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KK
26.04.2005, 21:10
Hallo,

wer hat die ganzen Plakate auf der Sowi des VSSTÖ gesehen? Was haltet ihr von den angesprochenen Punkten?

Die wären:
- GEGEN Knockout Prüfungen
- GEGEN Studiengebührenerhöhungen

christoph123
26.04.2005, 21:26
ich bin für knockaut prüfungen.
warum? ganz einfach, es gibt weniger konkurrenz für mich.

deswegen bin ich sicherlich nicht a-sozial. nur ist mir aufgefallen, dass es schon viel zu viele wirtschaftsstudenten gibt. und die jobaussichten sind bei der masse ohnehin nicht sehr rosig.

da boss
26.04.2005, 21:33
ich bin eigentlich auch dafür, das würde endlich das Platzproblem auf der SoWi lösen. Wer nicht vorbereitet oder entschlossen ist die Prüfung zu machen ritt somit sicherlich nicht an.

Wie es jetzt gerade ist versucht jeder so viel wie möglich Kurse zu bekommen, wenn man 4 erhaltenen einen auf Gut Glück versucht und es nicht so läuft, naja "blöd gelaufen eben". Ein anderer hätte den Kursplatz vielleicht dringender gebraucht (z.B. es fehlt noch 1 Kurs zum Abschluss des 1. Abschnitts oder so) und hat ihn nicht bekommen.

@ christoph:
vor allem werden es immer mehr die einfach nur so zum spaß studieren, schade eigentlich wenn man denkt dass die SoWi eh schon total überfüllt ist.

engerl
26.04.2005, 21:42
Hallo,

wer hat die ganzen Plakate auf der Sowi des VSSTÖ gesehen? Was haltet ihr von den angesprochenen Punkten?

Die wären:
- Knockout Prüfungen
- Studiengebührenerhöhungen

vsstö ist für studiengebührenerhöhung?? das ist mir neu.. die faseln doch dauernd rum von wegen "gleiche chancen für alle" - keine studiengebühren - und so zeugs.

aber mir ists auch aufgefallen - vor der juridischen und vor der geiwi sinds heut auch ewig rumgestanden.....

da boss
26.04.2005, 21:44
hey, nein nicht für studiengebührenerhöhung - DAGEGEN!

KK
26.04.2005, 21:45
Nene, die Sozis sind gegen die Erhöhung....Ist doch Klar oder? :)

christoph123
26.04.2005, 21:45
*gg* die vsstö ist natürlich gegen knock out prüfungen und gegen studiengebührenerhöhung!

engerl
26.04.2005, 21:47
Nene, die Sozis sind gegen die Erhöhung....Ist doch Klar oder? :)

jaja logo - drum hats mich ja auch gewundert.... :D

KK
26.04.2005, 21:51
Ich habs mal editiert, damits auch alle auf anhieb verstehen. :mrgreen:

engerl
26.04.2005, 21:53
Ich habs mal editiert, damits auch alle auf anhieb verstehen. :mrgreen:

sorry, sorry für meine dumme frage... :)
ich hätts mir natürlich denken können - i'm sorry :)

KK
26.04.2005, 21:56
Kein Problem. Hast wohl schon zuviel für morgen gelernt, oder?

engerl
26.04.2005, 22:00
Kein Problem. Hast wohl schon zuviel für morgen gelernt, oder?

im gegenteil - und das macht mir sorgen, deshalb bin ich leicht verwirrt :lol:
der abend wird heut wohl noch ein längerer lernabend... aber du konntest im ps ja eh schon alles - ich beneide dich :)

Ferrari
27.04.2005, 00:45
Naja, Knockout-Prüfungen find ich eigentlich auch ganz ok! jetz mehr oder weniger... ich persönlich wäre ja mehr für eine Beschränkung auf den Unis wies bei den FHs ja alltäglich ist... (wird jetz nicht auf viel Gegenliebe stoßen - egal)!

Und zwecks Studiengebühr sei ja gesagt, dass sie immer noch um ein vielfaches geringer ist als in anderen Staaten (obwohl ich ja dafür wäre, dass sie die Unis direkt erhalten sollen - aber das is was anderes) wobei ja viele Studenten die Studiengebühr ja sowieso in Form von einem Stipendium zurückerstattet bekommen.

Aber ja, die VSSTÖ soll ruhig versuchen auf einer Wirtschaftsuni wähler zu bekommen... viel Glück dabei ;) ggg

engerl
27.04.2005, 00:48
Aber ja, die VSSTÖ soll ruhig versuchen auf einer Wirtschaftsuni wähler zu bekommen... viel Glück dabei ;) ggg

das wird (GOTTSEIDANK) schwierig *g* :lol:

da boss
27.04.2005, 00:49
@Ferrari: muss dir zustimmen! ich hatte an einigen Unis im Ausland nachgefragt und da liegen die Studiengebühren weit jenseits von denen in IBK.

ich finde für 380€ pro semester eine Ausbildung an der Uni zu bekommen ist schon relativ günstig, oder was meint ihr?

engerl
27.04.2005, 00:52
@Ferrari: muss dir zustimmen! ich hatte an einigen Unis im Ausland nachgefragt und da liegen die Studiengebühren weit jenseits von denen in IBK.

ich finde für 380€ pro semester eine Ausbildung an der Uni zu bekommen ist schon relativ günstig, oder was meint ihr?

das find ich auch. sicher ist es für die meisten nicht wenig - aber das sollte einem das studium schon wert sein.
und das argument "gleiche chancen für alle" zählt meiner meinung nach auch nicht wirklich - es gibt soo viele, die die studiengebühren über ein stipendium wieder zurückbekommen. insofern scheitert das studieren sicher nicht an den studiengebühren.

da boss
27.04.2005, 00:53
kurze Frage noch: kennt jemand den "KK"

engerl
27.04.2005, 00:55
kurze Frage noch: kennt jemand den "KK"

äähm... wieso?

Ferrari
27.04.2005, 00:55
ich finde für 380€ pro semester eine Ausbildung an der Uni zu bekommen ist schon relativ günstig, oder was meint ihr?

Ja wie gesagt, im internationalen Vergleich sind wir richtig "billig".

Nur, dass diese "Studiengebühr" ja ins Gesamtbudget einfließt ist nicht so ok - dann könntens wenigstens mehr Kurse anbieten. Meiner Meinung nach ist unsere Studiengebühr nichts anderes als eine Steuer auf Studenten. Also die Höhe und der Fakt, dass es eine gibt, finde ich nicht sehr schlimm, nur die Verwendung...

Bei den Überlegungen in Deutschland Studiengebühren einzuführen (inzwischen gibt es sie ja - in den CDU/CSU Ländern) hatte man sich zu
Beginn ja nur auf eins geeinigt: nur nicht so wie in österreich ;)

Ferrari
27.04.2005, 00:57
kurze Frage noch: kennt jemand den "KK"

also ich nicht gg

da boss
27.04.2005, 01:00
ja genau. wäre sowieso viel gscheiter wenn die Studiengebühren direkt den einzelen Unis zukommen würden, meiner Meinung nach. oder zumindest den dazugehörigen Bundesländern die das dann verteilen!

Aber wahrscheinlich fließt es in einen großen Topf der dann für das gesamte Schulsystem verwendet wird.

christoph123
27.04.2005, 01:38
kurze Frage noch: kennt jemand den "KK"


spekulative deutung:
KK ist mitglied der vsstö und prüft gerade, ob die themen ankommen, oder ob sie ihre slogans nochmal ändern sollten. ;-)


ich finde übrigens auch, dass das studium an den studiengebühren nicht scheitern sollte. was ich weiß, bekommen es ohnehin mehr als die hälfte der studenten wieder zurück. (50.000 bewilligte anträge, bei 120.000 die potentiell einen antrag stellen könnten und noch keinen gestellt haben.)

da boss
27.04.2005, 01:39
haha, na dann viel spass noch beim stimmen sammlen...

Wowbagger
27.04.2005, 01:55
ich finde übrigens auch, dass das studium an den studiengebühren nicht scheitern sollte. was ich weiß, bekommen es ohnehin mehr als die hälfte der studenten wieder zurück. (50.000 bewilligte anträge, bei 120.000 die potentiell einen antrag stellen könnten und noch keinen gestellt haben.)

hmm.. steh ich jetzt auf der Leitung oder fehlt mir da eine Zahl um auf die mehr als die Haelfte der Studenten zu kommen:
von ca. 200.000 Studenten (die Zahl stammt leider von 2003, eine aktuellere hab ich auf die Schnelle nicht gefunden), koennten deiner Aussage 120.000 einen Antrag stellen und davon wiederum haben 50.000 einen bewilligt erhalten?
mehr als 50% koennten einen Antrag stellen
weniger als 25% haben einen Antrag bewilligt erhalten.

