Vollständige Version anzeigen : Schnelleres Lernen, aber wie?
Wie kann man einem Lahmen Geist auf die sprünge helfen? Wie lernt man erfolgreich, ohne nächtelang den Stoff durchzupauken?
Viele Menschen, die sich durch den Typ "Chaos" definieren, haben riesige Lernschwierigkeiten. Chaos setzt voraus, dass man stets abgelenkt ist und egal was man macht, sich nie zu 100% auf eine Sache konzentrieren kann. Die meist noch ein wenig ADS/ADHS (eine krankhafte konzentrationsschwäche) personen tun sich irrsinnig schwer, vor allem schwer zu verstehende inhalte aufzusaugen.
Meine Frage geht nun an all jene klugen köpfe, die Idioten wie mir tipps geben, wie sie Unmengen von Lernstoff in sich reinfressen, ohne jemals
... mehr mals Täglich zu RedBull greifen zu müssen
... geistige zusammenstürze erleiden
... ihr ziel aus den augen zu verlieren
insbesondere wär mir lieb, von csae6387 was zu lesen, auch wenn er lieber von kanada aus snobs(tudenten) mit tief sitzenden komplexen allesumwälzend das fürchten lehrt; was sagt "the student of the year" dazu?
Gibt es ein Geheimrezept, mit dem man erfolgreich lernt? Und ich will nicht hören: 3x täglich 20 min joggen oder "trainier dein gedächtnis mit memory (á 20 min/tag). sondern wie kann ich das Wissen möglichst fest und möglichst minimal in meinem Kopf verankern, neben den üblichen Hirntrainings und ohne just das Gelernte in die Praxis umsetzen zu müssen.
Denn mir ist es ein Rätsel
Sagt mir nicht, es ist eine Sache der Intelligenz.
Ich bin der festen Überzeugung, wenn man was wirklich lernen will, dann geht das auch. Aber wie "versteht" man schneller, ohne einen Satz 5 x lesen zu müssen und ihn inhaltlich auseinanderzupflücken. Im speziellen meine ich das schnellere Begreifen von Basistexten
ich bin zu der überzeugung gelangt, dass es vor allem von der lesegeschwindigkeit abhängt. wenn man schnell lesen kann, kann man auch schnell lernen (da man auch die zusammenhänge dann besser kapiert - wenn man für eine seite schon zum lesen ewig braucht, hat man am schluss den anfang ja schon wieder vergessen).
der vorteil daran ist, dass man lesen ja üben kann und es ist sogar eine nette freizeitbeschäftigung.
Hallo,
ich gestehe: Ich habe nicht die leiseste Ahnung. Suzannes Argument hat was für sich, andererseits gibt es auch Leute, die schnell lesen und gerade dadurch nichts mitbekommen, weil sie zu oberflächlich über die Texte gehen.
Viel hängt natürlich vom Lerntyp ab: Wenn du eher ein visueller Lerntyp bist, dann nützt es dir wenig, die Texte aufzunehmen und anzuhören. Wenn du hingegen ein auditiver Typ bist, dann kann gerade das der Schlüssel zum Erfolg sein. Der erste Schritt ist also zunächst einmal herauszufinden, welcher Lerntyp man am ehesten ist. Natürlich kann man auch ein Mischtyp sein - auch das wäre zunächst einmal zu eruieren.
Ich zB bin hauptsächlich ein visueller Lerner. Ich lese mir das ganze Zeugs durch, so wie ich halt einen Roman lese. Dann noch ein zweites Mal, vielleicht ein drittes Mal, wenn es sich ausgeht, und das war's.
Langer Rede kurzer Sinn: Es gibt kein "Kochrezept" fürs Lernen. Vielmehr ist der Erfolg beim Lernen eine rein subjektive Angelegenheit. Jeder muss für sich selbst herausfinden, wie es am Besten geht. Vielleicht solltest du ein spielerisches Element hineinbringen? Zusammenfassungen schreiben? Die Texte auf Tonband aufnehmen und dann anhören? Mit Karteikärtchen arbeiten? Mit Postern und Flipcharts? Längere Pausen machen? Kürzere Pausen machen? Ganze Tage freinehmen als Belohnung für lernintensive Tage? Herausfinden kannst nur du allein das.
