SoWi Forum Innsbruck
17.12.2003, 20:42
TOP-Thema: Bewerbung abgeschickt. Was nun? Tipps fürs Bewerbungsgespräch.
Man hat die Bewerbung abgeschickt und hört und sieht nichts von der Firma. Was tun?
Eine unausgesprochene Regel ist, dass man zwei Wochen nach abschicken der Bewerbung (dies gilt vor allem bei E-Mails, bei dem Postweg etwas länger) bei der Firma anrufen kann. Was für einen Sinn hat das Anrufen? Es hat den Sinn, dass man sich zum ersten erkundigt, wie es mit der eigenen Bewerbung aussieht und zweitens dadurch sein Interesse an der betreffenden Position und Firma signalisiert. Weiterführend signalisiert man, dass einem die betreffend Position nicht egal ist. Sprich das man die Entscheidung des Personalmanagers nicht „nur“ abwartet sondern auch Eigeninitiative zeigt.
Wichtig bei einem Telephongespräch ist, dass man klar und deutlich spricht. Die Körperhaltung spiegelt sich auch in der Stimme wieder. Daher wenn man aufrecht sitzt, hört sich die Stimme anders an, als wenn man irgendwo liegt. Bei dem Telephongespräch sollte man den Ansprechpartner mit Namen kennen und ihn dadurch zum einen mit Namen Grüßen und ihn auch mit Namen verabschieden. Dies macht einen guten Eindruck oder wird zumindest erwartet. Auch wenn man die Bewerbungszusage (sehr) dringend braucht, sollte man am Telephon immer höflich und verständnisvoll bleiben.
Die Nachfrage am Telephon hat geholfen und man wurde zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen. Was ist zu beachten?
Ein Sprichwort, dass fasst immer gilt: Der erste Eindruck zählt. Daher hier ein paar kurze Ratschläge was grundsätzlich vor einem Bewerbungsgespräch zu beachten ist.
Unpünktlichkeit wird nicht gerne gesehen. Daher sollte man sicherstellen, dass man etwas früher dort ist. Mindestens 5-10 Minuten. Diese Zeitpolster hilft einem auch das Büro des Personalmanagers zu finden, falls man nicht weiß wo es sich befindet. Es ist peinlich und unhöflich wenn man den Namen der Person nicht weiß, bei der man das Bewerbungsgespräch hat.
Ein grundsätzlicher Tipp für ein Bewerbungsgespräch ist, das man geduscht und mit frisch geputzten Zähnen hingeht. Die gesamte Erscheinung sollte gepflegt sein. Das heißt auch, dass man mit geputzten Schuhen dort erscheint. Man will sich das gesamte Erscheinungsbild nicht verderben, nur weil die Schuhe schmutzig sind.
Ein kleiner Hinweis für Raucher. Auf keinen Fall kurz vor dem Bewerbungsgespräch rauchen! Vor allem nichtrauchende Personalmanager stört der Geruch extrem und es lässt auch keine guten Rückschlüsse auf die Gesundheit zu. Daher falls man unbedingt rauchen „muss“ sollte man dies einige Zeit davor das letzte Mal tun und dann einen Kaugummi oder etwas dergleichen zu sich nehmen.
In dieser Situation ist Kaugummi gut. Es kann aber auch die Nerven etwas beruhigen. Aber bitte diesen vor dem Bewerbungsgespräch entfernen. Bei einem Bewerbungsgespräch Kaugummi kauen zeugt nicht gerade von guten Manieren.
Falls man sichtbare Tattoos hat, sollte man diese verdecken. Dasselbe gilt für diverse Piercings.
Männer, die sonst Ringe tragen, sollten diese nur tragen, wenn es sich um einen Ehering handelt. Ansonsten hat man bei einem etwas konservativen Personalmanager eher schlechte Karten.
Auch wenn sich etwas konservativ anhört, Frauen sollten eher ein bisschen mehr als zu wenig anziehen. Sollten sie zu viele Reize zeigen, könnte man dies Missinterpretieren.
Wer sich nun fragt was genau man anziehen soll, so kann ich ihm nur diesen generellen Ratschlag geben: Man sollte sich vorher ein bisschen nach dem Berufsbild und der Kleiderordnung für den entsprechenden Job erkundigen und dann etwas so zu dem Bewerbungsgespräch gehen. In anderen Worten, wenn man sich bei einer Bank bewirbt ist eher Anzug und Krawatte Pflicht. Bewirbt man sich für einen Posten im IT-Bereich wird eine so „konservative“ Kleidung eher nicht so zu seinen Gunsten sprechen.
Wenn man in eine neue Firma kommt oder auch in die Firma, in der man das Bewerbungsgespräch hat, sollte man zu allen höflich sein. Vor allem zu der Sekretärin des Personalmanagers. Ich könnte nun sagen, dass man zu jeder Person nett sein sollte, aber in diesem Fall hat es einen anderen Hintergrund. Oft erkundigt sein der Personalmanager bei der Sekretärin, welchen Eindruck die betreffende Person auf sie gemacht hat. Ob der/die Bewerber/in nett und höflich zu ihr war, oder ob er nur nett und höflich zu dem Manager war, sprich ob ihm etwas vorgespielt worden ist.
Weiter Ratschläge zu einem Bewerbungsschreiben sind im nächsten Newsletter zu finden.
