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Vollständige Version anzeigen : Obama tritt vielleicht gegen Hillary Clinton an


tops
16.01.2007, 23:41
Weiß nicht ob euch US-Senator Barack Obama bekannt ist. Er tritt vielleicht gegen Senatorin Hillary Clinton um das Erbe von G.W. Bush an.
Hab vor ein paar Jahren das erste Mal im Internet von ihm erfahren, mit einer 1:58min Rede. Der Jurist kann Leute motivieren, hat Charisma und viel Elan. Steht für eine neue Art von Tradition. Dann hat er die Wahl zum Senator geschafft.
Macht euch selbst ein Bild: http://orf.at/070116-8172/index.html

Namsuoires
17.01.2007, 09:28
Weiß nicht ob euch US-Senator Barack Obama bekannt ist. Er tritt vielleicht gegen Senatorin Hillary Clinton um das Erbe von G.W. Bush an.
Hab vor ein paar Jahren das erste Mal im Internet von ihm erfahren, mit einer 1:58min Rede. Der Jurist kann Leute motivieren, hat Charisma und viel Elan. Steht für eine neue Art von Tradition. Dann hat er die Wahl zum Senator geschafft.
Macht euch selbst ein Bild: http://orf.at/070116-8172/index.html

Ja, ich hab auch schon von ihm gehört. Nun ist natürlich die Frage offen wer den Startplatz unter den Demokraten bekommen wird, Clinton oder Obama? Aber vllt überraschen uns ja noch die Amerikaner mit einer Wahl, wo mehrere Kandidaten gewählt antreten können :) .

Also ich persönlich tendier doch zu John Mc Cain, aber ob das amerikanische Volk wirklich nach der Bush-Ära noch Lust auf die Republikaner hat...

mfg Nam

Matthias86
17.01.2007, 20:45
Die Auseinandersetzung zwischen Obama und Hillary Clinton wird interessant werden, auch weil beide aus Gruppen kommen, die noch keinen US-Präsidenten gestellt haben: Obama als Dunkelhäutiger und Hillary Clinton als Frau.

tops
17.01.2007, 22:29
Die Auseinandersetzung zwischen Obama und Hillary Clinton wird interessant werden, auch weil beide aus Gruppen kommen, die noch keinen US-Präsidenten gestellt haben: Obama als Dunkelhäutiger und Hillary Clinton als Frau.

Obwohl ich da Vorteile für Obama sehe. Er spricht die Imigranten Andersrassigen an. Ob Hillary die Frauen anspricht, ist schwierig. Aber wahrscheinlich auch, Hillary ist ja auch eine Emanze. Doch wie soll man sich eine emanzipierte Familienmutter vorstellen. Bin gespannt, ob Obama antritt und genügend Wahlkampfspenden sammeln kann.

Namsuoires
18.01.2007, 06:50
Den Vorteil durch die Imigranten lag ja zuvor bei H. Clinton. Doch diesen muss sie jetzt wohl an Obama abgeben. Die Frage ist nur ob Obama mit einem Alter von 44 Jahren bereit für den Job ist bzw. vom Volk wirklich azeptiert werden könnte.
Was haltet ihr von den republikanischen "Kanditaten": Mc Cain oder Giuliani? Wer wird wohl antreten?

mfg Nam

tops
18.01.2007, 07:06
Giuliani, der ex-NYC-Bürgermeister? Der hätte sicher noch einen Bonus von 9-11. Ob ein Bürgermeister US-Präsident werden könnte? Ich gebe Senatoren mehr Chancen. Mc Cain ist mir nicht so bekannt, überhaupts scheinen die Republikaner in eine handfeste Krise zu rutschen (Debakel Irakkrieg, Enthüllungen von Kongreßabgeordneten). Wird sicher ein interessantes Superwahljahr 2008 in den USA.
Aber Obama ist ein Phänomen. Wenn man in der Politik in Amerika was erreichen will, braucht man eine reiche Familie oder ein scharfen Verstand.

