Matthias86
25.07.2007, 16:10
Hallo,
heute wurde der "Bericht zur soziale Lage der Studierenden 2006" vorgestellt und aus diesem geht hervor, dass Hochschulen weiterhin sozial selektiv sein.
Hier eine passende Meldung:
Wien - Die Hochschulen in Österreich sind nach wie vor sozial selektiv. An Universitäten und Fachhochschulen (FH) beginnen Kinder von Maturanten und Akademikern drei Mal häufiger ein Studium als Kinder bildungsferner Schichten. Doch die Situation ist besser geworden, wie aus dem heute, Mittwoch, von Wissenschaftsminister Johannes Hahn präsentierten "Bericht zur sozialen Lage der Studierenden 2006" hervorgeht: Der Anteil bildungsferner Schichten hat sich seit 1990 kontinuierlich erhöht, vor allem Dank der Expansion des Fachhochschul-Sektors, dessen soziale Zusammensetzung deutlich ausgewogener ist als an den Unis.[...]
Mehr unter http://derstandard.at/?url=/?id=2972471
Die Detailergebnisse der Studie findet ihr hier: http://derstandard.at/?url=/?id=2972792
Einige interessante Aspekte daraus:
Regionale Herkunft: Die westlichen Bundesländer Tirol und Vorarlberg bleiben im Hochschulzugang immer stärker hinter den östlichen Ländern zurück. Im Burgenland nehmen inzwischen 37 Prozent eines Altersjahrganges ein Hochschulstudium auf, in Vorarlberg 23 und in Tirol 25 Prozent. Am höchsten liegt die Quote mit 45 Prozent in Wien.[...]
Wohnsituation: Mehr als die Hälfte der Studierenden lebt "typisch studentisch": Ein Viertel wohnt noch im elterlichen Haushalt, 20 Prozent in einer Wohngemeinschaft und 10 Prozent in einem Studierendenwohnheim. 45 Prozent wohnen in einem Einzel- oder Partnerhaushalt. [...]
Studienbarrieren: Befragt, was den Studienfortschritt behindert, geben die Studenten am häufigsten Probleme bei der Vereinbarkeit von Studium und Beruf an, dies behindert 24 Prozent aller Studenten sehr. An wissenschaftlichen Unis werden weiters überfüllte Hörsäle (23 Prozent), zu wenig Plätze in Lehrveranstaltungen (20 Prozent), unzureichende Informationen über das Studium (18 Prozent) und finanzielle Schwierigkeiten (16 Prozent) als Hindernisse im Studienfortschritt genannt. FH-Studenten haben deutlich seltener solche Barrieren.
Gesundheit: 70 Prozent der Studenten berichten von stressbedingten gesundheitlichen Beschwerden (z.b. Magen- und Kopfschmerzen, Schlafstörungen). [...]
heute wurde der "Bericht zur soziale Lage der Studierenden 2006" vorgestellt und aus diesem geht hervor, dass Hochschulen weiterhin sozial selektiv sein.
Hier eine passende Meldung:
Wien - Die Hochschulen in Österreich sind nach wie vor sozial selektiv. An Universitäten und Fachhochschulen (FH) beginnen Kinder von Maturanten und Akademikern drei Mal häufiger ein Studium als Kinder bildungsferner Schichten. Doch die Situation ist besser geworden, wie aus dem heute, Mittwoch, von Wissenschaftsminister Johannes Hahn präsentierten "Bericht zur sozialen Lage der Studierenden 2006" hervorgeht: Der Anteil bildungsferner Schichten hat sich seit 1990 kontinuierlich erhöht, vor allem Dank der Expansion des Fachhochschul-Sektors, dessen soziale Zusammensetzung deutlich ausgewogener ist als an den Unis.[...]
Mehr unter http://derstandard.at/?url=/?id=2972471
Die Detailergebnisse der Studie findet ihr hier: http://derstandard.at/?url=/?id=2972792
Einige interessante Aspekte daraus:
Regionale Herkunft: Die westlichen Bundesländer Tirol und Vorarlberg bleiben im Hochschulzugang immer stärker hinter den östlichen Ländern zurück. Im Burgenland nehmen inzwischen 37 Prozent eines Altersjahrganges ein Hochschulstudium auf, in Vorarlberg 23 und in Tirol 25 Prozent. Am höchsten liegt die Quote mit 45 Prozent in Wien.[...]
Wohnsituation: Mehr als die Hälfte der Studierenden lebt "typisch studentisch": Ein Viertel wohnt noch im elterlichen Haushalt, 20 Prozent in einer Wohngemeinschaft und 10 Prozent in einem Studierendenwohnheim. 45 Prozent wohnen in einem Einzel- oder Partnerhaushalt. [...]
Studienbarrieren: Befragt, was den Studienfortschritt behindert, geben die Studenten am häufigsten Probleme bei der Vereinbarkeit von Studium und Beruf an, dies behindert 24 Prozent aller Studenten sehr. An wissenschaftlichen Unis werden weiters überfüllte Hörsäle (23 Prozent), zu wenig Plätze in Lehrveranstaltungen (20 Prozent), unzureichende Informationen über das Studium (18 Prozent) und finanzielle Schwierigkeiten (16 Prozent) als Hindernisse im Studienfortschritt genannt. FH-Studenten haben deutlich seltener solche Barrieren.
Gesundheit: 70 Prozent der Studenten berichten von stressbedingten gesundheitlichen Beschwerden (z.b. Magen- und Kopfschmerzen, Schlafstörungen). [...]
