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Der große Ehe-Report von Bild
65 % sind mit dem Sex unzufrieden ++ Schon nach 3 Jahren stirbt die Lust ++ Jeder 3. hört seinem Partner nicht mehr zu
Was ist los in deutschen Ehen? Wann verschwindet die Lust? Warum lassen sich Paare scheiden?
Der große BILD-Report über Ehen in Deutschland.
Zahlen einer Göttinger Studie mit 51 000 Teilnehmern (20 bis 69 Jahre): 65 Prozent der Paare sind mit dem Sex unzufrieden.
57 Prozent haben maximal einmal die Woche Sex, 17 Prozent im letzten Monat gar nicht mehr.
http://www.bild.t-online.de/BTO/news/2007/06/18/ehe-report/MAIN-deutsche-wahrheit-serie-teil-1.html
hab am samstag diesen artikel gelesen und finde ihn recht interessant.
Die Top 3
1. Beide Partner haben sich auseinandergelebt, sind sich fremd geworden: 29 %
2. Das Paar hatte zu unterschiedliche Lebenseinstellungen: 29 %
3. Fehlendes Vertrauen und Einfühlungsvermögen: 25 %
was waren bei euch so die gründe, dass ihr euch von eurem/eurer partner/in getrennt habt? wäre mal interessant zu wissen, schlußendlich ist heutzutage die anzahl an partnerwechsel ja ziemlich hoch. natürlich, als student/in muss man noch ein wenig ausprobieren, was zu einem passt und was nicht.
welches waren aber die gründe, die zum AUS geführt haben? nehmt ihr bei dem/der nächsten partner/in genau darauf acht, dass dieses problem nicht mehr da ist?
bin schon gespannt, was jetzt so alles aus eurem "munde" kommt :)
also meine längste beziehung dauerte auch über 3 jahre... und punkte 1 hat auch auf uns zugetroffen ;)
tja, 3-4 jahre, dann setzt der körper keine glückshormone mehr frei... is aber auch gemein.
csae3200 20.06.2007, 14:09 also meine längste beziehung dauerte auch über 3 jahre... und punkte 1 hat auch auf uns zugetroffen ;)
tja, 3-4 jahre, dann setzt der körper keine glückshormone mehr frei... is aber auch gemein.
vielleicht bin ich zu naiv, aber ist nach drei jahren nicht der zeitpunkt gekommen, in dem es nicht mehr primär um die glückshormone geht?
ich würde mich da eher auf punkt 3 stützen: vertrauen und einfühlungsvermögen können die glückshormone mehr als ersetzen.
was meint ihr? ist das nur die einstellung einer verträumten frau?
ja sicher,... ich meine, die hormone jetzt einfach als ausrede zu nehmen - da mach ichs mir schon einfach!
aber weiß auch nicht wie ich sagen soll, dass es funktioniert sieht man ja auch oft! das es nicht funktioniert auch immer öfter! vielleicht wenn man endlich seinen traumpartner gefunden hat... jetz fang ich auch noch an zu träumen
vielleicht bin ich zu naiv, aber ist nach drei jahren nicht der zeitpunkt gekommen, in dem es nicht mehr primär um die glückshormone geht?
ich würde mich da eher auf punkt 3 stützen: vertrauen und einfühlungsvermögen können die glückshormone mehr als ersetzen.
was meint ihr? ist das nur die einstellung einer verträumten frau?
ich kann dem nur zustimmen :-)
ich denke, man hat nicht ewig "schmetterlinge im bauch", nach einer gewissen zeit geht es einfach um andere dinge...
ich sehe es auch so:
Die gegenseitige Attraktivität bringt Menschen zusammen, die längerfristigen Perspektiven entschieden aber darüber, ob man zusammen bleibt oder nicht.
Zahlen einer Göttinger Studie mit 51 000 Teilnehmern (20 bis 69 Jahre): 65 Prozent der Paare sind mit dem Sex unzufrieden.
57 Prozent haben maximal einmal die Woche Sex, 17 Prozent im letzten Monat gar nicht mehr.
:arrowu1:
scheidungsgrund no 1 oder traut sich das keiner sagen? oder wie? warum bringt die bild denn das sexleben mit den hauptgründen von scheidung indirekt in verbindung, vor allem, weil sie da 2 themen mixt, die getrennt behandelt gehören ... komischer kontext.
Die Top 3
1. Beide Partner haben sich auseinandergelebt, sind sich fremd geworden: 29 %
kann passieren. selbst schuld, wenn man veränderungen nicht kommuniziert. man muss akzeptieren, dass der andere unter umständen andere interessen, hobbies etc. hat. werden da nicht kompromisse gemacht, geht das ganze den bach runter.
2. Das Paar hatte zu unterschiedliche Lebenseinstellungen: 29 %
huh - haben schon geheiratet und kommen erst dann drauf, dass der andere nicht so ist, wie man ihn sich eingebildet hat. ist doch logisch, nach der rosaroten brille zählen auch noch andere dinge. dass nenn ich mal "gut überlegt heiraten"...