Grüße
Thomas
PS: Ab und zu ein kleiner geistiger Zusammenbruch gehört aber wahrscheinlich einfach dazu. :D
andererseits gibt es auch Leute, die schnell lesen und gerade dadurch nichts mitbekommen, weil sie zu oberflächlich über die Texte gehen.
die mein ich auch nicht, die können ja nicht wirklich schnell lesen sondern tun nur so als ob :) bei einigen Kollegen hab ich schon bemerkt, dass diejenigen, die in ihrem Leben ca. zehn Bücher gelesen haben, im Gegensatz zu viel-und-gerne-Lesern oft einfach irrsinnig lange brauchen, bis sie den Stoff mal durchgelesen und kapiert haben (vom Lernen ganz zu schweigen). Außerdem ist da auch ein psychologischer Effekt dahinter - wenn man ungern und wenig liest (und langsam) dann schreckt einen die Stoffmenge viel eher ab, was dem Lernen sicherlich auch nicht förderlich ist.
kann man sein hirn so umprogrammieren (außer mit hypnose) dass man die leseabneigung verliert?
bei viel stoff versuche ich mich zumindest mal, nicht die große masse zu sehen, sondern gewicht auf das detail zu legen; ergo: frisst ZEIT. die ich dringend brauche...
Tip: In wohl proportionierte Häppchen einteilen. Heute ein Kapitel, morgen das andere. Immer nur kapitelweise sehen. Nicht: Jetzt muss ich 300 Seiten lernen sondern zehnmal 30 Seiten. Bei mir wirkt das jedenfalls.
Grüße
Thomas
Das mit dem Aufteilen ist sicher schon mal ein guter Tipp.
Ich würde aber eben gerade am Anfang NICHT zuviel auf Details eingehen. Versuch lieber, dir mal einen generellen Überblick über den Stoff zu verschaffen (also einmal einfach nur durchlesen - da kommt das schnelle Lesen ins Spiel *g*) und dir erst dann die Details zu merken. Wenn du dir jedes Detail gleich merken willst, ists ja kein Wunder, dass du nach 5 Seiten keine Lust mehr hast.
Da gebe ich Suzanne voll und ganz Recht. Zunächst einmal herausfinden, um was es überhaupt geht. Dann erst - wenn du einen Überblick hast - auf die Details eingehen.
Grüße
Thomas
mach das auch so ähnlich...
zuerst les ich mir den stoff mal durch! versuch dabei schon alles genau zu lesen, aber nicht jedes detail zu merken! das kommt dann erst bei der 2. runde dran ;) und alles was i dann no ned weiß wird ein 3. mal gelesen.
Mit dem Verständnis des is so eine Sache... also es gibt Fächer da kapier is einfach, frag mich nicht warum! ;) Was aber meiner Meinung auch viel ausmacht ist, wie der Professor den Stoff in der Vorlesung aufbereitet, wenn er das gut macht, spart man sich schon mal den halben Lernaufwand!
Ansonsten kann ich nur sagen, wäre vielleicht nicht schlecht wenn man fixe lernzeiten und "lernplätze" hat. Wobei ich was das angeht kein Vorbild sein sollte ;) lern überall und wann i grad lust hab. Ich hör sogar meistens leise Musik daneben oder lasse den Fernseher laufen... komischerweise gehts trotzdem irgendwie in meinen Kopf ?!
Halte aber auch den Vorschlag vom Zusammenfassen ziemlich gut, weil wenn man ein Thema mal geschrieben hat, weiß man meistens scho einen großteil bevor man sichs überhaupt nochmal durchliest, und man kann die unwichtigen teile (wenns sowas übehraupt gibt ;) ) weglassen.
Ansonsten kann ich nur sagen, wäre vielleicht nicht schlecht wenn man fixe lernzeiten und "lernplätze" hat. Wobei ich was das angeht kein Vorbild sein sollte ;) lern überall und wann i grad lust hab. Ich hör sogar meistens leise Musik daneben oder lasse den Fernseher laufen... komischerweise gehts trotzdem irgendwie in meinen Kopf ?!
ja das mach ich meistens auch :lol: dann ists nicht so fad.....
