Vollständige Version anzeigen : Auswandern in die Steiermark
Was fuer ein tolles Wahlergebnis in der Steiermark!! Da kann man den Steiern nur gratulieren, obwohl gesagt werden muss, dass angesichts all der Skandale die OEVP einfach selbst fuer eingefleischte OEVPler unwählbar wurde.
Leider wuerde so etwas im "heiligen Land" nie passieren. Und die Diskussion ueber die Wiedervereinigung von BZOE und FP.... da stellt sich die Frage:
HERR SCHUESSEL, WO BLEIBEN DIE NEUWAHLEN? oder hat dieser Herr nun endgueltig vor lauter Machtgier jegliche Bindung zur Realität verloren??
mas meint Ihr?
christoph123 03.10.2005, 12:30 Auswandern in die Steiermark
du meinst wohl einwandern in die steiermark?
also ich persönlich habe mit den realitätsverweigernden spö-lern kpö-lern und den super duper gutmenschlichen grünen noch nie viel am hut gehabt...
aber von mir aus kann jeder ein- und auswandern wohin er will (vorausgesetzt die menschen die schon dort sind wollen das auch)
Realitätsverweigerung, wenn man den einzigen wirklichen Faktor, der uns als Wirtschaftsstandort interessant macht, nämlich Bildung und Know-how mit Fuessen tritt?
Wer verweigert Realität?? Parteien, die sich fuer einen Ausbau der Bildung einsetzen, oder eine Partei, die diese mit allen verfuegbaren Mitteln einschränkt?
Sorry,das war konfus. ich meinte, wenn man sich darueber aufregt, dass Bildung von der Regierung mit fuessen getreten wird.
man sollte nie arbeiten schreiben, und nebenbei entrys schreiben...
christoph123 03.10.2005, 13:03 Realitätsverweigerung, wenn man den einzigen wirklichen Faktor, der uns als Wirtschaftsstandort interessant macht, nämlich Bildung und Know-how mit Fuessen tritt?
Wer verweigert Realität?? Parteien, die sich fuer einen Ausbau der Bildung einsetzen, oder eine Partei, die diese mit allen verfuegbaren Mitteln einschränkt?
was für ein argument soll das sein?
weil die ÖVP-BZÖ regierung schlechte bildungspolitik macht, ist die spö besser??
wenn man in opposition sitzt kann man ständig allen alles versprechen, man muss schließlich dafür nicht gerade stehen!
Jeder kann bessere Bildungspolitik machen als die OEVP, das ist keine Kunst, egal welche Partei.
Und fuer mich ist eine katastrophale Bildungspolitik ein sehr gutes Argument, eine Regierung zu verabscheuen, weil ich ja schliesslich Student bin, und die Bildung eines meiner hauptanliegen darstellt.
christoph123 03.10.2005, 13:23 Jeder kann bessere Bildungspolitik machen als die OEVP, das ist keine Kunst, egal welche Partei.
Und fuer mich ist eine katastrophale Bildungspolitik ein sehr gutes Argument, eine Regierung zu verabscheuen, weil ich ja schliesslich Student bin, und die Bildung eines meiner hauptanliegen darstellt.
was genau hasst du denn so an DEINER situation?
ich habe als student zB ein sehr schönes leben!
Jeder kann bessere Bildungspolitik machen als die OEVP, das ist keine Kunst, egal welche Partei.
das kann jetzt leicht gesagt werden, die opposition ist ja immer "toll", weil sie ja "alles besser machen würde" - ich denke nicht, dass das die spö besser in der situation besser machen könnte.
hmm, was läuft den nicht so toll, mal ueberlegen...
Kein plan nach dem EuGh Urteil
Ueberfuellte Hörsäle
Nicht genug VWL Kurse im 2. Abschnitt
dutzende personaleinsparungen in diversen Instituten
Schulen muessen nach privatsponsoren suchen(wo bleibt die unabhängige Bildung)
Volksschulklassen mit bis zu 30 schuelern(!!!!)
Die Lehrer und professoren als grund allen Uebels nennen, anstatt diese vor der medienhatz zu schuetzen(welcher andere arbeitgeber macht seine eigenen arbeiter schlecht??)
brauchts noch mehr? oder reichts fuers erste, um die bildungspolitik schlecht zu finden?
brauchts noch mehr? oder reichts fuers erste, um die bildungspolitik schlecht zu finden?
du kannst die bildungspolitik durchaus schlecht finden, dagegen sagt ja niemand etwas. aber du kannst nicht im gleichen atemzug behaupten, dass das die ach so tolle spö besser machen würde.
(denn was die spö auf gemeindeebene teilweise verbricht, ist einfach nur traurig, dumm und schade, was die zukunft betrifft).
