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Vollständige Version anzeigen : "Komatrinken" im Vormarsch


Matthias86
21.05.2007, 23:32
Hallo,

ihr habt sicherlich auch die ganze Debatte über das sogenannte "Komatrinken" mitbekommen.

Ich habe hier zwei passende Artikel zu diesem Thema gefunden:
einer von "Vorarlberg Online", wo ein allgemeiner Lagebericht gegeben wird - http://www.vol.at/news/welt/artikel/komatrinken-ist-ein-verbreitetes-phaenomen/cn/news-20070515-08554811

der zweite von "Der Standard", wo einige Daten aus einer Umfrage des Gesundheitsministeriums enthalten sind - http://derstandard.at/?url=/?id=2776784

Was kann man nun aber gegen das "Komatrinken" konkret machen?

In den letzten Tagen sind von verschiedenen Seiten unterschiedliche Vorschläge unterbreitet worden:
- "harte Alkoholika" (was auch immer man darunter versteht) erst ab 18 Jahren (Wiener ÖVP)
- Einführung von speziellen Ausweisen für die betreffende Altersgruppe (Gesundheitsministerin Kdolsky)
- Senkung der Steuersätze für alkoholfreie Getränke (BZÖ)
- bessere Vorbildfunktion der Erwachsenen (Jugendrotkreuz)
- Ausbau der Kontrolle des bestehenden Jugendschutzgesetzes und Einführung eines "Jugendgetränkes", das Alkohol Konkurrenz machen soll (SPÖ)
- Werbeverbot für Alkohol (Grüne)

Oder habt ihr eigene Vorschläge?

Vielleicht könnt ihr ja von Vorfällen betreffend dieses Themas berichten, die ihr selbst mitbekommen habt.

lg
Matthias

csae3200
22.05.2007, 09:16
eine echt heiße diskussion, die sich da in den letzten wochen entwickelt hat.
ich find's erschreckend, welche nachrichten man zu diesem thema die letzte zeit in den medien hören muss.

Was kann man nun aber gegen das "Komatrinken" konkret machen?

In den letzten Tagen sind von verschiedenen Seiten unterschiedliche Vorschläge unterbreitet worden:
- "harte Alkoholika" (was auch immer man darunter versteht) erst ab 18 Jahren (Wiener ÖVP)

das gilt in vorarlberg bereits. ich persönlich find's gut, weil ich der meinung bin, dass in diesem alter bier und wein ausreichen. die jugendlichen bekommen schon von diesen alkoholischen getränken einen ordentlichen "rausch".
dass die jugendschutzgesetze in österreich so unterschiedlich sind, sehe ich eigentlich nicht wirklich ein. ich denke, da gehört eine einheitliche linie durchgezogen.


- Einführung von speziellen Ausweisen für die betreffende Altersgruppe (Gesundheitsministerin Kdolsky)


so etwas ähnliches kenn ich bei uns in der gegend auch. da werden bei festen am eingang die ausweise kontrolliert. und je nachdem ob man unter oder über 18 jahre alt ist, kriegen die besucher unterschiedlich farbene armbändchen. so muss das barpersonal nicht mehr lange die ausweise kontrollieren sondern kann nach der armbandfarbe entscheiden, ob der/diejenige "harten" alkohol bekommen darf. das klappt eigentlich ganz gut.
klar, da gibt's immer solche, die sich die getränke von kollegen holen lassen,...
aber ein wenig kann man die ganze problematik so schon eindämmen.

was ich in diesem zusammenhang total wichtig finde: die ausweise müssen konsequent kontrolliert werden. es ist heutzutage total schwer zu sagen, ob ein mädchen 16 oder 18 ist. da lässt sich viel machen :))
klar ist es unangenehm, wenn man einen oder eine über 20 um einen ausweis bitten muss. aber wenn man dafür die konsequenzen eindämmen kann, finde ich es einfach wichtig und richtig.


