Thomas
11.05.2008, 22:38
Hallo,
ich möchte wieder mal eine Leseempfehlung abgeben - und zwar geht es um einen Roman des indischen Schriftstellers Salman Rushdie, der sich als Autor der Weltbestseller "Mitternachtskinder" (Gewinner des Booker Prize) und "Die Satanischen Verse" (aufgrund derer eine Fatwa gegen ihn ausgesprochen wurde) einen Namen gemacht hat.
In seinem Roman "Shalimar der Narr" aus dem Jahr 2006 behandelt er anhand einer opulenten Lebens- und Liebesgeschichte rund um den zwischen Indien und Pakistan hin- und hergerissenen Bundesstaat Kaschmir die Hintergründe der Abneigung und des Hasses zwischen Kulturen, die schlussendlich zu Nine Eleven geführt haben. Dadurch, dass er den politischen Subtext hinter einer Dreiecksbeziehung, die sich zunächst wie eine märchenhafte Liebesgeschichte anfühlt, versteckt, wird das Thema jedoch nicht aufdringlich behandelt, sondern verlangt vom Leser selbst ein gewisses Mitdenken und Hineinfühlen in die Spannungen und zum Teil tiefen Gräben, die sich durch die Geschichte ziehen.
Gleichzeitig liest sich das Buch aber ungemein flott und ist ein richtiger Pageturner. Man muss sich nicht in den politischen Hintergrund hineinversetzen, sondern kann das Buch auf eine etwas leichtere Art und Weise lesen. Das macht "Shalimar der Narr" zu einem der besten Bücher, die ich letztes Jahr gelesen habe. Eine uneingeschränkte Empfehlung.
Hat sonst wer das Buch gelesen und wie sieht eure Meinung dazu aus?
Viele Grüße
Thomas
ich möchte wieder mal eine Leseempfehlung abgeben - und zwar geht es um einen Roman des indischen Schriftstellers Salman Rushdie, der sich als Autor der Weltbestseller "Mitternachtskinder" (Gewinner des Booker Prize) und "Die Satanischen Verse" (aufgrund derer eine Fatwa gegen ihn ausgesprochen wurde) einen Namen gemacht hat.
In seinem Roman "Shalimar der Narr" aus dem Jahr 2006 behandelt er anhand einer opulenten Lebens- und Liebesgeschichte rund um den zwischen Indien und Pakistan hin- und hergerissenen Bundesstaat Kaschmir die Hintergründe der Abneigung und des Hasses zwischen Kulturen, die schlussendlich zu Nine Eleven geführt haben. Dadurch, dass er den politischen Subtext hinter einer Dreiecksbeziehung, die sich zunächst wie eine märchenhafte Liebesgeschichte anfühlt, versteckt, wird das Thema jedoch nicht aufdringlich behandelt, sondern verlangt vom Leser selbst ein gewisses Mitdenken und Hineinfühlen in die Spannungen und zum Teil tiefen Gräben, die sich durch die Geschichte ziehen.
Gleichzeitig liest sich das Buch aber ungemein flott und ist ein richtiger Pageturner. Man muss sich nicht in den politischen Hintergrund hineinversetzen, sondern kann das Buch auf eine etwas leichtere Art und Weise lesen. Das macht "Shalimar der Narr" zu einem der besten Bücher, die ich letztes Jahr gelesen habe. Eine uneingeschränkte Empfehlung.
Hat sonst wer das Buch gelesen und wie sieht eure Meinung dazu aus?
Viele Grüße
Thomas