Aber wo hab ich geschrieben, dass die SPOE es besser machen wuerde.
Aber was klar ist: schlechter als die OEVP kann man es kaum mehr machen, sorry, dass gehrer einfach völlig inkompetent und ignorant ist, kann von niemanden bestritten werden.
Ich finde auch, dass die ÖVP eine katastrophale Bildungspolitik betreibt. Man braucht nur einmal kurz zu überlegen, welche Dinge in den letzten Jahren geschehen sind:
Studiengebühren,
Stundenkürzungen in den Schulen,
in zahlreichen autonomen Schulen gibt es einen erheblichen Qualitätsverlust,
schrittweises Vernichten des freien Hochschulzuganges,
...
Außerdem finde ich, dass die PISA-Studie wohl Beweis genug sein müsste, um zu bemerken, dass BM Gehrer völlig fehl am Platz ist.
nach einigen Niederlagen (OEVP verliert salzburg, verliert die Steiermark, wird in Wien keine Chance haben), muss man sich als Regierung auch mal einer kritischen Introspektion stellen. und von den paar armseeligen orangen Armleuchtern mag ich ja gar nicht reden(160 kmh auf autobahnen als thema, in zeiten, wo ueber klimawandel diskutiert wird, setigende todesrate durch verkehrsunfälle, immense Benzinpreise...AAA, HILFE)
Hut ab vor Schröder in Deutschland, der hat aus Wahlniederlagen Konsequenzen gezogen, egal was man schlussendlich von ihm halten mag.
Aber wo hab ich geschrieben, dass die SPOE es besser machen wuerde.
Aber was klar ist: schlechter als die OEVP kann man es kaum mehr machen, sorry, dass gehrer einfach völlig inkompetent und ignorant ist, kann von niemanden bestritten werden.
na indirekt bedeutet der erste teil deines letzten satzes schon, dass es andere besser machen würden. ich will jetzt nicht auf worten herumreiten - lassma das...
da gibts wohl unterschiedliche meinungen (gottseidank!).
Studiengebühren
meiner meinung nach kannst du die studiengebühren auf keinen fall zu den negativen punkten zählen.
geh aufs wifi und mach einen kurs - dort zahlst bald mal über 800 euro für einen (!!!) kurs, der aus ein paar stunden besteht. und dann reg dich nochmal über die studiengebühren auf....
ich hör jetzt dann lieber auf, sonst wird die diskussion ewig..... :roll:
Leider... bei der österreichischen Bildungspolitik ist die kacke dermassen am dampfen(entschuldigung fuer die ausdrucksweise, mir fällt nichts passenderes mehr ein), dass man gar nicht mehr weiss wo man anfangen soll mit den diskussionen...
Aber die uni mit dem Wifi zu vergleichen..... sehr gefährlicher und fragwuerdiger vergleich....
Aber die uni mit dem Wifi zu vergleichen..... sehr gefährlicher und fragwuerdiger vergleich....
ich denke, dass der vergleich durchaus berechtigt ist. klar gibt es kurse, die "ihr geld nicht wert wären" - das ist beim wifi größtenteils anders, da geb ich dir recht.
aber wieso soll bildung auf der uni (und dass man bildung erwirbt, kannst du nicht bestreiten) komplett gratis sein?
Ists gratis? Was soll der Staat anbieten? Wie wuerds dem Staat denn gehen, wuerde niemand mehr studieren? Wollen wir ein system wie in amerika, wo die reichen auf die guten unis gehen, und die armen sich das nicht mehr leisten können, oder sich schwer verschulden muessen, um sich eine gute ausbildung zu ermöglichen?
Was wäre mit innsbruck ohne den studenten? Arbeitsplätze, etc, etc, etc
da sind so viele fragen und probleme, und dann die uni mit dem wifi zu vergelciehn, scheint mir einfach wirklich nicht angebracht
Ists gratis? Was soll der Staat anbieten? Wie wuerds dem Staat denn gehen, wuerde niemand mehr studieren? Wollen wir ein system wie in amerika, wo die reichen auf die guten unis gehen, und die armen sich das nicht mehr leisten können, oder sich schwer verschulden muessen, um sich eine gute ausbildung zu ermöglichen?
für mich ist der vergleich mit amerika zu weit hergeholt - da sind wohl noch welten dazwischen!!
ich schlucke auch jedes semester wieder, wenn ich die studiengebühren einzahle. natürlich zahlt man das nicht einfach so aus der kaffeekasse. aber wenn man so schaut, wofür studenten sonst geld haben, tut mir niemand leid. meiner meinung nach sollte einem bildung schon auch etwas wert sein.