Leider ist die Realitaet dennoch die, dass Leute aufgrund der Studiengebuehren das Studium abgebrochen haben. Nicht jeder erhaelt ein Stipendium und nicht jeder halt Eltern, die einem das Studium finanzieren.

Wowbagger

csaexxxx
27.04.2005, 03:08
Naja, Man kann durchaus einen Studienzuschuss erhalten, aber dennoch keine Studienbeihilfe!
Außerdem läuft ja die Antragsdauer noch bis 15. Mai, also wird sich die Zahl derer, die noch einen Antrag stellen, wohl noch erhöhen.
Außerdem muss man nicht jedes Semester einen neuen Antrag stellen, sondern jedes Jahr!
Dh. wenn es in einem Semester 50.000 Anträge gibt, kann man davon ausgehen, dass es insgesamt 100.000 gibt, die einen Antrag gestellt haben!

Zugegeben, das ganze ist ein wenig Kompliziert, aber jetzt auch nicht sooo wichtig *gg*

jedenfalls bekommen mehr als die hälfte der studenten studienzuschuss!


Leider ist die Realitaet dennoch die, dass Leute aufgrund der Studiengebuehren das Studium abgebrochen haben. Nicht jeder erhaelt ein Stipendium und nicht jeder halt Eltern, die einem das Studium finanzieren


also nicht böse sein, aber wenn jemand ernsthaft studiert, dann werden ihm die Studiengebühren nicht abschrecken!
Und wenn die Eltern nicht die finanziellen Möglichkeiten haben, ihre Kinder entsprechend zu Unterstützen, dann bekommt man ohnehin Studienzuschuss vom Staat. (Dh. man bekommt die Studiengebühren ersetzt)

Und das sind laut Auskunft von Ministerin Gehrer, mehr als die Hälfte der Studenten!

PS: wenn wirklich staat UND eltern ausfallen, dann gibt es immer noch die möglichkeit, einen staatlich geföerderten kredit für die finanzierung der studiengebühren aufzunehmen.

engerl
27.04.2005, 06:50
also nicht böse sein, aber wenn jemand ernsthaft studiert, dann werden ihm die Studiengebühren nicht abschrecken!
Und wenn die Eltern nicht die finanziellen Möglichkeiten haben, ihre Kinder entsprechend zu Unterstützen, dann bekommt man ohnehin Studienzuschuss vom Staat. (Dh. man bekommt die Studiengebühren ersetzt)

Und das sind laut Auskunft von Ministerin Gehrer, mehr als die Hälfte der Studenten!

PS: wenn wirklich staat UND eltern ausfallen, dann gibt es immer noch die möglichkeit, einen staatlich geföerderten kredit für die finanzierung der studiengebühren aufzunehmen.

ich bin auch der meinung, dass ein studium für jeden möglich ist, der ernsthaft studieren möchte. wenn man nix weiterbringt und dann kein stipendium mehr bekommt, ists klar, dass man aus finanziellen gründen abbrechen muss. aber wenn ichs wirklich WILL, dann ist das ja nicht die frage.
ich denk, es gibt kaum fälle, in denen sowohl eltern als auch staat ausfallen - ich sehs bei kollegen, die bekommen jede menge zuschüsse und können sich somit fast mehr leisten als die, die von den eltern finanziert werden.

Thomas
27.04.2005, 10:19
also nicht böse sein, aber wenn jemand ernsthaft studiert, dann werden ihm die Studiengebühren nicht abschrecken!
Und wenn die Eltern nicht die finanziellen Möglichkeiten haben, ihre Kinder entsprechend zu Unterstützen, dann bekommt man ohnehin Studienzuschuss vom Staat. (Dh. man bekommt die Studiengebühren ersetzt)

Und das sind laut Auskunft von Ministerin Gehrer, mehr als die Hälfte der Studenten!

PS: wenn wirklich staat UND eltern ausfallen, dann gibt es immer noch die möglichkeit, einen staatlich geföerderten kredit für die finanzierung der studiengebühren aufzunehmen.

Hallo!

Bei der obigen Aussage bin ich nicht ganz bei dir, ich selbst bin (leider) ein lebendes Gegenbeispiel. Das Problem ist nämlich, dass das Einkommen der Eltern herangezogen wird und nicht die tatsächliche finanzielle Situation, so wie sie sich darstellt. Was nützt ein ansprechendes Einkommen der Eltern, wenn aufgrund laufender Kredite, hoher Mieten etc. keine Unterstützung möglich ist, so wie sich das die Gehrer vorstellen würde.

Und was den Kredit betrifft: Ich bin im vorletzten Semester - jetzt noch einen Kredit aufnehmen, kann es auch nicht bringen. Und wenn einer am Anfang vom Studium steht, dann kann er mit dem Kredit zwar die Studiengebühren zahlen, aber wie sieht es mit der Lebenserhaltung aus? Da hilft dann nur noch ein Nebenjob und das erschwert das Studium wiederum. Es geht zwar, aber soviel zum Thema "gleiche Chancen für alle".

Ich werde mich wohl noch so durchwurschteln, auf einen halbwegs passabel bezahlten Ferialjob (wonach es nicht aussieht), auf einen unerwarteten Geldsegen und auf Gott hoffen. Möchte mich nicht beklagen, denn ich könnte ja immer noch einen Kredit aufnehmen, wollte nur mal einen Denkanstoß liefern, dass das Studienbeihilfensystem doch so seine Lücken hat.

Grüße

Thomas

christoph123
27.04.2005, 11:17
mit geld gesegnet sind wir leider alle nicht.

zum glück habe ich eltern, die mich unterstützen. gesetzlich sind diese auch dazu verpflichtet einem so zu unterstützen, wie es der staat bei einer maximalen studienbeihilfe tun würde. (schätzungsweise um die 400 euro plus studienzuschuss, die kinderbeihilfe bekommt man ohnedies)

dass dabei ausschließlich das einkommen herangezogen wird und nicht die finanzielle situation ist einfach deshalb, weil man die finanzielle situation nicht so eindeutig darlegen kann. (und auch leicht manipulieren könnte)

@thomas:
natürlich sehe ich dein problem. aber leider wüsste ich nicht, wie der staat daran etwas ändern sollte.
fürs studieren bezahlt zu werden, wäre natürlich schön, aber das wirds auch nicht spielen ;-)

KK
27.04.2005, 11:21
kurze Frage noch: kennt jemand den "KK"


spekulative deutung:
KK ist mitglied der vsstö und prüft gerade, ob die themen ankommen, oder ob sie ihre slogans nochmal ändern sollten. ;-)



Voll ins schwarze getroffen....Ihr habt mich enttarnt :lol: .

Der Themenstarter ist grundsätzlich FÜR Knockoutprüfungen und für eine Erhöhung der Studiengebühren. Bei K.o. Prüfungen fallen ersteinmal die Studenten wegfallen, die ihr Studium nicht ernst nehmen und sich nicht vorbereiten. Ich denke, somit wäre das Platzproblem an den Unis gelöst und unser Abschluss wird wieder aufgewertet.

