Patricia
24.05.2003, 09:37
ich würde gerne infos und erfahrungen von leuten haben, die (vollzeit) berufstätig sind und im 2. abschnitt studieren.
im 1. abschnitt hatte ich keinerlei probleme kurse am abend, blöcke etc. zu belegen und somit keine probleme mit meinem chef
im 2. abschnitt sollte ich mich aber spezialisieren und ich find es keine gute idee mich in eine richtung zu spezialisieren, die kurse am abend etc. veranstaltet - sondern wenn möglich schon etwas das mich interessiert! z.b. lassen mich die stunden / blöcke für controlling vom iol schon ein wenig die haare zu berge stehen.
vielleicht könnt ihr mir sagen, wie ihr das mit den stunden und so geregelt habt oder ob es probleme gab
ach ja: wie ist das - wird eine fachprüfung erst geschrieben wenn man grundkurs + aufbaukurs hat?? oder ist das von institut zu institut verschieden!
danke schon für eure beiträge
lg Patricia
von wegen Fachprüfung:
ist vollkommen egal welchen Kurs du absolvieren willst - JEDER Kurs wird mit einer Fachprüfung abgeschlossen. Wobei diese Formulierung ein klein wenig unrichtig ist: der positiv abgeschlossene Kurs (naja, von manchen Instituten wird nur der Vorlesungsteil, von anderen wieder VO & PS zusammengerechnet) berechtigt dich zur Teilnahme an der Fachprüfung. Ohne positive Fachprüfung kannst den Kurs nicht anrechnen lassen (ausser z.B. den Schein für die freien Wahlfächer).
D.h.: du willst z.B. die SBWL "Unternehmensführung" machen...also beginnst mit Grundkurs + Fachprüfung. wenn Prüfung positiv war (und nur dann) kannst den Aufbaukurs belegen + Fachprüfung,...und schliesslich den Spezial.kurs +Fachprüfung.
Der Stoff der Fachprüfung variiert gewaltig...manchmal kommst mit 3 Tagen wiederholen aus...manchmal bist aber auch 2 Wochen dran...
Edi
zu den Fachprüfungen:
Manche bestehen darauf, dass man die Fachprüfung Grundlagenkurs bereits bestanden hat, bevor man den Aufbaukurs belegt, andere sind ein bißchen flexibler - besser zuerst nachfragen.
zur Berufstätigkeit:
Auch mir ist es so ergangen, dass ich Kurse nicht belegen hätte können ecc. Deshalb hab ich meinen Job gekündigt und bin bei meinem alten Arbeitgeber nur mehr 1 Tag die Woche (Samstag) bzw. wann ich Zeit habe. Die Flexibilität, die die Kurse von einem Arbeitnehmer und -geber verlangen, bringen wohl die meisten Arbeitgeber nicht auf.
Wenn Du aus Österreich bist und bereits 3 Jahre gearbeitet hast, hast Du Anrecht auf ein Selbstversorgerstipendium, mit dem sichs eigentlich ganz gut leben ließe. In Südtirol gibt es das Stipendium, das ist zwar nicht so hoch, aber auch hier, wenn Du schon drei Jahre gearbeitet hast, zählt nur Dein Einkommen und nicht das Deiner Eltern.
Habe lang hin und her überlegt, ob ich die Arbeit aufgeben soll: die meisten Prof.s haben aber relativ wenig Verständnis für Berufstätige, findet Ihr nicht?
LG
Miky
Patricia
26.05.2003, 07:28
@ Edi: danke für die Infos
@ Miky: ebenfalls vielen Dank! Bin auch am Überlegen bzgl Selbsterhalter. Muss es aber erst meinen Chefs "schmackhaft" machen!!
Das mit der Berufstätigkeit ist wirklich immer schwieriger geworden - was die Kurszeiten etc. betrifft. Es gibt nur noch wirklich Einzelfälle die das berücksichtigen!!
Da kann man nur auf die Flexibilität des Arbeitgebers hoffen ...
lg Patricia
anastacia1203
28.02.2004, 19:52
Hallo Patricia!
Nach den ersten zwei Semester im 1. Abschnitt musste ich mein Arbeitsverhältnis von Vollzeit auf Teilzeit (25 Std. nachmittags) ändern. Anders wäre es für mich nicht möglich gewesen, den 1. Abschnitt nach neuem Studienplan abzuschließen.
Da im 2. Abschnitt die Kurse großteils am Nachmittag sind, musste ich intern in eine andere Abteilung wechseln um vormittags und Freitags nachmittags (30 Std.) arbeiten zu können. Jetzt habe ich wieder einige Kurse gefunden, die ich machen kann. Ich denke aber, dass es sicher nicht in vielen Firmen möglich ist, so flexibel zu wechseln.
Auch mir ist es nicht möglich den Kurs "Controlling" zu besuchen. Dieser Kurs ist einfach in zu viele verschiedene Blöcke aufgeteilt.
Zum Selbsterhalterstipendium: Meines Wissens muss man da 4 Jahre durchgehend gearbeitet haben (3 Jahre hätte ich bereits) Bitte um Info.
Lg
longjohnsilver
07.03.2004, 00:14
Liebe Patricia,
ich finde auch, dass berufstätige Studenten benachteiligt sind.
Die Kurszeiten sind echt eine Zumutung, aber wer von den o.Profs hat schon Lust am Samstag zu arbeiten...?
Weiters gibt es keine offizielle Vertretung durch die ÖH für Berufstätige - dadurch würde man sich Gehör verschaffen!
Auch bei der Computeranmeldung wäre ein Bevorzugung bei der Vergabe von Blöcken wünschenswert.
Schade ist es nur dass man nicht ins Ausland kann, hast du schon mal über ein Monat an einer Partneruni nachgedacht, z.B. UNO?
alles Gute und liebe Grüße
hallo!
ich selbst war im ersten abschnitt fast vollzeit berufstätig. nach und nach musste ich aber die arbeitszeit reduzieren, um das studium innerhalb der studiendauer beenden zu können. mein glück war nur, dass mein arbeitgeber da sehr flexibel ist und es mir erlaubt in jedem semester die arbeitszeit so anzupassen wie es mir passt (dh an welchen tagen und wie lange ich arbeite).
zum selbsterhalterstipendium: man muss 48 monate (vollzeit) gearbeitet haben und die versicherungszeiten für diese 48 monate nachweisen. dann bekommt man das stipendium von 606,00 euro monatlich. ich habe dieses stipendium bekommen aber trotzdem muss ich arbeiten, weil ich mit 600 euro meine kosten nicht decken kann. (miete usw...)
am besten aber bei der stipendienstelle nachfragen.