und der vergleich mit den "reichen" in amerika, die sich bildung leisten können ist schlichtweg falsch. in österreich gibt es so viele möglichkeiten, zumindest die studiengebühren rückerstattet zu bekommen, wenn es finanziell wirklich nicht möglich ist - es wird niemanden geben, der nur wegen den studiengebühren nicht studieren kann.
csaf4003 03.10.2005, 14:45 Bezogen auf zers, nicht auf engerls Beitrag:
Oje, gefährliches, populistisches Halbwissen: In Amerika studieren entgegen deiner Verallgemeinerung nicht nur die Reichen, wie du das behauptest - ganz im Gegenteil. Ein größerer Anteil als sonstwo auf der Welt geht in Amerika auf die Uni, ein Drittel der Undergraduate-Studenten stammt aus einer Minderheitenrasse. Über 20% kommen von Familien mit Einkommen in der Gegend, respektive unterhalb der Armutsgrenze. Da kann von ausnahmslos Reichen wohl nicht gerade die Rede sein. Außerdem gibt Amerika rund doppelt soviel (Anteil am BIP) für Bildung aus als Europa.
Der Hauptunterschied liegt in der Organisation. In Amerika verlangen sie für Bildung Geld (RICHTIG SO!!!) und erlauben es so den Universitäten, diese wie ein Unternehmen zu führen und die so lukrierten Mittel in die eigene Uni zu investieren. Unsere lächerlichen 380 EUR sind doch ein Witz, in GB zahlt man für ein Jahr sogar 3000 Pfund. . .
Warum stammen wohl 17 von 20 der Top-Unis weltweit aus den USA?
ich will aber nicht 3000 pfund bezahlen, und in amerika machen viele studenten hohe schulden, um sich das studium leisten zu können.
ich will aber nicht 3000 pfund bezahlen
also der beitrag ist jetzt etwas unqualifiziert....... kannst du das näher erklären?
"ich will aber nicht 3000 pfund bezahlen"......? ist das ein argument oder zu vergleichen mit einem kleinkind, das sagt "ich will aber keine schokolade"?
wenn es immer nur ums "wollen" ginge, wäre wohl vieles anders :)
csaf4003 03.10.2005, 15:20 Das ist richtig, daß viele Schulden machen. Nichtsdestotrotz ist das eine nachhaltige Investition in die Zukunft, die eigentlich dem kurzfristigen Denken weitaus höher gestellt sein sollte.
Wenn man sich darüberhinaus über Gegebenheiten in einem anderen Land informiert, wird man herausfinden, daß in GB sämtliche Studiengebühren erst zurückgezahlt werden müssen, wenn man später eine Verdienstgrenze von 15.000 Pfund überschreitet.
Also lieber zers, schau etwas über den Tellerrand hinaus und alles relativiert sich wieder.
nichtsdestotrotz bin ich froh, dass der voves gewonnen hat, weil der einfach schon vor der wahl begonnen hat, sein (meiner meinung nach sinnvolles) programm umzusetzen. und bezügl. standortpolitik ist er einzigartig!
Das ist richtig, daß viele Schulden machen.
Nur muss man auch dazusagen, dass es viele sozial schwache Menschen gibt, die nicht einmal Schulden machen können/dürfen, weil ihnen niemand einen Kredit gibt. Also in dieser Hinsicht gehen dem Staat wiederrum einige intelligente und begabte Leute durch die Lappen, die nur aufgrund ihrer sozialen Herkunft einfach keine Möglichkeit auf eine gute Ausbildung haben.
Nichtsdestotrotz ist das eine nachhaltige Investition in die Zukunft, die eigentlich dem kurzfristigen Denken weitaus höher gestellt sein sollte.
Diesen Satz unterstütze ich vollkommen! Ich finde aber, dass man diese Aussage aus der Sichtweise des Staates und nicht aus derer eines Privaten betrachten sollte. Deshalb finde ich es auch so erschreckend was in den letzen Jahren im Bereich der Bildung passiert ist. Unser Bildungssystem wird seit dieser Mitte-Rechts Regierung praktisch kaputt gespart. Und das wird uns wohl früher oder später auf den Kopf fallen.
armseeligen orangen Armleuchtern mag ich ja gar nicht reden(160 kmh auf autobahnen als thema, in zeiten, wo ueber klimawandel diskutiert wird, setigende todesrate durch verkehrsunfälle, immense Benzinpreise...AAA, HILFE)
wo eh schon jeder schneller als 130 fährt find ich das in ordnung, wieso auch nicht.
btw. hab grad gsehen, dass in at die selbstmordrate viel höher ist als die todesrate bei verkehrsunfällen
und es ist sowieso jedem selbst überlassen wie schnell/wie viel er bei diesen preisen fährt
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