Vollständige Version anzeigen : Prüfung zum Steuerberater/Wirtschaftsprüfer
Hi!
Ich will später gerne was in die Richtung Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Consulting machen. Ich hab allerdings noch keine Ahnung, welche Voraussetzungen nötig sind, welche Prüfungen man da machen muss und wohin man sich da wenden soll usw.
Weiß irgendwer genaueres über den Ablauf usw.?
lg
http://www2.uibk.ac.at/arbeitsrecht/wirtschaftsrecht/aktuelles/
lg reg
da musst du zuerst bei einem steuerberater oder so 3 jahre arbeiten, dann darfst die steuerberaterprüfung machen, dann musst wieder ein paar jahre arbeiten bis die wirtschaftreuhänder prüfung machen kannst.
vielleicht hilft dir die seite der wirtschaftstreuhänderakademie http://www.wt-akademie.at/ weiter, hier kann man dann die vorbereitungskurse machen.
hallo va!
vielen dank für die infos! :D werd mich auf der homepage mal genauer informieren!
thunderbird 12.10.2006, 17:24 weiß jmd wieviel in diesem 3 jährigen Praktikum bezahlt wird?
Bei uns in Südtirol ist es Standard, dass man im 1. Jahr 500 Euro im 2. Jahr 1000 Euro und im 3. Jahr 1500 verdient!
Wie sieht es mit den Angebot an Praktikumsstellen aus?
Danke für eure Infos
Hallo!
Außer auf der Homepage der "Akademie der Wirtschaftstreuhänder" findet man auch viele Infos auf der Internetseite der "Kammer der Wirtschaftstreuhänder":
www.kwt.or.at
Überdies kann man sich da auch den aktuellen Kollektivvertrag ansehen.
Nach dem Abschluss des Studium muss man mindestens 3 Jahre als "Berufsanwärter" in einer Kanzlei arbeiten und bereitet sich nebenbei auf die Prüfung vor.
lg Stella1 :D
csad3760 14.10.2006, 11:19 genau, unter kwt.or.at nachschauen.
3 Jahre muss man als Berufsanwärter bei der Kammer gemeldet sein, dann darf man zur StB-Prüfung antreten.
Neu: jetzt braucht man nicht mehr den StB um zur WP-Prüfung antreten zu können. Dann ist man nicht StB-Berufanwärter sondern Wirtschaftsprüfer-Berufsanwärter.
Verdienst: kommt drauf an (1800 - 2200 brutto) ist nicht viel, aber man ist ja noch in der Ausbildung und wenn einen die Kanzlei einen Teil der Ausbildung bezahlt ist der Verdienst schon ok. Ist man fertig, so habe ich gehört, kann man in einem Angestelltenverhältnis mit 4000 - 5000 EURO brutto am Beginn rechnen
lg Berni
thunderbird 14.10.2006, 12:33 Danke für eure Infos!! Weiß jmd. viel. was das in Netto macht?
lg
Danke für eure Infos!! Weiß jmd. viel. was das in Netto macht?
lg
Naja, bei einer Abgabenquote von über 40% ists gerade mal ein wenig mehr als die Hälfte :(
Wenn du es genau wissen willst, dann schau mal nach beim Brutto-Netto-Rechner:
http://www.bmf.gv.at/service/Anwend/Steuerberech/BruttoNetto/_start.htm
Lg
Verdienst: kommt drauf an (1800 - 2200 brutto) ist nicht viel, aber man ist ja noch in der Ausbildung und wenn einen die Kanzlei einen Teil der Ausbildung bezahlt ist der Verdienst schon ok. Ist man fertig, so habe ich gehört, kann man in einem Angestelltenverhältnis mit 4000 - 5000 EURO brutto am Beginn rechnen
als angestellter steuerberater kommt mir 4000-5000 brutto am anfang doch etwas viel vor. woher hast du denn diese info?
thunderbird 14.10.2006, 17:49 kommt mir auch vor! aber befindet sich hier niemand schon in der Berufsanwärterschaft?
Ich schätze in einer der Big-Four-Prüfungsgesellschaften dürfte das Gehalt möglich sein.
Florian111 15.10.2006, 09:51 Es ist ein Irrtum zu glauben, dass die Big Four mehr zahlen als kleinere oder mittelgroße Kanzleien. Ind er berufsanwärterzeit ist eher das Gegenteil der Fall. Und mit Stb-Prüfung "automatisch" auf 4-5.000 brutto zu steigen ist unrealistisch. Mit 4.000 brutto ist man dann schon sehr gut bedient. Durchschnitt sicher weniger.
Kommt halt immer darauf an, über welchen exakten Zeithorizont man spricht.
Hier ein Link zur groben Orientierung:
Steuerberater/in
Durchschnittsgehalt in Euro (Brutto)*:
Laut dem Jahresbericht zum Akademikerarbeitsmarkt 2004 der Bundesagentur für Arbeit liegt das jährliche Einstiegsgehalt (vor dem Examen) von Steuerberatern bei 30.000-35.000 Euro, später seien Gehälter von 80.000 Euro "keine Seltenheit".
http://www.sueddeutsche.de/jobkarriere/erfolggeld/special/126/44082/1/index.html?action=detail&detail=gehalt&id=216&searchAction=abisz
ich glaub aber nicht, dass man das eins zu eins auf den arbeitsmarkt hierzulande übertragen kann, weil die ausbildung etc. doch ziemlich unterschiedlich ist.
ein frisch eingetragener anwalt in deutschland (nach referendariat und 2. staatsexamen) verdient auch mehr als ein rechtsanwaltsanwärter nach dem gerichtsjahr in österreich, der die prüfung noch nicht hat. da muss man schon aufpassen, dass man nicht äpfel mit birnen vergleicht.
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