Martin
19.09.2005, 11:44
Wer wird neuer Bundeskanzler?
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Vollständige Version anzeigen : Wer wird neuer Bundeskanzler? Martin 19.09.2005, 11:44 Wer wird neuer Bundeskanzler? christoph123 19.09.2005, 12:42 besser wäre, wenn es auch die antwort: keiner von beiden gäbe *gg* aber dass schröder jetzt nochmal bundeskanzler wird? welche partei soll schröder zum kanzler machen? ich meine, die union ist völlig ausgeschlossen. auch die linkspartei mit dem lafontaine (oder wie man den schreibt) ist völlig ausgeschlossen! die fdp hat eine ganz klare absage erteilt. bleiben nur noch die grünen und mit denen hat er keine mehrheit! oder glaubt ihr, dass es neuwahlen gibt und die spd dann stärkste partei wird? naja, irgendwie ist zur zeit in deutschl. alles unrealistisch, aber irgendwer muss das land ja regieren... christoph123 19.09.2005, 12:47 PS: der bundeskanzler wird ja im bundestag gewählt. und wenn grüne dem schröder und fdp der merkel treu sind (was zu dieser zeit anzunehmen ist, kann sich aber auch noch ändern) dann ist wohl die linkspartei das zünglein an der waage... und der lafontaine macht wohl seinen erz-feind schröder bestimmt nicht zum kanzler! Martin 22.09.2005, 20:00 Bilder einblenden (javascript:gotoPrint359088()) http://www.netzeitung.de/image/nz-print.gif URL dieses Artikels: http://www.netzeitung.de/medien/359088.html Experte: Wähler belügen Meinungsforscher 22. Sep 09:26 Viele Wähler haben bei der Bundestagswahl anders abgestimmt, als in Umfragen prognostiziert worden war. Meinungsforscher Kocks hat dafür eine einfache Erklärung: Die vor der Wahl Befragten haben gelogen. Nach den zum Teil starken Abweichungen der Wahlergebnisse von dem, was die großen Meinungsforschungs- Institute insbesondere an Zustimmung für die Union prognostiziert hatten, stehen die Demoskopen unter Erklärungsdruck. Man werde die Methoden zur Erforschung der politischen Stimmung ändern müssen, sagte der Chef des Meinungsforschungs- Instituts Vox Populi, Klaus Kocks, der Netzeitung. «Die Sonntagsfrage ist tot.» Im Gespräch mit der Netzeitung macht der Kommunikationsexperte auf ein Phänomen aufmerksam, das Meinungsforscher bisher nur von NPD-Wählern kannten und das nun auch die Union erreicht hat. Netzeitung: Warum haben die Demoskopen vor der Wahl bei ihren Prognosen für die CDU so daneben gelegen? Klaus Kocks: Wir haben ein neues Phänomen: Ein Teil der Wähler sagt bei Meinungsumfragen nicht mehr die Wahrheit. Dieser Teil der Wähler verbirgt seine wahren Absichten. Deshalb geben die Meinungsumfragen nur noch wieder, was die Leute am Telefon sagen, aber nicht mehr, was sie wirklich meinen und was sie wirklich tun. Netzeitung: Das heißt, die Wähler lügen? Kocks: Ja. Wir kennen dieses Phänomen bereits bei NPD-Wählern. Wenn man NPD-Wähler nach ihren Wahlabsichten gefragt hat, haben sie diese nicht zugegeben. Und wir kennen es von einer weiteren Gruppe, nämlich der Wahlverweigerer. Nur ein geringer Prozentsatz derer, die nicht zur Wahl gehen, spricht offen darüber am Telefon. Dieses Phänomen ist jetzt bei der Union und bezieht sich auf etwas, das wir vor allem bei männlichen Unions-Wählern über 50 und bei Wählern mit CSU-Präferenz finden: Diese haben zwar zu großen Teilen angegeben, sie würden die Union wählen, faktisch aber entweder FDP gewählt haben oder gar nicht. Netzeitung: Trauen die sich nicht zu sagen, dass sie eigentlich die FDP lieber mögen? Kocks: Da passiert das, was die Wahlforschung