KK
27.04.2005, 11:23
kurze Frage noch: kennt jemand den "KK"

:roll:

christoph123
27.04.2005, 11:40
Der Themenstarter ist grundsätzlich FÜR Knockoutprüfungen und für eine Erhöhung der Studiengebühren


tja, so flexibel ist sie die vsstö :respekt:

christoph123
27.04.2005, 11:42
Der Themenstarter ist grundsätzlich FÜR Knockoutprüfungen und für eine Erhöhung der Studiengebühren. Bei K.o. Prüfungen fallen ersteinmal die Studenten wegfallen, die ihr Studium nicht ernst nehmen und sich nicht vorbereiten. Ich denke, somit wäre das Platzproblem an den Unis gelöst und unser Abschluss wird wieder aufgewertet.


interessanter gedanke ;-)

nur ist es so, dass durch die aufwertung des studiums wahrscheinlich wieder gleich viele studieren als zuvor ;-)

Thomas
27.04.2005, 11:46
zum glück habe ich eltern, die mich unterstützen. gesetzlich sind diese auch dazu verpflichtet einem so zu unterstützen, wie es der staat bei einer maximalen studienbeihilfe tun würde. (schätzungsweise um die 400 euro plus studienzuschuss, die kinderbeihilfe bekommt man ohnedies)

Tja, kann ich meine Eltern einsperren lassen, wenn sie das nicht zahlen können? :ironie:

dass dabei ausschließlich das einkommen herangezogen wird und nicht die finanzielle situation ist einfach deshalb, weil man die finanzielle situation nicht so eindeutig darlegen kann. (und auch leicht manipulieren könnte)

Ist grundsätzlich schon klar. Aber laufende Kredite kann man beispielsweise leicht nachweisen, die werden schließlich beim Kreditschutzverband angemeldet.

natürlich sehe ich dein problem. aber leider wüsste ich nicht, wie der staat daran etwas ändern sollte.
fürs studieren bezahlt zu werden, wäre natürlich schön, aber das wirds auch nicht spielen ;-)

Ich möchte auch gar nicht fürs studieren bezahlt werden, aber ich möchte deshalb auch nicht von Monat zu Monat zittern und mir dreimal überlegen müssen, ob ich jetzt noch das Packerl Kekse vom Hofer kaufen kann oder nicht.

Grüße

Thomas

Thomas
27.04.2005, 11:49
Der Themenstarter ist grundsätzlich FÜR Knockoutprüfungen und für eine Erhöhung der Studiengebühren. Bei K.o. Prüfungen fallen ersteinmal die Studenten wegfallen, die ihr Studium nicht ernst nehmen und sich nicht vorbereiten. Ich denke, somit wäre das Platzproblem an den Unis gelöst und unser Abschluss wird wieder aufgewertet.

An und für sich kein schlechter Gedanke, allerdings mit einem Haken: Jeder kann mal einen schlechten Tag haben und wenn man so einen am Tag der Knockoutprüfung hat, dann ist das Studium futsch. Ist die Frage, was man dagegen machen kann.

Grüße

Thomas

KK
27.04.2005, 12:22
@Thomas: Naja, meine Aussage versteht sich als Grundgedanke. Wollte nur meine grundlegende Einstellung zum Sachverhalt aüßern. Mit dem Wie hab ich mich eigentlich noch nicht beschäftigt.

Du stimmst mir aber zu, wenn ich sage, dass dann das Studium generell ernster genommen wird, oder?

@Christoph: Je mehr studieren, desto weniger ist der einzelne Abschluss wert. Seien wir mal ehrlich: Vor 10 Jahren war ein Magister noch ein angesehener Abschluss. Heutzutage ist es schon fast Voraussetzung.

Thomas
27.04.2005, 12:32
@Thomas: Naja, meine Aussage versteht sich als Grundgedanke. Wollte nur meine grundlegende Einstellung zum Sachverhalt aüßern. Mit dem Wie hab ich mich eigentlich noch nicht beschäftigt.

Gerade das Wie scheint mir aber interessant zu sein.

Du stimmst mir aber zu, wenn ich sage, dass dann das Studium generell ernster genommen wird, oder?

Manche machen es sich schon sehr leicht, aber das kann man wahrscheinlich auch mit einer Knockoutprüfung nicht so einfach beheben. Denn dann lernen diejenigen, die das Studium nicht so ernst nehmen, einfach für die Knockoutprüfung und sandeln dann, nach bestandener Prüfung, wieder vor sich hin. Die Rechnung dieser Studenten könnte lauten: Ein paar Wochen lernen für ein paar Jahre Spaß ist ein angemessener Preis ...

Aber ich persönlich finde, dass jeder Student das Studium sehr ernst nehmen sollte und dass nur diejenigen studieren sollten, die auch tatsächlich bereit sind, dafür etwas zu tun (nicht nur am Anfang, wenn es um den Einstieg geht, sondern auch danach).

@Christoph: Je mehr studieren, desto weniger ist der einzelne Abschluss wert. Seien wir mal ehrlich: Vor 10 Jahren war ein Magister noch ein angesehener Abschluss. Heutzutage ist es schon fast Voraussetzung.

Dazu möchte ich auch noch kurz meinen Senf abgeben (bin heute voll in Fahrt :wink: ): Das ist nicht nur ein Problem, das das Studium betrifft, sondern ein ganz allgemeines Problem. Die Arbeit, die früher Handelsschulabsolventen getan haben, machen heute Handelsakademiker und die Arbeit der Handelsakademiker übernehmen Studierte. Vor 10 Jahren war auch der Handelsakademieabschluss was - heute kann man sich damit in der Bank an den Schalter setzen ...

Wir alle kennen ja das gewünschte Bewerberprofil vieler Firmen: Wir suchen einen flexiblen, engagierten Mitarbeiter mit Abschluss eines Wirtchaftsstudiums (gewünscht auch zusätzlicher Abschluss eines technischen Studiums) mit mindestens zehn Jahren Berufspraxis im ausgeschriebenen Bereich, maximal 23 Jahre alt und am besten fünfsprachig ...

Grüße

Thomas

Arthur
27.04.2005, 12:44
technik und wirtschaft, das wärs... aber bring das mal her...

Wie du schon angedeutet hast gibt es in allen bereichen knappe Arbeitsstellen, Lehrlinge haben im moment auch sehr große probleme da aus Deutschland billige Arbeitskräfte kommen. Viele Lehrlinge machen nebenbei die Matura was nicht billig und nicht einfach ist.

Im moment mach ich mir mal die größten sorgen um einen Ferialjob...

Ferrari
27.04.2005, 12:46
Im moment mach ich mir mal die größten sorgen um einen Ferialjob...

Da gehts dir dann ähnlich wie mir... hab mich zwar auch bei mehreren renomierten Unternehmen für eine "gute" Stelle beworben, jetz auch eine die was her macht! Aber irgendwie wollen die mich alle nicht... werd ich wohl doch wieder ans Fließband müssen... (wenigstens wirds gut bezahlt)

zers
27.04.2005, 13:01
Seid ja alle nicht ganz sauber...

Ferrari
27.04.2005, 13:04
Seid ja alle nicht ganz sauber...

ach und weil?
hat sich vielleicht doch noch wer von der VSSTÖ zu diesem Thema verirrt? gg

da boss
27.04.2005, 13:18
Seid ja alle nicht ganz sauber...

ach ja? Würd mich auch interessieren was du meinst???

da boss
27.04.2005, 13:22
spekulative deutung:
KK ist mitglied der vsstö und prüft gerade, ob die themen ankommen, oder ob sie ihre slogans nochmal ändern sollten.

das ist vielleicht ein bisschen weit hergeholt, aber naja :respekt:

KK
27.04.2005, 14:00
spekulative deutung:
KK ist mitglied der vsstö und prüft gerade, ob die themen ankommen, oder ob sie ihre slogans nochmal ändern sollten.

das ist vielleicht ein bisschen weit hergeholt, aber naja :respekt:

Das hattest du uns doch schon mal mitgeteilt :nospam:

engerl
27.04.2005, 14:38
dass dabei ausschließlich das einkommen herangezogen wird und nicht die finanzielle situation ist einfach deshalb, weil man die finanzielle situation nicht so eindeutig darlegen kann. (und auch leicht manipulieren könnte)


du hast recht.
wie sollte das denn anders funktionieren? das hat dann was mit dem "lebensstandard" zu tun.
wenn ich zwar ein hohes gehalt hab, aber so viel zum leben, wohnen, investieren, was auch immer brauche, dass ich meinen kinder kein studium ermöglichen kann - soll das dann der staat zahlen?

insofern ist es doch nur logisch, dass man vom grundgehalt ausgeht..

pumuckl
27.04.2005, 14:44
ja, aber das unterstreicht doch nur das argument, dass ein paar leute wegen der studiengebühren nicht mehr studieren können. wenn zwar das einkommen der eltern über der mindestgrenze liegt, aber sie ihrem kind aus irgendwelchen gründen kein studium finanzieren können (oder wollen), dann steht der sprößling blöd da! und ich kann mir nicht vorstellen, daß jemand gegen seine eltern vor gericht ziehen würde, um neben den kreditrückzahlungen o.ä. noch das geld fürs studium rauszupressen.

oder was ist mit denjenigen, die schon über 26 sind? da kann es auch leicht passieren, dass man aus finanziellen gründen keine möglichkeit hat zu studieren - v.a. wenn es halt ein studium ist, für das man wirklichwas tun muß.

