Matthias86
12.06.2008, 16:41
Hallo,
Wissenschaftsminister Hahn plant eine Unireform. Jetzt sind die ersten Details öffentlich geworden. Ich zitiere aus folgender Meldung:
Uni-Reform: Hahn plant neue "Zugangsbedingungen"
Master- und PhD-Studien an den heimischen Universitäten sollen künftig nicht mehr frei zugänglich sein. Ab dem Studienjahr 2010/11 sollen die Unis "qualitative Zugangsbedingungen" einführen können. Dies sieht der Entwurf einer Novelle des Universitätsgesetzes (UG) vor, den VP-Wissenschaftsminister Johannes Hahn am Freitag in Begutachtung schicken will.
Demnach sollen die Senate der Unis bestimmte Bedingungen für die Aufnahme eines Master- bzw. PHD-Studiums festlegen können. Auf konkrete Aufnahme-Kriterien wollte sich Hahn bei der Präsenation des Entwurfs am Donnerstag nicht festlegen. Als Beispiele nannte er die Absolvierung bestimmter Wahlpflichtfächer, ECTS-Punkte, und die Kenntnis von Fremdsprachen. Noten sollen aber keinesfalls als Kriterium herangezogen werden. Auch die Zahl der Studenten werde nicht beschränkt, kündigte Hahn an. Das Bachelor-Studium soll hingegen weiterhin grundsätzlich frei zugänglich bleiben. [...]
Weitere Eckpunkte von Hahns Entwurf: Die Unis dürfen die Höhe der Studiengebühren für Studenten aus Nicht-EWR-Staaten selbst festlegen. Für Studenten aus Österreich und dem EWR-Raum soll sich hier hingegen nichts ändern - sie bezahlen weiterhin 363,36 Euro.[...]
Weitere Reformvorschläge betreffen die Rektorswahl, wo dem Senat Kompetenzen entzogen werden sollen, und auch den Zugang zur "Professorenkurie".
Alle Details unter http://diepresse.com/home/bildung/universitaet/390384/index.do?_vl_backlink=/home/index.do
Was ist euer Kommentar zu diesen Vorschlägen?
EDIT: Unter http://www.kurier.at/nachrichten/167574.php sind alle Änderungsvorschläge nochmal übersichtlich dargestellt.
lg
Matthias
Wissenschaftsminister Hahn plant eine Unireform. Jetzt sind die ersten Details öffentlich geworden. Ich zitiere aus folgender Meldung:
Uni-Reform: Hahn plant neue "Zugangsbedingungen"
Master- und PhD-Studien an den heimischen Universitäten sollen künftig nicht mehr frei zugänglich sein. Ab dem Studienjahr 2010/11 sollen die Unis "qualitative Zugangsbedingungen" einführen können. Dies sieht der Entwurf einer Novelle des Universitätsgesetzes (UG) vor, den VP-Wissenschaftsminister Johannes Hahn am Freitag in Begutachtung schicken will.
Demnach sollen die Senate der Unis bestimmte Bedingungen für die Aufnahme eines Master- bzw. PHD-Studiums festlegen können. Auf konkrete Aufnahme-Kriterien wollte sich Hahn bei der Präsenation des Entwurfs am Donnerstag nicht festlegen. Als Beispiele nannte er die Absolvierung bestimmter Wahlpflichtfächer, ECTS-Punkte, und die Kenntnis von Fremdsprachen. Noten sollen aber keinesfalls als Kriterium herangezogen werden. Auch die Zahl der Studenten werde nicht beschränkt, kündigte Hahn an. Das Bachelor-Studium soll hingegen weiterhin grundsätzlich frei zugänglich bleiben. [...]
Weitere Eckpunkte von Hahns Entwurf: Die Unis dürfen die Höhe der Studiengebühren für Studenten aus Nicht-EWR-Staaten selbst festlegen. Für Studenten aus Österreich und dem EWR-Raum soll sich hier hingegen nichts ändern - sie bezahlen weiterhin 363,36 Euro.[...]
Weitere Reformvorschläge betreffen die Rektorswahl, wo dem Senat Kompetenzen entzogen werden sollen, und auch den Zugang zur "Professorenkurie".
Alle Details unter http://diepresse.com/home/bildung/universitaet/390384/index.do?_vl_backlink=/home/index.do
Was ist euer Kommentar zu diesen Vorschlägen?
EDIT: Unter http://www.kurier.at/nachrichten/167574.php sind alle Änderungsvorschläge nochmal übersichtlich dargestellt.
lg
Matthias