Matthias86
21.01.2007, 10:29
Und unglaublich: nachdem nun sowohl Obama als auch Hillary Clinton ihre Kandidatur offiziell gemacht haben, gibt es auch schon die ersten Umfragen:

Washington - Die Senatorin von New York, Hillary Clinton, liegt nach einer aktuellen Umfrage in der Wählergunst deutlich vor ihrem Mitbewerber um die US-demokratische Präsidentschaftskandidatur, Barack Obama. In der am Samstag veröffentlichten Umfrage des US-Fernsehsenders ABC News und der Zeitung "Washington Post" sprachen sich 41 Prozent für die 59-jährige Politikerin aus; nur 17 Prozent befürworteten Obamas Kandidatur. [...]

QUELLE: http://derstandard.at/?url=/?id=2736345

Allerdings schreibt ein User im Standard-Forum, dass diese nationale Umfragen nicht so aussagekräftig sind. Er verweist auf seinen Beitrag bei Wikipedia:

[...]In nationalen Umfragen führt Hillary Clinton vor Barack Obama und John Edwards. Jedoch zeichnet sich in den beiden Bundesstaaten Iowa und New Hampshire ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Clinton, Obama und Edwards ab. Diese Bundesstaaten sind von besonderer Bedeutung, da sie traditionell die ersten Primary- bzw. Caucus-Staaten sind und für den jeweiligen Sieger eine enorme mediale Berichterstattung nach sich ziehen.[...]

http://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%A4sidentschaftswahl_2008_%28Vereinigte_Staat en%29#Demokratische_Vorwahlen

Und darunter sieht man dann die Ergebnisse der Umfragen in Iowa und New Hampshire.

Und um die andere Seite nicht zu benachteiligen. :) Auch bei den Republikanern gibt es schon Umfragen:

[...]Bei den Republikanern führte der ehemalige Bürgermeister von New York, Rudy Giuliani, mit 34 Prozent vor dem Senator John McCain, der auf 27 Prozent kam.[...]

QUELLE: http://derstandard.at/?url=/?id=2736345

Und auch hier kann ich auf die Umfrageergebnisse in Iowa und New Hampshire verweisen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%A4sidentschaftswahl_2008_%28Vereinigte_Staat en%29#Republikanische_Vorwahlen

Uns steht also ein spannendes Rennen bevor!

tops
21.07.2007, 18:49
A 'crush' on Obama -- talk wit obama girl who aired on youtube

ErXkwhpBqUM

Matthias86
27.07.2007, 22:17
Youtube spielt in der US-Präsidentschaftsdebatte aber auch eine andere Rolle:
Die demokratischen Kandidaten für die US-Präsidentschaft haben sich in einer neuartigen Debatte des TV-Senders CNN und der Internet-Plattform YouTube den Fragen des Volkes gestellt. Über 3000 Videos von Amerikanern wurden auf YouTube veröffentlicht. Die Fragen aus ausgewählten Videos wurden den acht Kandidatinnen und Kandidaten auf einem grossen Bildschirm übermittelt, worauf diese live im Fernsehen antworten mussten.

Die Fragen reichten vom Klimawandel über die Sklaverei, die Rechte der Homosexuellen, den Mindestlohn und die Krankenversicherung bis hin zum Irak-Krieg. Obwohl die Fragen zum Teil auf sehr kreative Art gestellt wurden, griffen die Kandidaten auf ihre gut vorbereiteten Argumente aus der Wahlkampagne zurück, vor allem bei den Themen Irak-Krieg oder Ausbildung. [...]
QUELLE: http://tagesschau.sf.tv/supplynet/companies/sf/eigene_objekte/sf_tagesschau/nachrichten/archiv/2007/07/24/international/us_politiker_kaempfen_auf_youtube

Das nennt man dann Youtubisierung der Politik! :cool:

Matthias86
02.08.2007, 11:26
Und wieder gibt es neue Umfrageergebnisse:
Hillary Clinton hat nach einer neuen Umfrage ihre demokratischen Konkurrenten im Rennen um die Kandidatur für die US-Präsidentenwahl weit hinter sich gelassen: Die New Yorker Senatorin führt mit 21 Prozentpunkten vor ihrem schärfsten Konkurrenten Barack Obama, wie eine Umfrage des Wall Street Journal und des Fernsehsenders NBC ergab. 43 Prozent der Befragten sprachen sich demnach für Clinton, 22 für Obama aus. Ex-Senator John Edwards sei mit 13 Prozent abgeschlagen auf Platz drei gelandet.[...]
Mehr unter http://www.sueddeutsche.de/ausland/artikel/425/126231/

tops
03.08.2007, 04:30
Debatte um Clinton-Dekolleté

http://news.google.at/news?.dekollete&ie=UTF-8&oe=UTF-8&um=1&sa=N&tab=wn (http://news.google.at/news?num=50&hl=de&resnum=0&q=dekollete&ie=UTF-8&oe=UTF-8&um=1&sa=N&tab=wn)

Washington Post Leitartikel: Lasst die Dekollete Gespräche beginnen!