Vielleicht könnt ihr ja von Vorfällen betreffend dieses Themas berichten, die ihr selbst mitbekommen habt.

bei uns im dorf gab's ein mädchen, das wurde mit nichteinmal 14 jahren mit der rettung ins krankenhaus gefahren, weil sie eine alkoholvergiftung hatte. das war echt erschreckend.
was mich damals total aufgeregt hat: die eltern haben keine konsequenzen aus ihrem verhalten gezogen. die "göre" war am wochenende darauf schon wieder auf sauftour. das kann doch echt nicht sein...

ich habe eine ziemlich strenge erziehung genossen, was ausgehen, alkohol, usw. angeht. als ich 16 war und die anderen mehr durften als ich, hat mich das natürlich total aufgeregt. heute bin ich meinen eltern aber wirklich dankbar dafür.
in gesprächen mit älteren personen ist mir aufgefallen, dass es sich die eltern heute ziemlich leicht machen. da kommt oft der spruch "was will man machen? man kann die kinder ja nicht einsperren". ich finde schon, dass die eltern mehr verantwortung tragen sollten. und dazu gehört meiner meinung nach auch, ihren kindern die grenzen besser aufzuzeigen.

um auf den fall des mädchen zurückzukommen:
die ist inzwischen 17 und überaus human. das hat meiner meinung nach viel mit ihrem freundeskreis zu tun, den sie inzwischen gewechselt hat.

die letzten beiden asprekte (eltern, freundeskreis) haben meiner meinung nach einen großen einfluss auf das verhalten der jugendlichen. das sind halt aber auch parameter, die sich durch gesetze nicht wirklich verändern lassen. da muss schon gesamtgesellschaftlich etwas passieren.

csaf4807
22.05.2007, 11:58
"harte Alkoholika" (was auch immer man darunter versteht) erst ab 18 Jahren (Wiener ÖVP)

das gilt sowieso schon überall

Einführung von speziellen Ausweisen für die betreffende Altersgruppe

da braucht man keine neuen Ausweise, es würde genügen, wenn die Gastwirte mal die existierenden Ausweise kontrollieren würden (aber nicht die Schülerausweise!)

bessere Vorbildfunktion der Erwachsenen

haha, guter Witz! War am Wochenende in der Stadt und da waren alles nur betrunkene Studenten (also Erwachsene)

Werbeverbot für Alkohol

wow, sehr effektiv :ironie:

mein Vorschlag:
am Eingang jedes einschlägigen Lokals (in IBK: Wiener, Treibhaus, Irish, ...) steht ein Security, der den Ausweis kontrolliert - je nach Alter gibt es unterschiedliche Bänder (wie beim Fußball - wenn man die einmal aufgemacht hat, gehen sie nicht mehr zu) und im Lokal drin gibt es dann nur Getränke, die zum Alter passen (z.B. rot: unter 16, gelb: 16-18; grün: über 18) - und im Lokal sind auch Polizisten in Zivil, die das Lokal sofort schließen, wenn das "falsche" Getränk ausgeschenkt wird. Wenn die das 2 oder 3 Monate lang jedes Wochenende machen und bei jedem Verstoß dem Wirt die Konzession entziehen, hört sich das auch auf.

Aber eines muss man der Exekutive lassen: seit letzter Woche machen sie abends auf der Maria-Theresien-Straße Razzien mit Ausweis kontrollieren, usw.

Zauberfee
22.05.2007, 12:06
Deine Maßnahmen sind nicht finanzierbar.
Es sollte sich einfach grundsätzlich was ändern. Mit Strafen kommt man nie weit. Dann kaufen eben 20jährige das Zeug für die Jüngeren und die saufen sich dann auf dem Spielplatz das Hirn zu.
Aber wenn Studenten, Erwachsene sich zusaufen, dann wird sich auch nichts ändern. Oder macht es einen Riesenunterschied ob ein 16, 18 oder 19 jähriger im Krankenhaus landet?
Bei den Jüngeren versagt meiner Meinung nach einfach die Erziehung. Diese Gruppendynamik, schlechte Freunde Sache wird wohl von normalen Menschen durchschaut werden... als ob es immer noch ein Geheimnis wäre...

MaxE
23.05.2007, 13:31
als ob es komatrinken nicht früher schon gegeben hätte. nur wurde damals halt nichts in der zeitung erwähnt wenn einer zum magenauspumpen ins krankenhaus eingeliefert worden ist. das ganze wird momentan in der presse breit getreten und ich glaube, dass ist alles nur eine temporäre diskussion, bis es wieder wichtigere dinge zu besprechen gibt!

das sich die politik natürlich unter druck gesetzt fühlt und sich ganz wichtig aufspielt und zum teil sinnfreie ideen unters volk mischen ist auch verständlich. aber seit wann kann die politik oder sonst irgendwer den freien willen beeinflussen. schuld am komasaufen ist am ende nur derjenige der sich zulaufen lässt.