Halte aber auch den Vorschlag vom Zusammenfassen ziemlich gut, weil wenn man ein Thema mal geschrieben hat, weiß man meistens scho einen großteil bevor man sichs überhaupt nochmal durchliest, und man kann die unwichtigen teile (wenns sowas übehraupt gibt ;) ) weglassen.
auch eine möglichkeit, allerdings könnte man die zusammenfass-zeit auch fürs lernen verwenden, dann gings noch schneller :D
So lerne ich: (wenn ich zeit habe)
zuerst Detailinformationen (Basistexte, Folien)
- a) LESEN & VERSTEHEN
- b) währenddessen Wichtiges herausstreichen/markieren
- c) gelegentlich Randbemerkungen, wenn mich was besonders interessiert
und ich das evtl. in meine dissertation einbringen will
dann umwandeln in
- a) detaillierte Zusammenfassung (Word.doc)
- b) grobe zusammenfassung (Handschriftlich)
zum Schluss die prägnantesten Schlagwörter noch mal händisch auf 1 Seite reduzieren und lückenhafte infos fuziklein aufschreiben.
So. Jetzt kommts:
auf dem weg zur bwl klausur (immerhin - 30 min) hab ich die stichworte des stoffes nochmal wiederholt und folgendes lernkonzept währenddessen erarbeitet (es ist dazuzusagen, dass es das schon in sehr ähnlicher Form gibt):
1. Man stellt sich eine Straße vor, die man gut kennt, wo man evtl. auch ein Bild davon hat
= LERNSTOFF (Symbol)
1.b) unter Umstäden eine Skizze v.d. Straße anfertigen
2. Hausnummern geben: links - gerade, rechts - ungerade
= KAPITEL
3. Wie das bei Straßen so ist, wohnen in den Häusern Menschen und sind Geschäfte
= Wohnungen: (der Autor) Schein wohnt seit 1980 im 1. Stock. Sein Fachgebiet ist Unternehmenskultur. Da er selbst nicht viel Bezug zur Gesellschaft hat, versucht er sich zu integrieren, indem er sich - anpasst, verändert und lernt. Er bekommt eine Anstellung als Manager und schafft Kultur, steuert und zerstört sie bei bedarf.
= Geschäfte: Geschäft Piber ist im Erdgeschoss und verkauft Unternehmensbausteine (virtuelle Organisationen auf die Realität übertragen) und Computer (sinnbildlich für IKT). Somit hab ich mal einen Großteil der Inhalte in netten Stories verpackt.
4. Nun stelle ich mir das Ganze in 3D vor, indem ich durch die Straße (z.B. BWL3-Straße) einfach mal bei Herrn Schein vorbeischaue, und er mich in die Unternehmenskultur mit einer Tasse Kaffee einweiht oder ich bei ihm in den Bücherregalen nach (von mir vorher zugeteilten) Information herumstöbere, kann ich unter Umständen besser auf Gelerntes zugreifen.
Werde das das nächste mal detailliert ausprobieren und wenns interessiert "live" berichten ;)
Aber bis es so weit ist, dass ich mir das alles zusammenerfinden kann, braucht es zeit. viel zeit. wie auch immer, haben fünffachdiplomstudenten ein geheimrezept, wie sie lernen oder einfach kein interesse am öffentlichen leben (böse gesagt aber nicht so gemeint) haben?
Vielen Dank, Thomas. Hab dazu einen guten Link gefunden, den ich nicht vorenthalten möchte:
LERNTYP ERMITTELN (http://www.philognosie.net/index.php/tests/testsview/150/)
Aber bis es so weit ist, dass ich mir das alles zusammenerfinden kann, braucht es zeit. viel zeit. wie auch immer, haben fünffachdiplomstudenten ein geheimrezept, wie sie lernen oder einfach kein interesse am öffentlichen leben (böse gesagt aber nicht so gemeint) haben?
meiner meinung nach weder noch. ich denke, dass es einfach leute gibt, die schnell lernen und solche, die lang brauchen.
Atlantiz 30.01.2006, 18:11 Nun ja, ich kann hier nur zu Suzanne winken ;) - ich lese nämlich auch sehr schnell und lerne dadurch natürlich auch dementsprechend.