Euer
SoWi Forum Innsbruck-Team
Man hat die Bewerbung abgeschickt und hört und sieht nichts von der Firma. Was tun?
Eine unausgesprochene Regel ist, dass man zwei Wochen nach abschicken der Bewerbung (dies gilt vor allem bei E-Mails, bei dem Postweg etwas länger) bei der Firma anrufen kann. Was für einen Sinn hat das Anrufen? Es hat den Sinn, dass man sich zum ersten erkundigt, wie es mit der eigenen Bewerbung aussieht und zweitens dadurch sein Interesse an der betreffenden Position und Firma signalisiert. Weiterführend signalisiert man, dass einem die betreffend Position nicht egal ist. Sprich das man die Entscheidung des Personalmanagers nicht „nur“ abwartet sondern auch Eigeninitiative zeigt.
Wichtig bei einem Telephongespräch ist, dass man klar und deutlich spricht. Die Körperhaltung spiegelt sich auch in der Stimme wieder. Daher wenn man aufrecht sitzt, hört sich die Stimme anders an, als wenn man irgendwo liegt. Bei dem Telephongespräch sollte man den Ansprechpartner mit Namen kennen und ihn dadurch zum einen mit Namen Grüßen und ihn auch mit Namen verabschieden. Dies macht einen guten Eindruck oder wird zumindest erwartet. Auch wenn man die Bewerbungszusage (sehr) dringend braucht, sollte man am Telephon immer höflich und verständnisvoll bleiben.
Die Nachfrage am Telephon hat geholfen und man wurde zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen. Was ist zu beachten?
Ein Sprichwort, dass fasst immer gilt: Der erste Eindruck zählt. Daher hier ein paar kurze Ratschläge was grundsätzlich vor einem Bewerbungsgespräch zu beachten ist.
Unpünktlichkeit wird nicht gerne gesehen. Daher sollte man sicherstellen, dass man etwas früher dort ist. Mindestens 5-10 Minuten. Diese Zeitpolster hilft einem auch das Büro des Personalmanagers zu finden, falls man nicht weiß wo es sich befindet. Es ist peinlich und unhöflich wenn man den Namen der Person nicht weiß, bei der man das Bewerbungsgespräch hat.
Ein grundsätzlicher Tipp für ein Bewerbungsgespräch ist, das man geduscht und mit frisch geputzten Zähnen hingeht. Die gesamte Erscheinung sollte gepflegt sein. Das heißt auch, dass man mit geputzten Schuhen dort erscheint. Man will sich das gesamte Erscheinungsbild nicht verderben, nur weil die Schuhe schmutzig sind.
Ein kleiner Hinweis für Raucher. Auf keinen Fall kurz vor dem Bewerbungsgespräch rauchen! Vor allem nichtrauchende Personalmanager stört der Geruch extrem und es lässt auch keine guten Rückschlüsse auf die Gesundheit zu. Daher falls man unbedingt rauchen „muss“ sollte man dies einige Zeit davor das letzte Mal tun und dann einen Kaugummi oder etwas dergleichen zu sich nehmen.
In dieser Situation ist Kaugummi gut. Es kann aber auch die Nerven etwas beruhigen. Aber bitte diesen vor dem Bewerbungsgespräch entfernen. Bei einem Bewerbungsgespräch Kaugummi kauen zeugt nicht gerade von guten Manieren.
Falls man sichtbare Tattoos hat, sollte man diese verdecken. Dasselbe gilt für diverse Piercings.
Männer, die sonst Ringe tragen, sollten diese nur tragen, wenn es sich um einen Ehering handelt. Ansonsten hat man bei einem etwas konservativen Personalmanager eher schlechte Karten.
Auch wenn sich etwas konservativ anhört, Frauen sollten eher ein bisschen mehr als zu wenig anziehen. Sollten sie zu viele Reize zeigen, könnte man dies Missinterpretieren.
Wer sich nun fragt was genau man anziehen soll, so kann ich ihm nur diesen generellen Ratschlag geben: Man sollte sich vorher ein bisschen nach dem Berufsbild und der Kleiderordnung für den entsprechenden Job erkundigen und dann etwas so zu dem Bewerbungsgespräch gehen. In anderen Worten, wenn man sich bei einer Bank bewirbt ist eher Anzug und Krawatte Pflicht. Bewirbt man sich für einen Posten im IT-Bereich wird eine so „konservative“ Kleidung eher nicht so zu seinen Gunsten sprechen.
Wenn man in eine neue Firma kommt oder auch in die Firma, in der man das Bewerbungsgespräch hat, sollte man zu allen höflich sein. Vor allem zu der Sekretärin des Personalmanagers. Ich könnte nun sagen, dass man zu jeder Person nett sein sollte, aber in diesem Fall hat es einen anderen Hintergrund. Oft erkundigt sein der Personalmanager bei der Sekretärin, welchen Eindruck die betreffende Person auf sie gemacht hat. Ob der/die Bewerber/in nett und höflich zu ihr war, oder ob er nur nett und höflich zu dem Manager war, sprich ob ihm etwas vorgespielt worden ist.
Weiter Ratschläge zu einem Bewerbungsschreiben sind im nächsten Newsletter zu finden.
Euer
SoWi Forum Innsbruck-Team