Zauberfee
23.05.2007, 14:34
Genauso wie beim Nationalsozialismus, Hooligantum, Drogensucht und dergleichen, die Politik oder die Gesellschaft kann nichts dagegen unternehmen... :roll:

kif
23.05.2007, 15:56
Nationalsozialismus, Hooligantum, Drogensucht und dergleichen
:shock:


dass sich im übrigen hier eine generation (unterstell ich jetzt mal) über sich selbst aufregt finde ich schon sehr amüsant. studenten (ich unterstelle wieder) sind ja für ihren vorbildhaften lebensstil bekannt.

Argonaut
23.05.2007, 17:16
ich find die idee mit den bändern ja ganz nett, aber ich glaube ehrlich gesagt, dass in den seltensten fällen das koma-besäufnis in öffentlichen lokalitäten statt findet, sondern eher im privaten. ich denke, die meisten wirte würden 13oder 14 jährigen ohnehin nichts geben und schon gar nicht wenn sie schon ein bisschen zuviel intus haben. und sei es auch nur aus reinem selbstschutz.

Ferrari
23.05.2007, 18:00
habe erst kürzlich gelesen (sorry, hab keine quelle mehr! - glaube aber, es war vom roten kreuz selbst) - dass es nicht mehr alkoholeinsätze gibt als vor 20 jahren... ich heiße es nicht gut, wenn sich jugendlich so die birne vollsaufen - aber wenn ihr mich fragt war das früher auch schon so, halt eben auf den zeltfesten und ned so publik wie derzeit!

MaxE
23.05.2007, 19:35
habe erst kürzlich gelesen (sorry, hab keine quelle mehr! - glaube aber, es war vom roten kreuz selbst) - dass es nicht mehr alkoholeinsätze gibt als vor 20 jahren... ich heiße es nicht gut, wenn sich jugendlich so die birne vollsaufen - aber wenn ihr mich fragt war das früher auch schon so, halt eben auf den zeltfesten und ned so publik wie derzeit!

meine rede. politik und medien wissen zur zeit halt nix besseres zu tun :sad:

Zauberfee
24.05.2007, 01:28
:shock:


dass sich im übrigen hier eine generation (unterstell ich jetzt mal) über sich selbst aufregt finde ich schon sehr amüsant. studenten (ich unterstelle wieder) sind ja für ihren vorbildhaften lebensstil bekannt.
Ich saufe mich nicht ins Koma, tut mil schlecklich leid.

Thomas
27.05.2007, 10:43
Servus,

ich denke, dass Komatrinken nur ein Symptom, aber nicht die Krankheit selbst ist. Die eigentliche Problematik liegt meiner Ansicht nach in der Selbstzufriedenheit der westlichen Gesellschaft, die es nicht nötig hat, sich mit ernsthaften Problemen herumzuschlagen und das kompensiert durch die Schaffung "künstlicher Probleme". Versteht mich nicht falsch - übermäßiger Alkoholkonsum ist eine durchaus ernsthafte Sache und als solche mit aller gebotenen Ernsthaftigkeit zu behandeln, aber das ist ein Problem, das wir im Grunde gar nicht nötig hätten.

Das Grundproblem ist die langfristige Perspektivenlosigkeit, bedingt durch die Tatsache, dass es heutzutage in unseren Kreisen kaum mehr nötig ist, sich Gedanken über die Absicherung der Zukunft zu machen - denn selbst, wenn die Zeiten schwieriger werden als sie es noch vor einigen Jahren waren, kann man davon ausgehen, dass wir nicht im Dreck verrecken werden, sondern uns immer irgendwie eine komfortable Lösung bauen (bzw. wenn nicht anders möglich, erschleichen) können.

Wenn man nun also den Blick nicht auf die Zukunft richtet, weil sie es nicht wert zu sein scheint, dass man sich eingehender mit ihr beschäftigt, dann richtet man das Augenmerk auf die Gegenwart und die Schaffung kurzfristiger Annehmlichkeiten. Trinken kann durchaus eine angenehme und lustige Sache sein - man feiert mit Freunden, man vergisst die Welt, man hat Spaß - aber irgendwann übersieht man den Punkt, wo die Straße der Freude zum Krankenhaus abbiegt.

Auch hier zeigt sich meiner Meinung nach die kurzfristige Denkweise, die wir uns angeeignet haben: Der Arzt pumpt mir halt dann den Magen aus und am nächsten Tag geht's mir eh wieder super. Dann kann ich ja am Wochenende wieder weitersaufen. An langfristige Schäden, Abhängigkeiten, etc. denkt da kaum jemand.