Thomas
27.04.2005, 14:45
Es ist nicht immer der Lebensstandard, der beeinflusst, wieviel Geld man am Ende des Monats in der Tasche hat. Es können auch unvorhergesehene Ereignisse eintreten, die einen finanziell durchbeuteln können, die dann durch die Aufnahme eines Kredites abgewandt werden. Und das Geld fehlt dann logischerweise.

Grüße

Thomas

pumuckl
27.04.2005, 14:46
da ham ma uns ja wieder einmal schön überschnitten :)

Thomas
27.04.2005, 14:47
da ham ma uns ja wieder einmal schön überschnitten :)

Stimmt, aber doppelt hält besser. :wink:

Grüße

Thomas

engerl
27.04.2005, 14:50
ja, aber das unterstreicht doch nur das argument, dass ein paar leute wegen der studiengebühren nicht mehr studieren können. wenn zwar das einkommen der eltern über der mindestgrenze liegt, aber sie ihrem kind aus irgendwelchen gründen kein studium finanzieren können (oder wollen), dann steht der sprößling blöd da! und ich kann mir nicht vorstellen, daß jemand gegen seine eltern vor gericht ziehen würde, um neben den kreditrückzahlungen o.ä. noch das geld fürs studium rauszupressen.

oder was ist mit denjenigen, die schon über 26 sind? da kann es auch leicht passieren, dass man aus finanziellen gründen keine möglichkeit hat zu studieren - v.a. wenn es halt ein studium ist, für das man wirklichwas tun muß.

ich geh grundsätzlich davon aus, dass das wirklich sehr selten der fall ist, dass eltern trotz höherem gehalt lieber in andre dinge investieren als in ihre kinder.. :)

aber wenns so ist - dann liegt es doch nicht nur an den studiengebühren, dass jemand nicht studieren kann.
wenn jemand wirklich wegen dem hohen gehalt der eltern keine unterstützung bekommt und von den eltern auch nicht unterstützt wird - dann ist es auch nicht möglich, zu leben. sprich, eine wohnung/heim in ibk zu finanzieren und die ganzen lebenserhaltungskosten aufzubringen.
da sind dann doch nicht die studiengebühren schuld, dass jemand nicht studieren kann!

was auch noch möglich ist: ein leistungsstipendium zum beispiel hängt nicht vom gehalt der eltern ab. eine solche unterstützung bekommen auch die, die sonst keinen anspruch auf unterstützung haben.

Thomas
27.04.2005, 14:54
ich geh grundsätzlich davon aus, dass das wirklich sehr selten der fall ist, dass eltern trotz höherem gehalt lieber in andre dinge investieren als in ihre kinder.. :)

Und wenn von investieren gar nicht die Rede ist. Wenn beispielsweise die Eltern selbst ziemlich kämpfen müssen, weil es knapp ist und betuchte Verwandte fehlen.

aber wenns so ist - dann liegt es doch nicht nur an den studiengebühren, dass jemand nicht studieren kann.
wenn jemand wirklich wegen dem hohen gehalt der eltern keine unterstützung bekommt und von den eltern auch nicht unterstützt wird - dann ist es auch nicht möglich, zu leben. sprich, eine wohnung/heim in ibk zu finanzieren und die ganzen lebenserhaltungskosten aufzubringen.
da sind dann doch nicht die studiengebühren schuld, dass jemand nicht studieren kann!

Natürlich wird der ganze Lebensunterhalt knapp, aber die 700 Euro Studiengebühren im Jahr verstärken dieses Problem noch.

was auch noch möglich ist: ein leistungsstipendium zum beispiel hängt nicht vom gehalt der eltern ab. eine solche unterstützung bekommen auch die, die sonst keinen anspruch auf unterstützung haben.

Ich habe dieses Jahr wieder um ein Leistungsstipendium angesucht und trotz meines Notenschnitts von 1,4 im zweiten Abschnitt nicht bekommen. Soviel dazu.

Grüße

Thomas

pumuckl
27.04.2005, 14:55
was auch noch möglich ist: ein leistungsstipendium zum beispiel hängt nicht vom gehalt der eltern ab. eine solche unterstützung bekommen auch die, die sonst keinen anspruch auf unterstützung haben.

des mußt dann halt erst schaffen zu bekommen, wenn du nebenher drei jobs hast...
glaub mir, es gibt leute, die reißen sich den a**** bis zu den ohren auf für einen universitätsabschluß, da is nix mit feines studentenleben, hofgarten usw.
und da find ich's einfach scheinheilig, von einer erhöhung der akademikerquote zu sprechen und von dem tollen zweiten bildungsweg, den angeblich jeder beschreiten kann.

engerl
27.04.2005, 14:58
ich geh grundsätzlich davon aus, dass das wirklich sehr selten der fall ist, dass eltern trotz höherem gehalt lieber in andre dinge investieren als in ihre kinder.. :)

Und wenn von investieren gar nicht die Rede ist. Wenn beispielsweise die Eltern selbst ziemlich kämpfen müssen, weil es knapp ist und betuchte Verwandte fehlen.

aber wenns so ist - dann liegt es doch nicht nur an den studiengebühren, dass jemand nicht studieren kann.
wenn jemand wirklich wegen dem hohen gehalt der eltern keine unterstützung bekommt und von den eltern auch nicht unterstützt wird - dann ist es auch nicht möglich, zu leben. sprich, eine wohnung/heim in ibk zu finanzieren und die ganzen lebenserhaltungskosten aufzubringen.
da sind dann doch nicht die studiengebühren schuld, dass jemand nicht studieren kann!

Natürlich wird der ganze Lebensunterhalt knapp, aber die 700 Euro Studiengebühren im Jahr verstärken dieses Problem noch.

was auch noch möglich ist: ein leistungsstipendium zum beispiel hängt nicht vom gehalt der eltern ab. eine solche unterstützung bekommen auch die, die sonst keinen anspruch auf unterstützung haben.

Ich habe dieses Jahr wieder um ein Leistungsstipendium angesucht und trotz meines Notenschnitts von 1,4 im zweiten Abschnitt nicht bekommen. Soviel dazu.

Grüße

Thomas

ich geb dir vollkommen recht, dass in so einer situation die studiengebühren das problem verstärken. aber die studiengebühren VERHINDERN nicht das studieren. da scheitert es eben dann allgemein... vielleicht täusch ich mich - aber ich glaub nicht, dass es so viele betroffene gibt.. die, die es betrifft - für die ist die situation natürlich schwierig und das versteh ich auch vollkommen.
aber ich denk, es betrifft nicht sehr viele, das sind doch eher ausnahmen....

engerl
27.04.2005, 15:00
was auch noch möglich ist: ein leistungsstipendium zum beispiel hängt nicht vom gehalt der eltern ab. eine solche unterstützung bekommen auch die, die sonst keinen anspruch auf unterstützung haben.

glaub mir, es gibt leute, die reißen sich den a**** bis zu den ohren auf für einen universitätsabschluß, da is nix mit feines studentenleben, hofgarten usw.


naja, ich glaub nicht, dass man mir ein feines "hofgartenleben" vorhalten kann. ich hab 47 stunden pro woche uni und arbeit einmal pro woche. insofern "reiß ich mir auch den a**** auf - obwohl ich keinen finanziellen druck hab.
das hat eben dann was mit "wirklich wollen" zu tun..

Thomas
27.04.2005, 15:01
@ engerl:

Ok, da stimme ich dir zu. Allzu viele werden dieses Problem nicht haben, aber dennoch existiert es und man sollte sich auch darum Gedanken machen. Ein gutes, soziales System zeichnet sich auch dadurch aus, dass es Lösungen für Härtefälle gibt. In meinem Fall ist es eh schon zu spät, wie ich vorhin schon erwähnt habe, werde ich mich die letzten beiden Semester durchwursteln, aber es gibt sicherlich auch in Zukunft noch Fälle wie mich. Daran sollte man denken.