Matthias86
14.12.2007, 13:54
Kurz vor den ersten Vorwahlen holt Obama gegenüber Clinton auf.
Der Beginn der Vorwahlen in den USA rückt näher und die demokratische Präsidentschaftsanwärterin Hillary Clinton gerät zunehmend unter Druck. [...] Im US-Bundesstaat New Hampshire, wo am 8. Januar abgestimmt wird, liegt Clinton CNN-Erhebung zufolge nur noch einen Prozentpunkt vor dem Senator aus Illinois. Die Umfrage des Bostoner Fernsehsenders WHDH-TV sieht die New Yorker Senatorin zwar mit sieben Prozentpunkten in Front, im Lauf des vergangenen Monats hat sie aber fünf Prozent an Obama verloren. In Iowa, wo am 3. Jänner der Vorwahlreigen startet, lag Obama in den aktuellsten Umfragen sogar vor der ehemaligen First Lady.[...]
http://diepresse.com/home/politik/uswahl/348885/index.do?_vl_backlink=/home/politik/uswahl/index.do

Also doch keine "gmahte Wiesn" für Hillary Clinton.

tops
03.01.2008, 10:12
TT International 3.1.2008:Hochspannung vor der ersten Entscheidung: Heute eröffnet der Bundesstaat Iowa die US-Vorwahlen.
Des Moines - Die Welt starrt gebannt auf die bitterkalten Ebenen im amerikanischen Mittelwesten. Die registrierten Parteimitglieder in Iowa stimmen heute Abend (Ortszeit) in 1700 Dorfversammlungen darüber ab, wer für die Demokraten bzw. die Republikaner ins Rennen um das Weiße Haus gehen soll.Das ländlich geprägte Iowa, in dem dreimal so viele Schweine leben wie Menschen, eröffnet mit seinem basisdemokratischen Ritual das spannendste Wahljahr seit Langem.
Erstmals seit fünf Jahrzehnten tritt kein Präsident oder Vizepräsident zur Wahl an, und bei keiner Partei zeichnet sich ein Favorit ab. Die Sieger der Abstimmung in Iowa erhalten Rückenwind für die nächsten Vorwahlen. jaja, die Schweine...;)

Matthias86
03.01.2008, 12:00
Also diese Vorwahlen werden vermutlich einer der spannensten der Geschichte werden. Man kann wirklich nicht sagen, wer gewinnen will und das auf beiden Seiten.

Und dann muss man auch noch unterscheiden, wer jetzt in Iowa und landesweit vorne ist. Bei den Demokraten scheint laut letzten Umfragen in Iowa Obama vor Clinton und Edwards zu liegen, während landesweit Clinton weiterhin weit vor Obama und Edwards liegt. Interessant dazu: http://www.tagesspiegel.de/zeitung/Fragen-des-Tages-US-Wahlkampf-Hillary-Clinton-Barack-Obama-John-Edwards;art693,2448842
Und auch bei den Repulikanern kann man derzeit kaum Einschätzungen geben: in Iowa führt der erzkonservative Huckerbee vor Romney, während landesweit nun anscheinend McCain vor Giuliani und Huckabee liegt. Siehe dazu http://derstandard.at/?url=/?id=3168460

Wer jetzt voraussagen kann, wer die Vorwahlen gewinnen wird, der kann bei Wetten reich werden. :)

tops
05.01.2008, 07:23
Mir scheint Obama reitet auch den amerikanischen Weg. "Big is beautiful", Digitalisierung der Wirtschaft, "Change"?. Charisma ja, aber ist er vielleicht nicht viel mehr als ein Rattenfänger. Schauen was Hillary macht, vielleicht kommt ja mal der Mensch in den Vordergrund.
Die republics mit dem Bibel zitierenden Prediger werden im Herbst kläglich scheitern, vor allem durch den Bärendienst vom g.w.bush.

