Matthias86
05.08.2007, 20:49
Hallo,
neben der bereits jahrelangen Diskussion um Gesamtschule und Wahlfreiheit zwischen SPÖ und ÖVP gibt es (zum Glück) auch andere Themen, die hohe Wellen schlagen.
Zum einen wäre da der Vorschlag von Rektoren-Chef Christoph Badelt, dass mit einer Matura nicht mehr automatisch ein Studium an einer Universität möglich sein sollte.
Mehr Infos unter http://derstandard.at/?url=/?id=2977268
Eine ähnliche Diskussion gibt es beim Zugang zu Masterstudien. Ausgelöst hat die Debatte folgende Erkenntnis:
Die neue Studierenden-Sozialerhebung birgt Zündstoff: Ein brisantes Thema findet sich auf den Seiten 118 ff. Im Kapitel "Pläne nach Studienabschluss" findet sich das Ergebnis, dass rund 80 Prozent der Studierenden nach dem Bachelor "mit einem Masterstudium an ihrer Universität weitermachen" wollen. Dieser hohe Wert steigt gegen Studienende, also in realistischer Nähe eines Master-Studiums, sogar auf 85 Prozent an. Sie alle wollen den "Master"-Titel.[...]
An der Uni Linz will man das Problem jedenfalls folgendermaßen lösen:
[...]Das Master-Mengenproblem wird man mit einer Art Heimatrecht lösen: Studierende, die an der Uni Linz ihren Bachelor gemacht haben, also ein hausinternes "Qualitätsgütesiegel" vorweisen können, sollen unbeschränkt zum "konsekutiven, also inhaltlich aufbauenden Master zugelassen werden".
Für FH-Bachelors oder von einer anderen Uni, mit nicht eindeutig vergleichbaren Abschlüssen, seien aber für das Master-Studium in Linz eigene "Prüfungsverfahren wahrscheinlich", so Ardelt. Denn, dass die Unis, wie gesetzlich vorgesehen, "jeden zum Master zulassen müssten, wird so sicher nicht funktionieren".
Siehe http://derstandard.at/?url=/?id=2977631
Was ist denn eure Meinung dazu?
lg
Matthias
neben der bereits jahrelangen Diskussion um Gesamtschule und Wahlfreiheit zwischen SPÖ und ÖVP gibt es (zum Glück) auch andere Themen, die hohe Wellen schlagen.
Zum einen wäre da der Vorschlag von Rektoren-Chef Christoph Badelt, dass mit einer Matura nicht mehr automatisch ein Studium an einer Universität möglich sein sollte.
Mehr Infos unter http://derstandard.at/?url=/?id=2977268
Eine ähnliche Diskussion gibt es beim Zugang zu Masterstudien. Ausgelöst hat die Debatte folgende Erkenntnis:
Die neue Studierenden-Sozialerhebung birgt Zündstoff: Ein brisantes Thema findet sich auf den Seiten 118 ff. Im Kapitel "Pläne nach Studienabschluss" findet sich das Ergebnis, dass rund 80 Prozent der Studierenden nach dem Bachelor "mit einem Masterstudium an ihrer Universität weitermachen" wollen. Dieser hohe Wert steigt gegen Studienende, also in realistischer Nähe eines Master-Studiums, sogar auf 85 Prozent an. Sie alle wollen den "Master"-Titel.[...]
An der Uni Linz will man das Problem jedenfalls folgendermaßen lösen:
[...]Das Master-Mengenproblem wird man mit einer Art Heimatrecht lösen: Studierende, die an der Uni Linz ihren Bachelor gemacht haben, also ein hausinternes "Qualitätsgütesiegel" vorweisen können, sollen unbeschränkt zum "konsekutiven, also inhaltlich aufbauenden Master zugelassen werden".
Für FH-Bachelors oder von einer anderen Uni, mit nicht eindeutig vergleichbaren Abschlüssen, seien aber für das Master-Studium in Linz eigene "Prüfungsverfahren wahrscheinlich", so Ardelt. Denn, dass die Unis, wie gesetzlich vorgesehen, "jeden zum Master zulassen müssten, wird so sicher nicht funktionieren".
Siehe http://derstandard.at/?url=/?id=2977631
Was ist denn eure Meinung dazu?
lg
Matthias