Grüße

Thomas

zers
27.04.2005, 15:04
Also: ihr seid alle nicht ganz sauber, weil:
1. als kleiner standort wie österreich, ist bildung langfristig die einzige Möglichkeit, international eine chance zu haben, daher muss die bildung das höchste gut sein, jeder soll die möglichkeit haben, alles (jedes fach) zu studieren, freien zugang zur uni zu haben, jederzeit zugriff auf einen pc mit internet haben, zugang zur bibliothek, etc.
2. ich bin nicht bei der vsstö, finde aber die derzeitige bildungspolitik, allen voran die ministerin, als untragbar. was die alltäglich erzählen, meinungen wechslen, etc, obwohl sie offensichtlich keine ahnung haben(woher auch, als handarbeitslehrerin mit 1 jahr berufserfahrung(gehrer)), ich bin aber auch der meinung, dass gusenbauer auch populistischen schwachsinn erzählt.
Was nötig ist, sind konstruktive, intelligente Köpfe, die objektiv, ohne beschissene Parteigrenzen im Hinterkopf zu haben, über diese Themen diskutieren und vernünftige, gute entscheidungen treffen.
3. (@engerl) also, das argument, dass eltern das geld für luxuriöses leben rausschmeissen, und daher keinen anspruch auf geld vom staat haben... kein kommentar, das ist doch wirklich niveaulos, aus mehreren gründen, aber das werd ich hier nicht mehr schreiben, der beitrag ist sowieso schon zu lang
lg, schönen nachmittag noch

Thomas
27.04.2005, 15:09
@ zers:

Grundsätzlich schön, dass du uns deine Meinung mitteilst, aber das geht bitte auch in einem anderen Ton. Nichts für ungut, aber dein Beitrag war auch "nicht ganz sauer".

Grüße

Thomas

pumuckl
27.04.2005, 15:10
was auch noch möglich ist: ein leistungsstipendium zum beispiel hängt nicht vom gehalt der eltern ab. eine solche unterstützung bekommen auch die, die sonst keinen anspruch auf unterstützung haben.

glaub mir, es gibt leute, die reißen sich den a**** bis zu den ohren auf für einen universitätsabschluß, da is nix mit feines studentenleben, hofgarten usw.


naja, ich glaub nicht, dass man mir ein feines "hofgartenleben" vorhalten kann. ich hab 47 stunden pro woche uni und arbeit einmal pro woche. insofern "reiß ich mir auch den a**** auf - obwohl ich keinen finanziellen druck hab.
das hat eben dann was mit "wirklich wollen" zu tun..

entschuldigung, das war kein angriff, ich kenn dich ja überhaupt nicht... :roll:
ich bin nur (wie thomas) der meinung, dass es einige härtefälle gibt, die man einfach nicht ignorieren darf!

Suzanne
27.04.2005, 15:12
3. (@engerl) also, das argument, dass eltern das geld für luxuriöses leben rausschmeissen, und daher keinen anspruch auf geld vom staat haben... kein kommentar, das ist doch wirklich niveaulos, aus mehreren gründen, aber das werd ich hier nicht mehr schreiben, der beitrag ist sowieso schon zu lang

manche werden es nicht glauben, aber es gibt tatsächlich solche eltern. ich kenn genug, die glauben sie müssten noch drei häuser kaufen bzw. grund und boden erwerben (dafür kredite aufnehmen, die natürlich zurückgezahlt werden müssen - klar dass dann mitunter vom gehalt nicht viel übrig bleibt!), obwohl sie ihren $§"%§ ja nicht in drei häuser gleichzeitig setzen können, und für die kinder ist nicht mal ein anständiges wörterbuch drin.....die raffen halt zusammen was geht, aber die bildung und das wohlergehen der kinder ist ihnen total wurscht. ist zwar wahrscheinlich eher der ausnahmefall, aber solche gibts auch!

Thomas
27.04.2005, 15:15
manche werden es nicht glauben, aber es gibt tatsächlich solche eltern. ich kenn genug, die glauben sie müssten noch drei häuser kaufen bzw. grund und boden erwerben (dafür kredite aufnehmen, die natürlich zurückgezahlt werden müssen - klar dass dann mitunter vom gehalt nicht viel übrig bleibt!), obwohl sie ihren $§"%§ ja nicht in drei häuser gleichzeitig setzen können, und für die kinder ist nicht mal ein anständiges wörterbuch drin.....die raffen halt zusammen was geht, aber die bildung und das wohlergehen der kinder ist ihnen total wurscht. ist zwar wahrscheinlich eher der ausnahmefall, aber solche gibts auch!

Stimmt, solche gibt es auch. Nur, dass da kein Missverständnis entsteht: Ich bin mal vom Bild der verständigen, liebevollen Eltern ausgegangen und habe gemeint, dass es auch bei denen trotz guten Einkommens zu Zahlungsschwierigkeiten kommen kann (muss nicht mit drei Häusern zu tun haben, meine Eltern leben beispielsweise in einer Wohnung) - aber so etwas, wie du angesprochen hast, gibt es natürlich auch.

Grüße

Thomas

zers
27.04.2005, 15:18
also, ihr redet ja auch nicht in den besten tönen über vertreter der vsstö, die nichts anderes als eine meinung vertreten, viele scheinen zu vergessen, dass es in der politik eigentlich um objektivität und kompromisse gehen sollte, nicht über das nachplappern irgendwelcher stereotype
"ich kenne tatsächlich leute, die 3 häuser haben,...."
natürlich gibts das, es gibt auch farbige, die drogen dealen, sind deswegn alle farbigen österreicher(oder auch nicht-österreicher) drogendealer?

Fakten prüfen, statt geschichten erzählen, finde ich halt

Suzanne
27.04.2005, 15:20
@Thomas: hab ja auch nicht deine damit gemeint :) aber du bist ja das lebende beispiel dafür, dass man sich auch trotz schwierigkeiten im studium "durchbeißen" kann.

ich wär dafür, dass man mal die ganzen "sandler", die den sozialstaat ausnützen, von der uni entfernt. Z.B. verstehe ich nicht wie zahllose Leute mit Studienberechtigungsprüfung und Selbsterhalterstipendium an die Uni kommen - und ich meine jetzt nicht die damit, die z.B. eine Lehre abgeschlossen und einige Jahre gearbeitet haben, sondern diejenigen, die auf Umwegen mit der Studienberechtigung an die Uni kommen, weil sie davor drei Schulen geschmissen haben. Da ist ja jeder blöd, der sich bis zur Matura durchkämpft...

Suzanne
27.04.2005, 15:21
also, ihr redet ja auch nicht in den besten tönen über vertreter der vsstö, die nichts anderes als eine meinung vertreten, viele scheinen zu vergessen, dass es in der politik eigentlich um objektivität und kompromisse gehen sollte, nicht über das nachplappern irgendwelcher stereotype
"ich kenne tatsächlich leute, die 3 häuser haben,...."
natürlich gibts das, es gibt auch farbige, die drogen dealen, sind deswegn alle farbigen österreicher(oder auch nicht-österreicher) drogendealer?

Fakten prüfen, statt geschichten erzählen, finde ich halt

was haben die drogendealer damit zu tun?!?

Thomas
27.04.2005, 15:22
@ zers:

Wir sind ja auch nicht von Stereotypen ausgegangen, haben nur gesagt, dass es tatsächlich auch oben angesprochene Eltern gibt, so wie es auch farbige Drogendealer gibt.

Und ich habe darauf entgegnet, dass ich von einem anderen Bild ausgegangen bin, von dem der liebevollen Eltern, die durch ungewollte Umstände in eine schwierige finanzielle Lage geraten sind und daher dem Sprössling das Studium nicht mehr ermöglichen können.

Beiträge lesen, statt den Leuten vorwerfen, dass sie Geschichten erzählen, finde ich halt. :wink:

Grüße

Thomas

zers
27.04.2005, 15:24
und deswegen schimpft suzanne im nächsten threat über die sandler , die aus der uni vebannt werden...
genau das war gemeint

Suzanne
27.04.2005, 15:25
ja solche gibts tatsächlich auch!

Suzanne
27.04.2005, 15:27
http://www.sowi-forum.com/forum/viewtopic.php?p=38256#38256

und du regst dich über stereotype auf :roll: es gibt (tatsächlich) auch leute, die einfach nur schneller lernen als andere.

zers
27.04.2005, 15:28
und warum soll man eigentlich nur dann ein stipendium bekommen, wenn die eltern finanzielle probleme haben? was ist mit recht auf bildung? was ist mit sozialstaat? was ist mit dem, das die sjetzigen studenten dem staat später zurückgeben, in Form von Know-How, Steuern, etc?
Da könnte man es gleich so machen, dass ab der Pflichtschule radikal schulgeld verlangt wird und ausgesiebt wird, und dann möchte ich nicht wissen, wie sich die gesellschaft weiterentwickelt... da seh ich dann schwarz(oder besser braun, und kommunistisch-rot)

zers
27.04.2005, 15:31
http://www.sowi-forum.com/forum/viewtopic.php?p=38256#38256

also ich seh hier kein stereotyp, finds nur nicht richtig, von anderen etwas zu verlangen, weil man es selber tut

Suzanne
27.04.2005, 15:31
naja ich hätte nichts gegen ein stipendium einzuwenden, hab aber leider nie eins bekommen (abgesehen von kinderbeihilfe und erasmus) ;)

zers
27.04.2005, 15:36
ich leider auch nicht... zum glück sind meine eltern eine glänzende ausnahme und besitzen keine 3 häuser :idea:

Suzanne
27.04.2005, 15:36
http://www.sowi-forum.com/forum/viewtopic.php?p=38256#38256

also ich seh hier kein stereotyp, finds nur nicht richtig, von anderen etwas zu verlangen, weil man es selber tut

eh nicht - aber von der anzahl der wochenstunden kann man noch nicht drauf schließen, ob bzw. wie sehr jemand die lehrinhalte kritisch reflektiert bzw. sich mit anderen dingen als uni beschäftigt. außerdem ist schnell zu studieren auch eine möglichkeit, die studienbeiträge in summe gering zu halten.