Matthias:Das nennt man dann Youtubisierung der Politik!:cool: ich wäre sowieso dafür, dass sich jeder Politiker einen eigenen Internetchannel auftut. Den bei manchen Journalisten fragt man sich schon, ob sie nicht den Frust in ihren Artikeln auslassen.

Matthias86
07.01.2008, 10:09
Obama hat den Vorteil, dass er etwas wirklich Neues darstellt, auch wenn er inhaltlich bis jetzt noch wage geblieben ist. Zur Erinnerung: seit 1989 hat es nur Präsidenten gegeben, die Bush oder Clinton geheißen haben. Und viele nehmen Hillary übel, dass sie ursprünglich für den Irak-Krieg war. Das darf man auch nicht vergessen. In New Hampshire scheint Obama in den neuesten Umfragen nun auch von seinem Sieg in Iowa zu profitieren.

Huckabee wird bei den Republikanern wohl chancenlos sein. Iowa war demographisch auf ihn zugeschnitten, in New Hampshire gibt es sehr viel weniger Evangelikale.
McCain und Romney haben derzeit dort die besten Karten. Aber lassen wir uns überraschen.

Am 5. Februar kommt es zum Super Tuesday. Da wird das Rennen dann wohl entschieden werden.

Matthias86
09.01.2008, 17:17
Totgesagte leben länger.

Nun hat Hillary Clinton (entgegen aller Umfragen) doch die Vorwahlen in New Hampshire knapp vor Obama gewonnen. Ich denke, dass die Entscheidung bei den Demokraten damit frühstens am Super Tuesday fallen wird.

Bei den Republikanern hat dagegen McCain vor Romney gewonnen. Der Iowa-Sieger Huckabee landete auf Platz 3.

Es bleibt also weiter spannend.

Andreas7298
09.01.2008, 21:03
bei den demokraten ist das rennen jetzt ja wieder offen zwischen clinton und obama. clinton hat allerdings den vorteil, dass sie das höhere budget und das besser organisierte wahlkampfteam hat. andererseits ist obama schwer einzuschätzen, er mobilisiert nämlich wähler die sonst garnicht wählen würden, außerdem hat er bisher einen fehlerlosen wahlkampf geführt. ich persönlich würde ihn gerne als kandidaten sehen, aber ob er es wirklich schaffen wird, werden wir frühestens am 5. februar sehen.

john edwards ist vermutlich aus dem rennen,... alle anderen kandidaten auch


bei den republikanern gehts am 5.februar erst richtig los, denn da steigt der eigentliche favorit guliani ins rennen ein. er hat auf einen wahlkampf in den kleinen staaten iowa und new hampshire wo er von vornherein niedrige beliebtheitswerte hatte verzichtet und sich voll und ganz auf die großen wie new york, kalifornien und florida die am 5. februar dran sind konzentriert. wird spannend ob diese strategie aufgeht oder ob einer der anderen genug schwung mitnehmen kann.

abgesehen von den kandidaten der republikaner und der demokraten darf man diesmal auch einen möglichen dritten kandidaten nicht unterschätzen der den wahlausgang zumindest beeinflussen kann. es wird nämlich damit spekuliert, dass der new yorker bürgermeister bloomberg als unabhängiger kandidat antritt. er hat genügend geld um in den ganzen usa anzutreten und außerdem große sympathiewerte. sollte bei den demokraten ein eher linker und den republikanern ein eher rechter zum kandidaten gekührt werden, dann könnte er sich in der mitte positionieren. er wird zwar vermutlich nicht präsident, aber er könnte der einen oder anderen seite doch wichtige stimmen nehmen.

so, jetzt aber genug von mir...;)

Matthias86
10.01.2008, 18:50
An der Sache mit Bloomberg scheint etwas dran zu sein. So soll er eine umfassende Studie in Auftrag gegeben haben, die sein Stimmenpotential ermitteln sollte.

