Thomas
26.01.2006, 15:14
Hallo,
wieder mal eine Buchempfehlung von mir - dieses Mal mein absolutes Lieblingsbuch: Fahrenheit 451 von Ray Bradbury.
Bradburys bekanntestes Werk ist sein Liebesbekenntnis zu Büchern. Er zeigt uns, dass Bücher die Welt verändern können, sie mit ihren dünnen Seiten aus den Angeln heben können. Gleichzeitig zeigt er eine dystopische Welt ohne Bücher auf: Kalt, einsam, fantasielos und stupide. Bücher gelten als gefährlich, als aufrührerisch, nicht zu gebrauchen um eine unmündige Bevölkerung bei Laune zu halten. Besser ist da schon das Fernsehen, mit dem man schön zensuriert nette, farbenprächtige Botschaften in die weich gewordenen Gehirne der Massen brennen kann.
Montag, der Feuerwehrmann, dessen Arbeit es ist, Bücher zu verbrennen, da der Besitz strengstens untersagt ist, unterliegt schließlich dem Zauber der geschriebenen Worte. Er befreit sich selbst und mit Hilfe zweier mündiger Menschen, Clarissa und Faber, aus seiner lethargischen Unmündigkeit und lehnt sich dadurch gegen die Gesellschaft, oder mehr noch gegen das herrschende diktatorische System auf. Immanuel Kant hätte mit dem Stoff seine Freude gehabt.
Fahrenheit 451 ist Sozialutopie, Aufklärungsroman und Liebesbekenntnis eines Büchernarren an seine geliebten Bücher in einem - immer zum Nachdenken anregend, immer aufregend und vor allem: immer wunderschön geschrieben.
Eine absolute Leseempfehlung von mir, wenn ihr mal eure Unibücher zur Seite legen wollt.
Grüße
Thomas
wieder mal eine Buchempfehlung von mir - dieses Mal mein absolutes Lieblingsbuch: Fahrenheit 451 von Ray Bradbury.
Bradburys bekanntestes Werk ist sein Liebesbekenntnis zu Büchern. Er zeigt uns, dass Bücher die Welt verändern können, sie mit ihren dünnen Seiten aus den Angeln heben können. Gleichzeitig zeigt er eine dystopische Welt ohne Bücher auf: Kalt, einsam, fantasielos und stupide. Bücher gelten als gefährlich, als aufrührerisch, nicht zu gebrauchen um eine unmündige Bevölkerung bei Laune zu halten. Besser ist da schon das Fernsehen, mit dem man schön zensuriert nette, farbenprächtige Botschaften in die weich gewordenen Gehirne der Massen brennen kann.
Montag, der Feuerwehrmann, dessen Arbeit es ist, Bücher zu verbrennen, da der Besitz strengstens untersagt ist, unterliegt schließlich dem Zauber der geschriebenen Worte. Er befreit sich selbst und mit Hilfe zweier mündiger Menschen, Clarissa und Faber, aus seiner lethargischen Unmündigkeit und lehnt sich dadurch gegen die Gesellschaft, oder mehr noch gegen das herrschende diktatorische System auf. Immanuel Kant hätte mit dem Stoff seine Freude gehabt.
Fahrenheit 451 ist Sozialutopie, Aufklärungsroman und Liebesbekenntnis eines Büchernarren an seine geliebten Bücher in einem - immer zum Nachdenken anregend, immer aufregend und vor allem: immer wunderschön geschrieben.
Eine absolute Leseempfehlung von mir, wenn ihr mal eure Unibücher zur Seite legen wollt.
Grüße
Thomas