Wowbagger
27.04.2005, 15:37
ich wär dafür, dass man mal die ganzen "sandler", die den sozialstaat ausnützen, von der uni entfernt. Z.B. verstehe ich nicht wie zahllose Leute mit Studienberechtigungsprüfung und Selbsterhalterstipendium an die Uni kommen - und ich meine jetzt nicht die damit, die z.B. eine Lehre abgeschlossen und einige Jahre gearbeitet haben, sondern diejenigen, die auf Umwegen mit der Studienberechtigung an die Uni kommen, weil sie davor drei Schulen geschmissen haben. Da ist ja jeder blöd, der sich bis zur Matura durchkämpft...

ja raus mit den Sandlern aus der Uni, die sind voll nervig. Immer so ungepflegt und mit Alkoholfahne und so. Aber seit sie am Bahnhof staendigt rausgemschmissen werden... *gruebel*

oops.. in der diskussion gehts ja nicht um die echten Sandler sondern um diejenigen, die das Studium versandeln. Durch Nichtstun usw.
Aber warum stoeren die?
Wenn sie wirklich sandeln, kriegen sie kein Stip (weil da muss man ja eine gewisse Leistung aufbringen), sie zahlen brav Semester fuer Semester die Studiengebuehren, sie nehmen keinen Platz im PS weg (weil sie eh nicht hingehen), lassen ihre 1000 Punkte pro Semester mehr und mehr werden (weil sie (fast) nichts inskribieren, sorgen fuer hoehere Studentenzahlen (was uU zur Zuweisung von mehr Geld fuehren kann/koennte).

Und die Studienberechtigungspruefung (den genau zu einem Studium berechtigt, waehrend man mit Matura alles studieren kann), ich bin mir sicher, dass die einem auch nicht nachgeschmissen wird.

Und was mich noch interessieren wuerde:
wie finanzieren die Leute hier ihr Studium?
Stipendium? Eltern? Stipendium und Eltern? Arbeit? Stipendium und Arbeit?

Bei mir was so, dass ich mir anfangs von den Eltern der Heimplatz bezahlt wurde, der Rest aus meiner Tasche bzw. dem Stipendium (ca. 1000 Euro / Jahr) gekommen ist, waehrend nun das Studium zur Gaenze von mir bezahlt wird.

Wowbagger

zers
27.04.2005, 15:38
naja, sicher bin ich mir da nicht

zers
27.04.2005, 15:40
das war zu szanne, nicht zu dir, wowbagger 8)

Suzanne
27.04.2005, 15:46
@wowbagger: du hast recht mit studiengebühren, plätzen usw. - aber was ich nicht kapier ist z.B. warum jemand, der normal maturiert hat, danach einen 40-50h Job hat und nebenbei ein diplomstudium in 5-6 jahren abschließt, kein stipendium bekommt, jemand anderer jedoch, der drei schulen schmeißt, irgendwelchen jobs nachgeht und sich nach einigen jahre einbildet, doch noch studieren zu müssen, die studienberechtigungsprüfung macht und dann einige jahre auf die uni geht, ein selbsterhalterstipendium bekommt. muss das eigentlich nicht zurückgezahlt werden, wenn man nicht abschließt? vom prinzip her finde ich diese möglichkeiten ja nicht blöd, aber sie werden auch sehr ausgenützt.

mein studium zahlen übrigens meine eltern, ich wohn aber auch daheim.

engerl
27.04.2005, 15:51
http://www.sowi-forum.com/forum/viewtopic.php?p=38256#38256

also ich seh hier kein stereotyp, finds nur nicht richtig, von anderen etwas zu verlangen, weil man es selber tut

ich verlange doch von anderen keine 47 stunden!! mein gott - sicher nicht.

aber ich find, dass es beim studieren auch ums "wollen" geht. du wirst mir wahrscheinlich nicht widersprechen, dass es viele studenten gibt, die einfach studieren, weils feiner als arbeiten ist.

aber es gibt eben auch welche, die studieren WOLLEN und sich sehr bemühen, obwohl kein finanzieller druck da ist.

aber das mit den 47 stunden ist eh aus dem zusammenhang - lassma das. das soll doch jeder so handhaben, wie er/sie möchte.
47 ist übertrieben - aber 1, 2 kurse sind genauso falsch. du wirst mir nicht erzählen, dass du mit 10 stunden auch nur halbwegs ausgelastet bist (alles, was ich sag, bezieht sich auf den ersten abschnitt - vom zweiten kann ich noch nicht sprechen).

engerl
27.04.2005, 15:52
@ engerl:

Ok, da stimme ich dir zu. Allzu viele werden dieses Problem nicht haben, aber dennoch existiert es und man sollte sich auch darum Gedanken machen. Ein gutes, soziales System zeichnet sich auch dadurch aus, dass es Lösungen für Härtefälle gibt. In meinem Fall ist es eh schon zu spät, wie ich vorhin schon erwähnt habe, werde ich mich die letzten beiden Semester durchwursteln, aber es gibt sicherlich auch in Zukunft noch Fälle wie mich. Daran sollte man denken.

Grüße

Thomas

ja klar - du hast recht. aber es ist eben schwierig, für diese "härtefälle" flexible lösungen zu finden....
wie gesagt - grundsätzlich gibts wirklich mehr als genug unterstützung für einkommensschwache familien, deren kinder studieren wollen.
das wollte ich ausdrücken - und weder ausnahmen wie dich, noch andere, angreifen!

engerl
27.04.2005, 15:55
3. (@engerl) also, das argument, dass eltern das geld für luxuriöses leben rausschmeissen, und daher keinen anspruch auf geld vom staat haben... kein kommentar, das ist doch wirklich niveaulos, aus mehreren gründen, aber das werd ich hier nicht mehr schreiben, der beitrag ist sowieso schon zu lang

manche werden es nicht glauben, aber es gibt tatsächlich solche eltern. ich kenn genug, die glauben sie müssten noch drei häuser kaufen bzw. grund und boden erwerben (dafür kredite aufnehmen, die natürlich zurückgezahlt werden müssen - klar dass dann mitunter vom gehalt nicht viel übrig bleibt!), obwohl sie ihren $§"%§ ja nicht in drei häuser gleichzeitig setzen können, und für die kinder ist nicht mal ein anständiges wörterbuch drin.....die raffen halt zusammen was geht, aber die bildung und das wohlergehen der kinder ist ihnen total wurscht. ist zwar wahrscheinlich eher der ausnahmefall, aber solche gibts auch!

ich bin auch der meinung, dass es diese eltern auf jeden fall gibt.
wir reden zwar von ausnahmen ("stereotypen", etc.) - aber das tun wir bei den "härtefällen" doch genauso. im grunde gehts doch genau um die ausnahmen.
die andren haben wenig probleme - entweder finanzierung duch die eltern oder durch stipendien (einkommensschwache familien)

zers
27.04.2005, 15:55
ich geb ja ehrlich zu, dass ich lieber studiere, als zu arbeiten, ist doch auch klar... 8)
deswegen studiere ich ja und nehme es gerne in kauf, mit 250 euro im monat zu leben

zers
27.04.2005, 15:58
und härtefälle sollte es gar nicht geben, die ganze diskussion mit dem ausnutzen, und "sozialschmarotzer" sein.. geht es uns so schlecht, und sind wir wirklich ein so neidisches bergvolk, um immer wieder auf dieses argument zurückfallen zu müssen????

engerl
27.04.2005, 16:05
und härtefälle sollte es gar nicht geben, die ganze diskussion mit dem ausnutzen, und "sozialschmarotzer" sein.. geht es uns so schlecht, und sind wir wirklich ein so neidisches bergvolk, um immer wieder auf dieses argument zurückfallen zu müssen????

da gehts doch nicht um "neidisch sein"!
du hast ja vorher unterstellt, mit vielen stunden auf der uni hätte man keine zeit zum kritischen reflektieren - genau das machen wir aber hier.
wir diskutieren drüber, was man anders/besser machen könnte und warum wer welche meinung hat.

und genau deshalb ist es gut, dass es verschiedene meinungen gibt - so wird man auf manche sachen gebracht, an die man sonst vielleicht nie denken würd.
darum verurteile ich andere meinungen auch nicht - auch deine nicht.

aber man kann doch konstruktiv diskutieren und muss nicht grantig werden und neid unterstellen, nur weil jemand eine andere meinung vertritt bzw darüber diskutieren will....?!?