Siehe http://www.zeit.de/news/artikel/2008/01/10/2453771.xml

Da stellt sich jetzt die Frage, wem Bloomberg mehr schaden würde: den Demokraten oder den Republikanern?

Andreas7298
14.01.2008, 20:38
Da stellt sich jetzt die Frage, wem Bloomberg mehr schaden würde: den Demokraten oder den Republikanern?

Das hängt vermutlich davon ab wer kandidiert. Bloomberg wird versuchen sich in der Mitte positionieren, sollte bei den Demokraten ein sehr linker oder bei den Republikanern ein sehr rechter Kandidat das Rennen machen, dann wird dieser vermutlich gemäßigte Stimmen an Bloomberg verlieren.

Sollte sich bei den Republikanern Mc Cain durchsetzen, dann könnte Bloomberg auf eine Kandidatur verzichten, da die beiden gut befreundet sind.

Eine Entscheidung über seine Kandidatur wird auf alle Fälle nicht vor März fallen.

Matthias86
28.01.2008, 14:32
So, Obama hat nun South Carolina für sich entscheiden können. Keine große Überraschung, weil South Carolina ein Bundesstaat mit einem hohen Anteil an Schwarzen ist.

Jetzt spitzt sich sowohl bei Demokraten als auch bei Republikanern die Entscheidung auf den "Super Tuesday" zu und insbesondere auf New York, Kalifornien und Florida, den drei bevölkerungsreichsten Bundesstaaten.

Matthias86
06.02.2008, 15:03
Der Super-Tuesday ist geschlagen. Während es bei den Demokraten weiterhin spannend bleibt, ist das Rennen bei den Republikanern vermutlich entschieden.
Bei den Vorwahlen in mehr als 20 amerikanischen Bundesstaaten am „Super Tuesday“ hat Hillary Clinton ihren knappen Vorsprung vor Barack Obama behaupten können. Clinton gewann in neun Staaten; darunter ist das bevölkerungsreiche Kalifornien. Obama siegte in 13 Staaten, vor allem im Süden. Das Rennen um die Präsidentschaftskandidatur bei den Demokraten bleibt damit offen. Bei den Republikanern konnte der gemäßigt konservative Senator John McCain seine Führung am Dienstag ausweiten und sich klar von seinen beiden Mitbewerbern Mitt Romney und Mike Huckabee absetzen.[...]
QUELLE: externer Link (http://www.faz.net/s/RubDDBDABB9457A437BAA85A49C26FB23A0/Doc~EF2FAAF3FCAC74665A5957610C7961D21~ATpl~Ecommon ~Sspezial.html)

Eine Übersicht über die Delegiertenstimmen findet ihr hier (http://www.faz.net/s/Rub0A1169E18C724B0980CCD7215BCFAE4F/Doc~E1C8522E8193E48349049D26D2A1648F6~ATpl~Ecommon ~SMed.html)

Wer wird es nun schaffen: Clinton oder Obama? Und wer hat eurer Meinung nach die besseren Chancen gegen McCain?

lg
Matthias

Matthias86
13.02.2008, 10:45
Nun hat Barack Obama erstmals die Führung bei den Delegiertenstimmen übernommen.
Washington (Reuters) - Im hart umkämpften Rennen um die US-Präsidentschaftskandidatur der Demokraten hat Barack Obama seine Siegesserie fortgesetzt und eine knappe Führung im Duell mit Hillary Clinton erobert.

Der Senator aus Illinois verpasste seiner Rivalin am Dienstag in der Hauptstadt Washington sowie in den Bundesstaaten Virginia und Maryland weitere herbe Niederlagen. Bei den Republikanern entschied John McCain alle drei Vorwahlen des Tages für sich. Der 71-jährige Senator aus Arizona baute damit seinen Vorsprung auf Mike Huckabee aus. Die Kandidatur dürfte ihm kaum noch zu nehmen sein.