Die eigentliche Lösung für dieses Problem ist demnach eher, die Zukunft und die Sicherung der Zukunft wieder in den Fokus zu rücken. Weg von der gegenwartsbezogenen hin zu einer zukunftsorientierten Denkweise. Das erfordert wahrscheinlich eine Menge Aufklärungsarbeit - und da sind sicherlich auch die Schulen gefordert neben den Erziehungsberechtigten. Wobei die Hauptverantwortung natürlich weiterhin bei den Erziehungsberechtigten liegt - die Ausbildung bzw. Bildung kann nur vertiefen, wozu die Erziehung den Grundstock gelegt hat. In diesem Sinne sind wir alle gefordert: Es ist die Frage, was wir unseren Kindern mal mitgeben wollen. Die derzeitig kurzfristige Denkweise oder eine langfristige, nachhaltige, die nicht nur auf die Taten abzielt, sondern auch auf deren Konsequenzen. Und das beziehe ich auf alle Bereiche des Lebens - ob es nun der eigene Mikrokosmos ist, in dem man sich bewegt, oder die globale Perspektive.

Soweit jedenfalls ein paar Gedankenansätze von mir.

Viele Grüße

Thomas

csae8139
30.05.2007, 12:19
ich find die idee mit den bändern ja ganz nett, aber ich glaube ehrlich gesagt, dass in den seltensten fällen das koma-besäufnis in öffentlichen lokalitäten statt findet, sondern eher im privaten.

Hab da vor kurzem eine Bericht gelesen, dass es ja schon sog. Flatrate-Parties gibt. Da zahlst du dann eben deine 10 oder 20 € und dann kannst du soviel trinken wie du willst.
Da wurden ein paar 16 Jährige interviewt und die haben gesagt, dass man jedes Wochenende irgendwo eine solche Party findet und man sich dann einfach günstig besaufen kann.

Ich fände die Idee mit den Bändern auch gut und vor allem sollten die Eltern ihre Kinder so erziehen, dass sie wissen, wann es genug ist. Es sagt ja niemand was, wenn man ab und zu ein Gläschen zu viel trinkt, aber nicht ständig und nicht soooo extrem viel, wie man in der letzten Zeit immer wieder liest.

lister_yu
30.05.2007, 13:49
Hab da vor kurzem eine Bericht gelesen, dass es ja schon sog. Flatrate-Parties gibt. Da zahlst du dann eben deine 10 oder 20 € und dann kannst du soviel trinken wie du willst.
Da wurden ein paar 16 Jährige interviewt und die haben gesagt, dass man jedes Wochenende irgendwo eine solche Party findet und man sich dann einfach günstig besaufen kann.

Ich fände die Idee mit den Bändern auch gut und vor allem sollten die Eltern ihre Kinder so erziehen, dass sie wissen, wann es genug ist. Es sagt ja niemand was, wenn man ab und zu ein Gläschen zu viel trinkt, aber nicht ständig und nicht soooo extrem viel, wie man in der letzten Zeit immer wieder liest.

@flatrate
ist doch der totale widerspruch zu dem was zur zeit in den medien so aufgebauscht wird. für wenig geld soviel wie man will trinken - tolle idee ;-)

@eltern/erziehung
da stimme ich voll und ganz zu. zu einem gewissen teil ist das, zumindest nach meiner einschätzung, eine erziehungsfrage. warum muss die gesellschaft (durch bänder, oder was auch immer) einzelne kinder/jugendliche erziehen. das eine flasche vodka auf ex keine gute idee ist, kann eigentlich nicht so schwer zu vermittlen sein, oder?

csaf4807
30.05.2007, 18:35
naja, erziehung ist so eine sache: wenn die eltern aber selber keine gute erziehung (in dieser hinsicht) erhalten haben, wird es schwer, werte oder ideen wie "trink nicht so viel alk" weiterzugeben... ich denk da zum beispiel an die gespräche, die ich immer im o-bus belauschen darf - wenn höchstens 14 jährige mädchen mit kinderwagen von ihren saufeskapaden des vorigen wochenendes erzählen, werden deren kinder wohl auch nicht zu anti-alkoholikern erzogen...

csae8139
30.05.2007, 19:16
naja, erziehung ist so eine sache: wenn die eltern aber selber keine gute erziehung (in dieser hinsicht) erhalten haben, wird es schwer, werte oder ideen wie "trink nicht so viel alk" weiterzugeben... ich denk da zum beispiel an die gespräche, die ich immer im o-bus belauschen darf - wenn höchstens 14 jährige mädchen mit kinderwagen von ihren saufeskapaden des vorigen wochenendes erzählen, werden deren kinder wohl auch nicht zu anti-alkoholikern erzogen...