Suzanne
27.04.2005, 16:07
@zers: da hast du mich falsch verstanden, ich bin schon der meinung dass leute, die sich das studium sonst nicht leisten könnten, unterstützt werden sollen. aber was z.B. die selbsterhalterstipendien angeht (siehe oben) verstehe ich nicht warum es da so unterschiedliche behandlungen gibt.

zers
27.04.2005, 16:43
ich kenn in diesem Bereich ein sehr gutes, positives beispiel: ein freund von mir hat die httl abgebrochen, bei der öbb eine lehre als maschinenschlosser gemacht, dann jahrelang als zeichner gearbeitet und die abendmatura gemacht, und studiert mittlerweile mit bravour medizin(angefangen mit 26). die möglichkeit eines solchen studiums hat er nur durch ein ebensolches, von dir so getadeltes Stipendium.
Also, ich find, solche leute haben ja schon jahrelang steuernbezahlt, hart gearbeitet, haben also durchaus eine berechtigung auf eine unterstützung, und können sich ein studium oft nur über diesen Weg leisten.

engerl
27.04.2005, 16:46
ich kenn in diesem Bereich ein sehr gutes, positives beispiel: ein freund von mir hat die httl abgebrochen, bei der öbb eine lehre als maschinenschlosser gemacht, dann jahrelang als zeichner gearbeitet und die abendmatura gemacht, und studiert mittlerweile mit bravour medizin(angefangen mit 26). die möglichkeit eines solchen studiums hat er nur durch ein ebensolches, von dir so getadeltes Stipendium.
Also, ich find, solche leute haben ja schon jahrelang steuernbezahlt, hart gearbeitet, haben also durchaus eine berechtigung auf eine unterstützung, und können sich ein studium oft nur über diesen Weg leisten.

ich glaub, suzanne hat nicht die tatsache kritisiert, dass es dieses selbsterhalterstipendium gibt, sondern einzig und allein, dass viele, die gleich nach der matura neben dem studium voll arbeiten, keinen anspruch auf ein selbsterhalterstipendium haben - obwohl es im grunde ja genau das gleiche ist. deshalb war die kritik doch angebracht - warum werden die anders behandelt?

Suzanne
27.04.2005, 16:51
JA GENAU das hab ich gemeint!

Kiteon
27.04.2005, 17:54
Aber einen Vollzeit-Job zu haben und ein Stipendium zu bekommen - warum soll das auch möglich sein? Dies wäre doch in vielen Punkten nicht kompatibel.

Suzanne
27.04.2005, 18:01
Aber einen Vollzeit-Job zu haben und ein Stipendium zu bekommen - warum soll das auch möglich sein? Dies wäre doch in vielen Punkten nicht kompatibel.

warum denn nicht?

Suzanne
27.04.2005, 18:03
BTW jemand der gleich nach der Matura halbtags arbeitet, kriegt meines Wissens ja auch nichts...

Ferrari
27.04.2005, 18:25
Also sicherlich wäre es das Allerbeste wenn man jeden einzelnen Fall genau prüft und genau schaut, wieviel Geld verdient jemand/Eltern, Höhe und Sinn der Ausgaben, wo/wie wohnt er,... Nur wäre das unfinanzierbar.

Es ist nun mal in einem Sozialsystem so, dass es NIE alle erreichen kann die es brauchen. Manche fallen durch den Rost, manche bekommen was obwohl sie es vielleicht nicht verdient haben. Aber dieses Risiko muss man eben eingehen.

Finde unsere Bildungspolitik im Allgemeinen auch nicht ok. Ganz im Gegenteil, würde sogar vieles anderes machen, doch wer nicht?? Is schon ein ziemlich schwieriges Thema. mhm

rubber_duck
27.04.2005, 18:30
ist zwar schon öfters diskutiert worden, aber ich muss da auch mal meinen senf dazugeben, auch wenn ihr mich vielleicht gleich "verteufelt" ( :twisted: ).

*** ANFANG MEINE MEINUNG ***

von mir aus könnten die studiengebühren doppelt-, dreimal so viel oder noch höher sein, wenn dafür die situation auf der uni betreffend kursplätze, etc. so gestaltet würde, dass jeder den kurs, den er machen möchte, zu dem zeitpunkt, wann er ihn machen möchte, auch machen könnte.
dann könnte man sich so diskussionen über mehr oder weniger soziale knockout-prüfungen sparen ...

und wens interessiert: ich bekomme kein stip u. leider auch keine beihilfe mehr (da ich vorher mal was anderes gemacht hab ... :oops: ). gut, meine eltern unterstützen mich ein wenig und ich arbeite nebenbei nicht, ABER: wir haben ca. 5 monate im jahr "ferien" und keiner verwendet die ganzen 5 monate fürs lernen!!! ich arbeite beispielsweise im sommer die 3 monate komplett durch und kann mir so gutes geld verdienen, von dem ich dann das restl. jahr zehre.

achja, und noch was: so aussagen, dass man knockout-prüf. gut findet, damit man weniger konkurrenz hat, gibts wohl auch nur auf der sowi. man merkt eben doch, dass hier im endeffekt jeder gegen jeden arbeitet, um sich selber besser zu stellen. schade eigentlich ... das ginge auch anders!

leute, die selbst potenzial und ehrgeiz haben, bekommen auch ihre top-jobs, ohne andere absichtlich zu eliminieren. das regelt sich dann von selbst!

*** ENDE MEINER MEINUNG ***

christoph123
27.04.2005, 18:40
so wie ich das sehe, ist die derzeit höchst abgeschlossene ausbildung nicht mehr sehr viel wert.

wahrscheinlich ist es nur noch eine frage der zeit, bis privatunis aus den boden schießen. die zB praxis bieten und eng mit der wirtschaft in kontakt stehen.

und da uns sowieso bald die arbeit ausgehen wird (durch technischen fortschritt) ist es auch kein problem, wenn bald ALLE bis 27 in ausbildung (welcher form auch immer) sind.

Thomas
27.04.2005, 18:42
ist zwar schon öfters diskutiert worden, aber ich muss da auch mal meinen senf dazugeben, auch wenn ihr mich vielleicht gleich "verteufelt" ( :twisted: ).

Hier wird niemand "verteufelt", der ehrlich und in korrektem Ton seine Meinung abgibt (bzw. sollte es halt so sein).

von mir aus könnten die studiengebühren doppelt-, dreimal so viel oder noch höher sein, wenn dafür die situation auf der uni betreffend kursplätze, etc. so gestaltet würde, dass jeder den kurs, den er machen möchte, zu dem zeitpunkt, wann er ihn machen möchte, auch machen könnte.

Da ist was Wahres dran, nur mit einer Verdreifachung der Studiengebühren habe ich so meine Probleme ... Grundsätzlich gebe ich dir aber voll und ganz Recht, dass die Studiengebühren zweckgebunden für das Lehrangebot verwendet werden sollten. Denn an dem scheitert es hauptsächlich.

und wens interessiert: ich bekomme kein stip u. leider auch keine beihilfe mehr (da ich vorher mal was anderes gemacht hab ... :oops: ). gut, meine eltern unterstützen mich ein wenig und ich arbeite nebenbei nicht, ABER: wir haben ca. 5 monate im jahr "ferien" und keiner verwendet die ganzen 5 monate fürs lernen!!! ich arbeite beispielsweise im sommer die 3 monate komplett durch und kann mir so gutes geld verdienen, von dem ich dann das restl. jahr zehre.