Acht Siege in vier Tagen verbuchte Obama am Ende des Abends. Dennoch bleibt der Wettstreit spannend, denn beide Bewerber sind noch weit von den 2025 Delegiertenstimmen entfernt, die für eine Nominierung benötigt werden. Nach Berechnungen des Fernsehsenders MSNBC kommt Obama mittlerweile auf 1017 Wahlmänner. Auf Clinton legten sich bislang 942 Delegierte fest.[...]
Siehe http://de.reuters.com/article/topNews/idDEBUC32227820080213

Also ich denke, dass es nun Obama bei den Demokraten schaffen wird. Das Obama-Lager verbreitet derzeit eine ziemliche Euphorie und des Team um Hillary Clinton wird jetzt zunehmend nervös (sowohl ihre Wahlkampfmangerin als auch der Vize-Wahlkampfmanager sind binnen kurzer Zeit zurückgetreten).

Andreas7298
13.02.2008, 14:44
Ich denke auch, dass Obama jetzt das Rennen endgültig macht, aber warten wir noch Ohio und Texas ab, wenn er die gewinnt, dann sollte es gelaufen sein, eine solche Siegesserie wird auch eine Hillary Clinton nicht brechen können


Interessant ist auch die Situation bei den Republikanern. McCain ist praktisch durch, aber trotzdem verliert er immer wieder gegen Huckabee, der jetzt auch die Stimmen von Rommney aufsammeln kann.

Eigentlich habe ich mir gedacht, McCain kann jetzt gemütlich Wahlkampf gegen die Demokraten führen während sich diese selbst zerfleischen, doch da fehlt offenbar immer noch der Rückhalt in seiner Partei.

wir werden sehen...



Derzeitige Umfragen sagen, sollte Obama gegen McCain antreten gewinnt er knapp, bei Clinton gegen McCain stehts derzeit 50:50

csak2860
13.02.2008, 16:09
Endgültige Aussagen zu treffen halt ich zu diesem Zeitpunkt noch für schwierig.
Immerhin haben die beiden demokratischen Bewerber erst je die Hälfte der zu erreichenden Delegiertenstimmen gesammelt - also noch einen weiten Weg vor sich.
Imho wird erst nach Texas ein "echter" Trend erkennbar sein. Ist nämlich kein ganz leichter Boden für beide Bewerber...

Matthias86
24.02.2008, 22:01
Vor den vermutlich vorentscheidenden Vorwahlen in Ohio und Texas am 4. März ist Hillary Clinton nun zum Angriff übergegangen:
Washington (AFP) — Mit einer überraschend scharfen Attacke auf ihren innerparteilichen Rivalen Barack Obama hat US-Präsidentschaftsbewerberin Hillary Clinton versucht, ihrem Wahlkampf neuen Schwung zu verleihen. "Schande über Dich, Barack Obama", rief die Senatorin aus New York während einer Wahlkampfveranstaltung in Ohio, wo neben Texas am 4. März wichtige Vorwahlen der Demokraten anstehen. Clinton wirft Obama vor, irreführende Flugblätter formuliert zu haben. Obama bewertete Clintons Angriff in einer ersten Reaktion als reine Taktik. Der Senator hatte zuletzt elf Vorwahlen in Folge gegen die ehemalige First Lady gewonnen.[...]

Siehe http://afp.google.com/article/ALeqM5jTQ_lZmvzDyYcs84NZVvts2Jp_rg

Ob diese Aktion reichen wird? Ich bezweifle das. Die Umfragen sprechen ganz für Obama, aber lassen wir uns überraschen.

lg
Matthias

autcore
04.03.2008, 23:24
Hab grad den "Economist" vor mir liegen. Sind ein paar sehr interessante Artikel zu Obama und Clinton drinnen. Also falls das jemand so wie ich bisschen verfolgt, empfehle ich diese Woche den "Economist" mal aufzuschlagen! ;)

Matthias86
05.03.2008, 15:12
Auch nach den Vorwahlen in den beiden großen Bundesstaaten Ohio und Texas ist die Entscheidung bei den Demokraten noch immer nicht gefallen. Clinton hat zwar beiden Staaten knapp gewonnen, aber Obama liegt bei den Delegiertenstimmen immer noch vorn.
Der nächste Bundesstaat, der die Entscheidung bringen könnte, ist Pennsylvania am 22. April.
Aber langsam geht bei den Demokraten die Angst um, dass bis zum Nominierungsparteitag noch keine Entscheidung gefallen sein wird und dass schlussendlich die sogennanten Super-Delegierten für die Entscheidung sorgen werden.