naja, wenn man mit 14 schon ein Kind hat, dann wird man wahrscheinlich sowieso nicht gerade ein gutes Vorbild für das eigene Kind sein (gibt natürlich immer Ausnahmen)
Ich werde meine 2 Kinder aber sicher so erziehen, dass sie wissen, wie man mit Alkohol umzugehen hat. Man muss ja nicht gleich ein Anti-Alkoholiker sein, ab und zu einen Cocktail oder ein Bier kann sich ja jeder erlauben, aber ich werde meinen Kindern sicher nicht mit 10 oder 12 Jahren zu Hause Alkohol geben, wie man ja in der letzten Zeit auch lesen konnte.

Matthias86
28.06.2007, 16:13
Der NÖ Landtag hat eine Verschärfung des Jugendschutzes beschlossen: In Zukunft ist nicht nur der Konsum von Alkohol für unter 16-Jährige verboten, sondern auch der Besitz.[...]

http://www.kurier.at/nachrichten/niederoesterreich/85175.php

Was haltet ihr davon?

Ferrari
28.06.2007, 16:25
jaja... das hilft ganz sicher (achtung ironie!) ...
das macht doch keinen unterschied! die eltern sollten mal aufwachen und nicht den gesetzgeber alles regeln lassen - sowas ist einfach teil der erziehung! und wenn sich unter 16-jährige volllaufen lassen, wird diese gesetzesänderung gar nichts bringen! ganz im gegenteil, es wird noch verbotener, noch interessanter! aber es klingt natürlich ganz gut in den medien... man kümmert sich eben um die probleme... bla bla bla

csaf8141
30.06.2007, 11:26
wollte nur noch anmerken, dass es die flatrate-parties auch nicht erst seit kurzem gibt. Als ich 16 war (vor 8 jahren) gab es die auch schon und da ging es auch nicht gerade harmlos zu! Daher bin ich auch der Meinung, dass das Thema zZ wirklich einfach in der Presse breit getreten wird - was natürlich nicht heißt, dass man nichts gegen die Komatrinker tun soll - das hätte man vor 8 Jahren nämlich schon sollen!

Matthias86
16.02.2008, 15:00
Leider gibt es wieder einen neuen Fall (auch wenn jetzt eine Woche her) von Alkoholexzessen bei Jugendlichen:
Drei Kinder zwischen 13 und 16 Jahren haben am Freitag in Tirol acht Flaschen Alkopops und eine Flasche Wodka getrunken. Der 14-jährige Bub musste in die Kinderklinik nach Innsbruck gebracht werden. Das 13-jährige Mädchen und der 16-Jährige wurden den Eltern übergeben.[...]
Mehr unter http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/361808/index.do

apo205
16.02.2008, 22:23
Ich kann nur jedem raten in die heutige Presse zu schauen, dort ist ein sehr interessanter Bericht über das Komasaufen und andere Medienhypes gedruckt.
mfg
Andreas

Danke für das hinzufügen des Links.

Matthias86
16.02.2008, 22:42
Ich kann nur jedem raten in die heutige Presse zu schauen, dort ist ein sehr interessanter Bericht über das Komasaufen und andere Medienhypes gedruckt.
mfg
Andreas

Und hier ist der Artikel:
http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/363392/index.do?_vl_backlink=/home/index.do

Matthias86
10.08.2008, 11:43
Aktuelle Meldung von tt.com:

Betrunkene Jugendliche außer Rand und Band

Insgesamt elf zum Teil stark alkoholisierte Jugendliche machten am Wochenende der Polizei in ganz Tirol das Leben schwer.
Schwaz, Mieming, Niederndorf, Wattens, Fügen - Was ist nur mit der Jugend los? Das dürften sich am Wochenende mehrere Polizeibeamte in Tirol gefragt haben. Von Vandalismus über Fahrerflucht und Unfälle im alkoholisierten Zustand war nämlich alles dabei.[...]
Siehe http://portal.tt.com/tt/tirol/story.csp?cid=11546&sid=56&fid=21

Als ob es früher besser geworden wäre!? Und da müsste man auch nach der Vorbildfunktion der Erwachsenen fragen.

Was aber nichts daran ändert, dass dies unschöne Vorfälle sind.











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