Gerade da sehe ich (an mir selbst) ein Dilemma: Klar kann man in den drei Sommermonaten irgendwas Sinnloses buckeln und einen Haufen Kohle scheffeln. Ich denke da zB an einen Job am Fließband - immer gut bezahlt. Aber wenn man ein interessantes Praktikum machen möchte, das einen auch beruflich weiterbringt, dann ist das (im positivsten Fall) allzu häufig ein Nullsummenspiel, da diese Praktika (wenn überhaupt) nur schlecht bezahlt sind. Ich mache im Sommer in München ein Praktikum im strategischen Marketing - tolle Sache, nur bleibt mir nach Abzug der Lebenskosten nichts mehr übrig von der dürftigen Entlohnung, die ich bekomme. Das mit dem Geld verdienen im Sommer ist also so eine Sache ...

achja, und noch was: so aussagen, dass man knockout-prüf. gut findet, damit man weniger konkurrenz hat, gibts wohl auch nur auf der sowi. man merkt eben doch, dass hier im endeffekt jeder gegen jeden arbeitet, um sich selber besser zu stellen. schade eigentlich ... das ginge auch anders!

Das unterschreibe ich dir! Ich habe vor einigen Seiten schon mal geschrieben, dass ich grundsätzlich eher skeptisch bin, was Knockoutprüfungen betrifft. Auch wenn damit jene aussortiert werden sollen (laut Plan), die dem Studium nicht gewachsen sind oder nicht die nötige Motivation mitbringen, ist der Modus doch sehr, sehr bedenklich. Jeder kann mal einen schlechten Tag haben, so gut und motiviert er sonst auch ist. Und jeder Esel (tschuldigung) kann sich den Stoff für eine solche Knockoutprüfung ins Gehirn hämmern, wenn seine Motivation ist, dass er nach bestandener Prüfung fünf, sechs Jahre zu Studentenpreisen saufen kann ... (Natürlich überspitzt ausgedrückt, hängt mich nicht an der Formulierung auf, sondern wenn, dann schon an den Gedanken selbst :wink: )

leute, die selbst potenzial und ehrgeiz haben, bekommen auch ihre top-jobs, ohne andere absichtlich zu eliminieren. das regelt sich dann von selbst!

Dein Wort in Gottes (und der Personalchefs) Ohr, nur da bezweifle ich deine Aussage ein wenig. Ohne Vitamin B ist es heutzutage verdammt schwierig, einen Top-Job zu bekommen. Allerdings bin ich voll bei dir, wenn du meinst, dass es so, wie du geschrieben hast, sein SOLLTE.

Grüße

Thomas

pumuckl
27.04.2005, 19:00
viele praktika sind auch GÄNZLICH unbezahlt... da buckelst dann das ganze jahr, damit du dirs leisten kannst, im sommer wieder zu arbeiten :twisted:

rubber_duck
27.04.2005, 19:00
@ thomas:

1) danke für deine zustimmung in gewissen teilfragen :lol:

2) was den sommer in verbindung mit praktikas betrifft, bin ich wieder ganz bei dir. wenn du in münchen ein praktikum machst und dabei "bare" aussteigst, bist du ja wohl noch einigermaßen gut dran. münchen ist ja doch ein ziemlich teures pflaster. aber ich bin trotzdem der meinung, dass man solche "verdienstausfälle" anderweitig kompensieren kann.

abgesehen davon schadet es MEINER MEINUNG NACH keinem, auch mal "sinnlos gebuckelt" (wie du es nennst) zu haben, damit man sieht, wie andere menschen tagaus tagein ihren lebensunterhalt verdienen. es gibt für mich nichts schlimmeres als leute, die ein hochschulstudium abgeschlossen haben und nie in ernsthaften kontakt mit dem "arbeitenden volk" gekommen sind. und glaub mir, solche kenn ich einige (ok, ausnahmen bestätigen die regel ...). es braucht kein student meinen, er sei was besseres!!! wir haben nur das glück, studieren zu können!

3) was das thema "vitamin b" betrifft, so glaube ich nach wie vor daran, dass man es auch ohne zu was bringen kann. wäre das nämlich nicht so, könnte ich auf der stelle aufhören zu studieren. also lass meine hoffnung am leben! :wink:

Ferrari
27.04.2005, 19:08
was das thema "vitamin b" betrifft, so glaube ich nach wie vor daran, dass man es auch ohne zu was bringen kann. wäre das nämlich nicht so, könnte ich auf der stelle aufhören zu studieren. also lass meine hoffnung am leben! :wink:

darum bete ich auch täglich :)

Thomas
27.04.2005, 19:22
was den sommer in verbindung mit praktikas betrifft, bin ich wieder ganz bei dir. wenn du in münchen ein praktikum machst und dabei "bare" aussteigst, bist du ja wohl noch einigermaßen gut dran. münchen ist ja doch ein ziemlich teures pflaster. aber ich bin trotzdem der meinung, dass man solche "verdienstausfälle" anderweitig kompensieren kann.

Kompensieren kann man das schon, allerdings dann meistens zu Lasten des Studium, weil man dann einen Nebenjob annimmt.

abgesehen davon schadet es MEINER MEINUNG NACH keinem, auch mal "sinnlos gebuckelt" (wie du es nennst) zu haben, damit man sieht, wie andere menschen tagaus tagein ihren lebensunterhalt verdienen. es gibt für mich nichts schlimmeres als leute, die ein hochschulstudium abgeschlossen haben und nie in ernsthaften kontakt mit dem "arbeitenden volk" gekommen sind. und glaub mir, solche kenn ich einige (ok, ausnahmen bestätigen die regel ...). es braucht kein student meinen, er sei was besseres!!! wir haben nur das glück, studieren zu können!

Natürlich, da hast du ganz Recht. Mein "sinnlos gebuckelt" ist nicht als Werturteil zu verstehen - ich habe den größten Respekt vor der hart arbeitenden Klasse - sondern in Bezug auf das Studium. Da bringt es nicht gerade viel (und im Lebenslauf machst du auch keine großen Pluspunkte damit), wenn du einen Sommer lang Schrauben zusammengesteckt hast, wenngleich der soziale Lerneffekt natürlich nicht zu unterschätzen ist. Aber wenn dann der künftige Brötchengeber die Wahl hat zwischen jemanden, der im Sommer Schrauben zusammengesteckt hat und einem, der Assistenz der Unternehmensleitung war, bei sonst gleichen Qualifikationen - für wen wird er sich entscheiden? :wink:

Grüße

Thomas

rubber_duck
27.04.2005, 19:45
@ thomas: ich hab nicht gesagt, dass man keine praktika machen soll - ganz im gegenteil. speziell für den lebenslauf (und natürlich auch für die erfahrungen) ist das immens wichtig :wink:
ich hab lediglich gemeint, JEDER sollte auch mal was anderes gesehen haben! das schadet keinem und dazu stehe ich!!!

pumuckl
27.04.2005, 19:49
find ich auch!

Thomas
28.04.2005, 10:17
ich hab lediglich gemeint, JEDER sollte auch mal was anderes gesehen haben! das schadet keinem und dazu stehe ich!!!

Alles klar, und daran ist auch nichts Falsches. Ich kenne halt auch Leute, die NUR im Sommer irgendwelche (gut bezahlten) Jobs annehmen, die mit ihrem Studium überhaupt nichts zu tun haben. Das macht sich dann zwar ganz gut auf dem Konto, bringt aber für den Lebenslauf nicht viel. Aber ich gebe dir schon Recht, wenn du meinst, dass man auch mal richtig "gebuckelt" haben sollte. Ich rühme mich, selbst schon ziemlich "interessante" Jobs gemacht zu haben (Brötchen verkaufen im Morgenzug vom Ötztal nach Innsbruck war das Highlight) und geschadet hat es mir in keinem Fall. Und bekanntlich sind ja oftmals die einfachsten Dinge die schwersten. :wink: Davor sollte sich keiner drücken. Aber dennoch sollte man nicht nur auf solche Jobs aus sein, weil sie gut bezahlt sind, sondern sich eben auch nach "echten" Praktika umsehen, die dann aber wieder schlecht bis gar nicht bezahlt sind. Wie man es auch dreht und wendet, irgendwas kommt immer zu kurz: Der Lebenslauf oder das Geld ... :roll:

Grüße

Thomas

Ferrari
03.05.2005, 14:35
heut hab i ja wieder ein geniales Plakat gsehn:

--> WOLF GANG :twisted:

also die idee an sich find i gar ned so schlecht *gg* kreativ ;) aber naja... sonst halt i ned viel davon











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