Andreas7298
05.03.2008, 16:10
Mit einem Sieg in Texas und Ohio für Obama wäre die Sache wohl gelaufen gewesen, zu groß wäre der psychologische Vorteil seit dem Supertuesday nicht mehr verloren zu haben, gewesen. Clinton hat in den beiden Staaten zwar nicht viel an Delegiertenstimmen aufholen können, hat allerdings bewiesen, dass sie Obama noch schlagen kann, es geht also weiter und viele Demokraten befürchten jetzt schon eine interne Schlammschlacht die wohl nur einem helfen kann -> John McCain!

Andreas7298
14.04.2008, 18:20
Auf gehts in die nächste Runde!

Pennsylvania steht vor der Tür! Bin schon gespannt wies ausgeht, nachdem jetzt doch ein eher langes Loch war.

Matthias86
17.04.2008, 19:10
Derzeit schaut es in Pennsylvania nach einem knappen Sieg für Clinton aus, aber der Vorsprung ist in den letzten Wochen zusammengeschmolzen. Zudem hat Obama anscheinend immer mehr Superdelegierte hinter sich.

Matthias86
23.04.2008, 11:59
Clinton hat die Vorwahlen in Pennsylvania mit 55% gewonnen, womit sie bei den Delegiertenstimmen ein bisschen aufholt, aber Obama ist immer noch in Führung. Die nächsten Vorwahlen finden am 6. Mai in North Carolina und Indiana statt.

Die Superdelegierten müssen nun die Entscheidung bei den Demokraten treffen, weil auch mit den Vorwahlen in den restlichen Bundesstaaten keiner mehr die notwendige Mehrheit zusammenbekommt.

Und ich glaube kaum, dass die Superdelegierten (wo derzeit ungefähr Gleichstand herrscht) den "Verlierer" der Vorwahlen (auch wenn das Ergebnis knapp sein möge) zum Gewinner erklären werden. Clinton kann den Vorsprung von Obama mit den restlichen Vorwahlen kaum mehr einholen.
Also ich rechne fest damit, dass Obama der Präsidentschaftskandidat der Demokraten sein wird.

Matthias86
11.05.2008, 20:03
Wann wird sich euer Meinung nach Hillary Clinton endlich aus dem Rennen zurückziehen? Bei den Delegiertenstimmen liegt sie fast uneinholbar hinten und immer mehr Superdelegierte schwenken zu Obama über. Oder wird sie bis zum "blutigen" Ende am Parteitag weiterkämpfen?

Thomas
11.05.2008, 22:46
Hallo,

ich denke, dass Clinton bis zum (für sie bitteren) Ende weiterkämpfen wird. Und ich glaube auch, dass sie zunehmend untergriffig werden wird. Ich halte sie für keine besonders gute Verliererin, auch wenn sie am Ende gute Miene zum bösen Spiel machen wird, um wieder ein paar Sympathiepunkte zu gewinnen.

Im Grunde bräuchte Amerika eine gemeinschaftliche Präsidentschaft von Obama und Clinton, das ist meine persönliche Meinung. Clinton macht die Vorgaben, Obama verkauft sie - das könnte funktionieren. Das Problem: Ich halte Obama alleine für etwas zu schwach und Clinton für zu machtbesessen. Beide zusammen wären ideal.

Viele Grüße

Thomas

Zauberfee
12.05.2008, 00:37
Solange es eine Chance gibt wird sie wohl weitermachen. Einen Pyrrhus Sieg gibt es in diesem Fall wohl nicht. Also warum nicht?!

Matthias86
15.05.2008, 23:45
Also warum nicht?!
Das Recht hat sie sicherlich, aber die Chancen der Demokraten würde das sicherlich mindern. Der Vorsitzende Howard Dean hat alle Superdelegierten dazu aufgerufen, spätestens bis zur letzten Vorwahl am 3. Juni ihre Wahlentscheidung bekannt zu geben, damit sich die Demokraten nicht untereinander zerfleischen.

Matthias86
18.05.2008, 17:44
Jetzt hat sich auch John Edwards für Obama entschieden. Sieht ganz danach aus, als ob das Rennen gelaufen ist. Das sieht man auch daran, dass sich die Attacken der Republikaner zunehmend auf Obama richten. Siehe http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/ausland/870893.html











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