Vollständige Version anzeigen : "Querköpfe ja, aber nicht Sturköpfe"
ich hab gerade von einem bekannten einen meiner meinung nach recht interessanten link bekommen:
http://www.gmx.net/de/themen/beruf/bildung/studium/1468370,cc=0000000559000146837016XttZ.html
soweit ich mit erinnere, gab es hier einmal die diskussion, welche kompetenzen und fähigkeiten für das spätere berufsleben sinnvoll sind bzw einen hohen/niedrigen stellenwert haben - dazu passt dieses interview recht gut.
Was müssen Hochschulabsolventen können, damit ein optimaler Start in das Berufsleben gelingt? Claus-Peter Sommer, Mitgründer und Vorstand des Kölner Recruiting-Spezialisten Access, erklärt im Interview mit manager-magazin.de die wichtigsten Voraussetzungen.
christoph123 23.10.2005, 15:36 ich bin jetzt zu dem schluss gekommen, dass ALLE wirtschaftsstudenten (egal ob IWW, VWL oder BWL) annähernd die gleichen vorraussetzungen haben und es auf ein paar monate berufserfahrung mehr oder weniger nicht ankommt!
im grunde bleibt dann einzig und alleine die persönlichkeit und sympathie, die entscheidet...
denn bei jedem berufsfeld muss man sich sowieso einlernen und viele zweige haben sehr wenig miteinander zu tun! (punktlichkeit etc. sollte man sowieso nicht erst in praktikas lernen müssen)
aber natürlich müssen die interviewten irgendwelche kriterien nennen um sich "wichtig" zu machen, ansonsten hätten sie ja nichts zu sagen...
ich bin jetzt zu dem schluss gekommen, dass ALLE wirtschaftsstudenten (egal ob IWW, VWL oder BWL) annähernd die gleichen vorraussetzungen haben und es auf ein paar monate berufserfahrung mehr oder weniger nicht ankommt!
im grunde bleibt dann einzig und alleine die persönlichkeit und sympathie, die entscheidet...
der meinung bin ich nicht. persönlichkeit und sympathie spielen bei einem bewerbungsgespräch sicherlich eine große rolle. aber von großen unternehmen werden of zum bewerbungsgespräch nur mehr jene eingeladen, deren bewerbung überzeugt hat, weil diese firmen meist mehr als genug bewerber haben - somit können sie im vorhinein "filtern".
und wenn du eine bewerbung von jemandem mit praktikum und von jemandem, der das nicht gemacht hat und die zeit stattdessen halt - übertrieben ausgedrückt - im hofgarten verbracht hat, dann entscheidest du dich wahrscheinlich auch für den, der wochen- und sommer-lang praktika gemacht hat.
deshalb denke ich, dass auf gar keinen fall alle wirtschaftsstudenten die gleichen voraussetzungen haben.
ein auslandsjahr zb ist heutzutage sehr wichtig und wenn man das nicht vorweisen kann, braucht man eben andere "zusatzqualifikationen", um das sozusagen "auszugleichen" (zweitstudium, o.ä.).
christoph123 23.10.2005, 20:46 jaja, manche machen sich aber auch verrückt wegen ein paar praktikas...
(für manche firmen gut, denn sie halten sich "arbeitssklaven" die sich sogar noch freuen, gratis arbeiten zu DÜRFEN, merken dann oft nicht einmal, dass sie für normale bürotätigkeiten herangezogen werden und dann vielleicht nichts gelernt haben, weil ihre arbeit monoton ist und sie das gleiche in 2-3 tagen gelernt hätten!)
die leute die personal einstellen sind auch menschen und haben meist auch studiert. sie wissen daher auch, wie viel ein auslandsjahr im einzelfall wirklich wert ist! (das wird keiner überbewerten)
stimmt schon, praktikas vorweisen zu können ist immer besser, als das nicht tun zu können.
ein freund von mir hat sich selber ein paar geschrieben (benötigt werden dazu computer mit schreibprogramm und einen drucker)
gemerkt hat das keiner...
und da wie gesagt jedes berufsfeld sehr unterschiedliche anforderungen hat, wird man das nötige handwerkszeug sowieso in 2-3 monaten neu lernen müssen, da helfen einem ein paar praktikas oft gar nicht!
und da wie gesagt jedes berufsfeld sehr unterschiedliche anforderungen hat, wird man das nötige handwerkszeug sowieso in 2-3 monaten neu lernen müssen, da helfen einem ein paar praktikas oft gar nicht!
ich denke nicht, dass es darum geht, extrem viel zu lernen. manchmal lernt man bei sowas etwas, teilweise auch nicht - klar.
aber ich glaube, es geht einfach darum, dass der arbeitgeber merkt, dass man bereit ist, leistungen zu erbringen und - einfach ausgedrückt - nicht "faul" ist.
christoph123 23.10.2005, 22:07 ich denke nicht, dass es darum geht, extrem viel zu lernen. manchmal lernt man bei sowas etwas, teilweise auch nicht - klar.
aber ich glaube, es geht einfach darum, dass der arbeitgeber merkt, dass man bereit ist, leistungen zu erbringen und - einfach ausgedrückt - nicht "faul" ist.
naja, aber dann kann man auch beim cosmos, A1-shop arbeiten, wo man angemessen entlont wird!
dann braucht man sich nicht zum arbeitssklaven machen lassen!
Atlantiz 25.10.2005, 20:03 Ich denke schon, dass Praktika einen ganz guten Einblick in Unternehmen verschaffen und ich habe eigentlich recht interessante Sachen gemacht. Eine Arbeit bei Cosmos würde ich nicht mit einem Praktikum in einem guten Unternehmen vergleichen. ;)
christoph123 25.10.2005, 20:53 naja, wenn mans selber viele praktikas gemacht hat, würde ich auch dazu neigen, diese überzubewerten ;-)
Atlantiz 25.10.2005, 20:58 naja, wenn mans selber viele praktikas gemacht hat, würde ich auch dazu neigen, diese überzubewerten ;-)
Ach Christoph ... :roll:, wenn du das sagst dann muss es wohl stimmen. :roll: :cool: http://www.cosgan.de/images/more/schilder/155.gif
Hallo!
Also, ich sehs von der anderen Seite: Da kommen so Studenten, die wollen für 6 Wochen Praktikum machen: Erstens verlier ich viel Zeit, denen etwas zu erklären, und sobald sie "brauchbar" sind, sinds eh schon wieder weg. Dann wollens dafür auch noch Geld... Also, ich würd als Firmenchef Praktikanten wirklich nur unter ganz bestimmten, begrenzten Bedingungen einstellen.
Und da ich das weiß, überleg ich mir dann, welche Firmen stellen schon jemanden für ein ernsthaftes Praktikum ein?
Und aus dieser Ecke würd ich dann kein Praktikum groß bewerten....
Was meint ihr?
LG
Miky
christoph123 26.10.2005, 04:22 ich sehe das auch so!
deshalb meinte ich auch, dass viele jobs als "praktika" getarnt sind und sich dahinter ganz normale bürojobs verbergen und die firman sich dann so eine art "sklavenarbeiter" halten!
vor allem im bereich der pflichtpraktikas wie in psychologie wird das extrem ausgenützt und harte jobs im sozialen bereich (altenpflege, psychische betreuung etc.) mit lächerlichen 70 euro im monat entlohnt!
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