als kognitive Dissonanz bezeichnet. Das heißt, man will sich einerseits als konservativ zeigen; andererseits hat man eine so tiefe Abneigung gegenüber Frau Merkel, dass man deshalb seiner eigenen, grundsätzlichen Präferenz nicht folgt. Das ist ein Problem, das Frau Merkel auch mit Teilen ihrer eigenen Unterstützer hatte. Ich nenne das 'die geringen Selbstbindungskräfte von Merkel in der Union'. Da spielt eine Rolle, dass sie eine Frau ist, dass sie Ossi ist, dass sie Protestantin ist... Netzeitung: ... und das trauen sich die Männer nicht zu sagen? Kocks: Nein. Bei einer Meinungsumfrage, die nach der Präferenz fragt, wird das von Männern - nicht allen, aber doch einem Teil zwischen fünf und zehn Prozent - nicht gesagt. Die Chefin des Allensbach-Instituts, Frau Noelle-Neumann, will das nicht wahrhaben. Sie erklärt die Abweichungen bei den Unions-Prognosen damit, dass sich das Wählerverhalten über Nacht geändert hat. Es hat sich aber nicht über Nacht etwas geändert, weil über Nacht nichts passiert ist. Stattdessen haben wir das Phänomen, das wir aus zwei Zielgruppen kannten, jetzt bei einer dritten großen, nämlich: Die Wähler lügen bei Wahlumfragen und zwar in solchen Fällen, wo die eigene Option und das, was man meint, was die öffentliche Meinung und Erwartung ist, auseinanderklaffen. Das Problem wird uns nicht mehr loslassen. Netzeitung: Was ist die Konsequenz daraus? Keine Umfragen mehr? Kocks: Doch. Wir müssen mehr Umfragen und bessere Umfragen machen und wir müssen sie zeitnäher am Wahltag machen. Aber wir werden vor allem methodische Änderungen machen müssen. Die so genannte Sonntagsfrage ist tot, weil bei der Sonntagsfrage nicht mehr die Wahrheit gesagt wird. Mit Klaus Kocks sprach Solveig Grothe. MEHR IN DER NETZEITUNG Regieren als Minderheit: Themen entscheiden http://www.netzeitung.de/spezial/neuwahl2005/358503.html harryoberhofer 23.09.2005, 09:09 würd auch sagen, dass die Varianten keine von beiden oder beide für 2 Jahre nicht ganz undenkbar sind und deshalb zur Abstimmung kommen müssen. Gruß, Harry alletto 23.09.2005, 13:00 PS: der bundeskanzler wird ja im bundestag gewählt. und wenn grüne dem schröder und fdp der merkel treu sind (was zu dieser zeit anzunehmen ist, kann sich aber auch noch ändern) dann ist wohl die linkspartei das zünglein an der waage... und der lafontaine macht wohl seinen erz-feind schröder bestimmt nicht zum kanzler! ich glaube da ist noch nicht das letzte Wort gesprochen. Kann mir sicher besser vorstellen, dass Lafontaine Schröder lieber als Kanzler hat als die Merkel. Jedenfalls wird es in den nächsten wochen noch sehr spannend. engerl 23.09.2005, 13:11 tja - wenn sich zwei streiten, freut sich der dritte.... spannend wirds in nächster zeit in jedem fall noch :) alletto 23.09.2005, 18:24 Könnten im Forum so ne kleine Wettbörse veranstalten. Ich würde mal mein Geld auf Schröder setzten. Dem sonst so ernsten Deutschen tut sicher ein lustiger Kanzler gut. :cool: Thomas 23.09.2005, 20:21 Hallo, ich tippe auf Helmut Kohl ... Grüße Thomas csae3200 23.09.2005, 22:31 ich tippe auf Helmut Kohl ... jaja, das waren noch zeiten... Martin 10.10.2005, 14:02 Deutschland bekommt mit CDU-Chefin Angela Merkel erstmals eine Bundeskanzlerin. Die politische Zukunft von Kanzler Gerhard Schröder (SPD) war zunächst unklar. Mehrere Agenturen rechnen aber damit, dass Schröder die politische Bühne verlässt. Quelle: www.n-tv.de (http://www.n-tv.de/) |
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