Vollständige Version anzeigen : Die neue Uni für alle
Bin heute auf eine Idee gekommen, die ich euch nicht vorenthalten möchte:
Was würdet ihr davon halten, wenn es keine Studiengebühren gäbe, dafür aber die Uni auf Lebzeit das Recht bekommt, 5 - 10 % eures zukünftigen Gehalts einzukassieren. Wäre ja eine tolle Sache, dann müsste niemand mehr auf die Uni verzichten und längerfristig könnte der Staats die Ausgaben für die Uni enorm reduzieren.
:) nicht schlecht, oder?
mhm, da ist man aber schlechter dran, wenn man schneller fertig studiert, weil früher und mehr abkassiert werden würde--> insofern Bestrafung für schnelleres studieren....:???:
...und wie setz man das durch für Studenten, die entweder aus dem Ausland kommen, oder nach dem Studium ins Ausland gehen?
lg
ich würde ganz einfach die jährlich einkommenserklärung zu hilfe ziehen.
was die geschwindigkeit beim studieren angeht: ich würde das vielmehr als möglichkeit sehen, sich ständig neben dem beruf kostenlos weiterbilden zu können. seien wir doch ehrlich: heute schließt keiner mehr ab. life long learnign ist die devise! ich gebe monatlich einen teil meines einkommens ab und kann dann verschiedenen bildungsangebote kostenlos in anspruch nehmen. sozial gerechter geht es nicht. jeder hat die chance mehr aus sich zu machen. er muss dann halt etwas abgeben, wenn er mehr verdient.. aufgrund der gratis-ausbildung.
csaf7490 29.03.2007, 11:45 ich glaube, dass es auch verwaltungstechnisch einiges mehr an aufwand ausmachen würde - ganz speziell bei denen die nicht zahlen würden... so was gibt's ja. so wie es jetzt ist bekommt eben der staat das geld schon im vorhinein und wer nicht zahlt bekommt keinen kurs.
meiner meinung nach wird es sowieso nie eine lösung geben, die für alle fair ist.
mlg
ich bin halt der meinung, dass wir viel mehr gutausgebildete leute brauchen würden.
ich glaube, dass es auch verwaltungstechnisch einiges mehr an aufwand ausmachen würde - ganz speziell bei denen die nicht zahlen würden... so was gibt's ja. so wie es jetzt ist bekommt eben der staat das geld schon im vorhinein und wer nicht zahlt bekommt keinen kurs.
meiner meinung nach wird es sowieso nie eine lösung geben, die für alle fair ist.
mlg
wer nicht zahlt, ist für immer ausgeschlossen.
und was das derzeitige verwaltungstechnische verschlingt ist ja auch über allem vernünftigen.
Namsuoires 29.03.2007, 11:59 Bin heute auf eine Idee gekommen, die ich euch nicht vorenthalten möchte:
Was würdet ihr davon halten, wenn es keine Studiengebühren gäbe, dafür aber die Uni auf Lebzeit das Recht bekommt, 5 - 10 % eures zukünftigen Gehalts einzukassieren. Wäre ja eine tolle Sache, dann müsste niemand mehr auf die Uni verzichten und längerfristig könnte der Staats die Ausgaben für die Uni enorm reduzieren.
:) nicht schlecht, oder?
ähmm. Also, ich find das wirklich nicht gerade einen super Deal!! Stellen wir mal Studiengebühren für 8+4 Semester gegen nur 1 % (!!) zukünftiges Einkommen:
12 Semester: 4368Euro (exkl. ÖH-Beitrag)
30 Jahre à Nettogehalt von 39.200 (2800 * 14) ** = 1.176.000 * 1 % = 11760 Euro
4368 gegen 11760 bei nur 1 % Einkommenseinzug (auf Nettobasis und nur 30 Jahren arbeiten)
** ich rechne jetzt einfach mal mit einen statistischen Mittelwert
Fazit: sehr sehr sehr schlechter Deal! (und das schon bei nur 1%). Also lieber einen Kredit mit geringen Zinsen aufnehmen und diesen nach dem Studium über 3 Jahre abzahlen. ;)
PS. Bitte nicht zu ernst nehmen :D ! Ich hab jetzt einfach mal so los gerechnet, nicht dass mir jetzt jemand alle Zahlen auseinanderhackt :lol:
mfg Nam
csaf7490 29.03.2007, 11:59 ja, aber ich hab gemeint, dass wenn man nach deinem vorschlag geht die ausbildung ja schon hat und erst dann zahlen müsste
nur zur klarstellung: das sollte keine abschmetterung deines vorschlags sein sondern wirklich nur konstruktive kritik.
das mit dem verwaltungsaufwand hab ich so gemeint:
es ist mir schon klar, dass momentan auch ein großer verwaltungsaufwand da ist, aber momentan zahlen aktive studenten 2xpro jahr. jetzt stell dir vor, die bekommen 12xpro Jahr einen Betrag von jedem, der irgendwann mal studiert hat - und denen die nicht zahlen müssen sie eine mahnung schicken, oder sonstiges...
aber nichts für ungut. eine neuerung geht immer von einer idee aus.
mlg
Namsuoires 29.03.2007, 12:03 aber sonst find ich die Idee gut!!
Könnte ich mich gegebenenfalls gut in der USA bzw. in jenen Ländern vorstellen, wo die Studiengebühren wirklich über Tausende von Euro hinausschießen!
das mit den abzugebenden prozenten habe ich auch nur so hingeschrieben. jedenfalls regelmäßig einen bestimmten teil in relation zu seinem einkommen. mit den derzeitigen studiengebühren brauchen wir gar nicht zu rechnen. die sind im grunde eine zahl, die nix widerspieglt. jedenfalls geht die uni auch ein risiko ein, dass zum beispiel jemand zukünftig nix verdient. denn nur weil man studiert hat, heisst das noch lange nicht, dass man zukünftig auch erfolgreich ist. und erfolglich ist man auch nicht nur, wenn man ein hohes gehalt hat. gleichzeitig hätte die uni damit auch einen anreiz, die leute gut auf die zukunft vorzubereiten und sie dabei zu unterstützen, ihre ideen zu verwirklichen und damit etwas zu verdienen.
heute schließt man die uni ab und fertig. an die uni denkt man nur höchstens zurück. und das ist einer welt wo weiterbildung immer wichtiger wird.
Namsuoires 29.03.2007, 12:42 Naja, ich bin immer noch der Meinung dass es auch genüge wenn Institute staatlich geförderte Kredite an Studenten vergeben. Dann würde man sich ja wirklich einiges Geld ersparen!
Und bei meinem Bsp müsste man schon 30 Jahre lang mit einem Monatsgehalt von nur ca. 1000 Euro arbeiten, damit es sich bei 1 % Abzug rentiert.
Aber wie gesagt, sonst ist es ne gute Idee. Nur in Österreich wohl oder übel nicht umsetzbar!
mfg Nam
ich glaube asdf versteht das etwas anders. undzwar für lebenslanges lernen, also nicht einmal studieren und dann fertig, sondern arbeiten und lernen parallel. also laufendes lernen nebenher.
im grunde ist das dann eine an die einkommensverhältnisse angepasste weiterbildungsbepreisung.
finde die idee auch toll!!!!!!
|
|