3. Fehlendes Vertrauen und Einfühlungsvermögen: 25 %
Ok das wundert mich am wenigsten. ist ja schon fast normal, dass untreu sein schon zu einem gewissen EGO-lifestyle dazugehört.
und jeder seitensprung nagt an einem treuen herz.
schwache seelen zahlen drauf und denken sich bald: hey, warum soll ich treu bleiben, der andere war's ja auch nicht. Will sagen, untreu sein ist ansteckend.
und ich denke, dass männer bei weitem "untreuer" sind als frauen (natürlich gibts auch bei den frauen welche, aber beobachtungen zu folge nicht so extrem viele), da sie ihre hemmschwelle recht schnell überwunden haben, sicherlich auch evolutionstechnisch bedingt...
was waren bei euch so die gründe, dass ihr euch von eurem/eurer partner/in getrennt habt?
immer diese verd... exfreundinnen. das ganze programm, was mit denen halt so sein kann. °grr° hör ich noch irgendwo 1 wort davon und ich bin weg.
und schlechtes timing meinereiner :)
scheidung ist ein trend. z.B. die promis haben das für sich entdeckt, um in den medien schlagzeilen zu bekommen. wird reihenweise dafür missbraucht. dass das dann in die gesellschaft irgendwo einfließt, ist doch verständlich.
wenn man sich in der ehe mal streitet, ist man nicht mehr bereit, in "schweren zeiten" lang durchzuhalten. die hemmschwelle sinkt, die "heilige institution" auch als solche zu betrachten... um nicht zu vergessen: wenn man sich trotz aller bemühungen nicht mehr versteht, geschlagen wird oder ohne reanimierungschance entliebt hat, dann versteh ich das auch.
so wie ich das sehe, dauert es sicher ein paar jahrzehnt, bis sich das wieder legt, denn menschen werden künftig mehr privaten alltag brauchen, um immer flexibler werdende arbeitssituationen ausgleichen zu können. oder nicht?
Hallo,
ich denke, dass hier generell die Schnelllebigkeit der Zeit reinspielt - auch in Beziehungsfragen. Das Tempo, das dem Menschen in der modernen Zivilisation abverlangt wird, ist ungleich höher als noch früher. Gleichzeitig nimmt auch die Flexibilität, die verlangt wird, zu - was bedeutet, dass man von völlig geänderten Prämissen ausgehen muss als noch früher, was die eigene Lebensplanung betrifft. Ich denke, dass hierbei die Bereitschaft, Energien in Dinge zu stecken, die sich vielleicht in einigen Monaten/Jahren aufgrund geänderter äußerer Bedingungen und ohne wirklichem eigenen Einfluss verändern können, gering ist. Es kann jederzeit passieren, dass man an einen anderen Arbeitsort gerufen wird, dass sich die wirtschaftliche Situation drastisch verändert (zum Positiven oder zum Negativen), sodass ein Fortfahren mit bestehenden Lebensmustern nicht mehr möglich oder ratsam ist. Wieso also in etwas investieren (also beispielsweise eine Beziehung), die dann ohnehin auf eine Zerreißprobe gestellt wird. So geht man schon mit völlig anderen Vorstellungen und Erwartungen als früher in die Beziehung rein. Die emotionale Bindung ist nicht mehr so groß, man erwartet sich nicht mehr wirklich den Partner fürs Leben.
Das alles ist jammerschade, denn ich bin davon überzeugt, dass eine funktionierende und intakte Partnerschaft ein wesentlicher Eckpfeiler im Leben sein kann - ein Eckpfeiler, der Halt und Stabilität gibt, der Sicherheit bringt. Wenn man vom "Hafen der Ehe" spricht, dann kommt das nicht von ungefähr. Im Grunde bewirkt eine Loslösung von dauerhaften, wenn möglich das ganze Leben dauernden Beziehungen eine Abwendung vom Mitmenschen im Generellen und eine Zuwendung zum eigenen Ich und das, was 3rdeye schon unter Ego-Lifestyle in ihrem Beitrag genannt hat, nimmt zu. Das ist aber nicht unbedingt eine positive Entwicklung, denn jeder Mensch ist auf die Menschen in seinem Umfeld angewiesen und eine völlige Konzentration auf das eigene Wohlbefinden führt zu einem Vernachlässigen von eben diesem Umfeld. Was das bewirkt, findet man heutzutage unter Schlagworten wie "soziale Kälte".
Vielleicht muss sich jeder selbst bewusst gegen diesen Trend stemmen - indem er/sie wieder mehr in Beziehungen investiert und die Prioritäten neu überdenkt. Anders wird es wohl nicht gehen und der Trend der flüchtigen Begegnungen anstelle von intakten Beziehungen wird weiter zunehmen. Es muss halt jeder selbst für sich entscheiden, was ihm wichtiger ist. Ich bin aber davon überzeugt, dass das Wohlbefinden im Leben doch höher ist, wenn man einen Partner an seiner Seite weiß, der zu einem steht und zu dem man selbst steht - bedingungslos - und von dem man weiß, dass man gemeinsam alt werden kann.
Soweit jedenfalls meine Überlegungen dazu.
Viele Grüße
Thomas
Matthias86 25.06.2007, 20:00 Ich glaube, dazu passt folgende Meldung:
Der "Bund fürs Leben" hat in Österreich immer weniger Bestand. Die Scheidungsrate erreichte laut Statistik Austria 2006 einen Rekordwert von 48,9 Prozent. Damit wird gegenwärtig etwa jede zweite Ehe geschieden - in Wien beinahe zwei von Dreien (65,85 Prozent). Alle anderen Bundesländer liegen unterhalb des heimischen Durchschnitts. Die niedrigsten Raten verzeichnen Tirol und Oberösterreich.[...]
http://www.nachrichten.at/apanews/apac/564093?PHPSESSID=e767fe2be186509953f0ddf0fbd6c5b2
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