Mein Lerntyp wäre wohl weder visuell noch auditiv sondern: kamikaze. :lol: Ich lern (fast) immer auf den letzten Drücker. Prüfungen im 1. Abschnitt habe ich meistens so bewältigt, dass ich zwei Stunden abends am Vortag der Prüfung und dann am frühen Morgen am Prüfungstag nochmal zwei Stunden gelernt habe. Für Fachprüfungen darf's dann auch einen Tag früher sein.
Nachahmenswert ist das auf keinen Fall. :roll:
Was ich gerne mache sind Eselsbrücken - teils mit ganz obskuren Sachen damit ich sie mir auch merke, ich weiß sogar heute noch die meisten. :lol:
Vielen Dank, Thomas. Hab dazu einen guten Link gefunden, den ich nicht vorenthalten möchte:
LERNTYP ERMITTELN (http://www.philognosie.net/index.php/tests/testsview/150/)
Danke dir! Ist wirklich ganz interessant. Hat bestätigt, was ich schon gewusst/vermutet habe. Lernen durch Sehen: 61 %. Lernen durch Gespräche: 27 %. Lernen durch Hören: 18 %. Lernen durch Bewegung: 3 %.
Das ist ziemlich eindeutig. :D
Grüße
Thomas
Atlantiz 30.01.2006, 19:01 Bei mir kommt raus:
Lernen durch Hören 61% (deshalb brabbel ich immer soviel vor mich hin und kann keinesfalls den Fernseher oder ähnliches anhaben)
Lernen durch Sehen: 30%
Lernen durch Gespräche: 39%
Lernen durch Bewegung: 42%
Also im Prinzip müsste ich auf einem Bein hüpfend, lesend vor mich hin lamentieren und während dessen noch eine Diskussion führen. Na bravo. :lol:
meiner meinung nach weder noch. ich denke, dass es einfach leute gibt, die schnell lernen und solche, die lang brauchen.
da muss man doch was dran ändern können, das manche schwerer von begriff sind als andere. Ich habe z.B. gehört, dass eine Tasse ungezuckerten Tees die Sauerstoffzufuhr zum Hirn erhöht und es somit klarer denken kann. Oder dass Zink die Konzentration verbessert. Oder dass Nikotin den Denkprozess fördert. Fällt zwar in die Sparte der "Hausmittelchen", wär aber ganz interessant, ob ihr neben dem Lernen noch was anderes macht
---
ich lerne am meisten durch gespräche. aber interessanterweise gibt es wenige studenten in meinem bekanntenkreis, die gerne das gelernte sprachlich reflektieren. nach dem motto - hauptsache: klausur bestanden. schade.
Atlantiz 31.01.2006, 19:35 da muss man doch was dran ändern können, das manche schwerer von begriff sind als andere. Ich habe z.B. gehört, dass eine Tasse ungezuckerten Tees die Sauerstoffzufuhr zum Hirn erhöht und es somit klarer denken kann. Oder dass Zink die Konzentration verbessert. Oder dass Nikotin den Denkprozess fördert. Fällt zwar in die Sparte der "Hausmittelchen", wär aber ganz interessant, ob ihr neben dem Lernen noch was anderes macht
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ich lerne am meisten durch gespräche. aber interessanterweise gibt es wenige studenten in meinem bekanntenkreis, die gerne das gelernte sprachlich reflektieren. nach dem motto - hauptsache: klausur bestanden. schade.
Doch - ich kann eigentlich aus eigener Uni-Erfahrung sagen, dass es sehr wohl Leute gibt die schwerer von Begriff sind (das meine ich jetzt nicht böse sondern ganz sachlich) und da helfen auch Hausmittelchen, etc. nichts. Die einen checken's schneller, die anderen langsamer und manche nie. :lol:
Atlantiz 31.01.2006, 19:38 Wie kann man einem Lahmen Geist auf die sprünge helfen? Wie lernt man erfolgreich, ohne nächtelang den Stoff durchzupauken?
Viele Menschen, die sich durch den Typ "Chaos" definieren, haben riesige Lernschwierigkeiten. Chaos setzt voraus, dass man stets abgelenkt ist und egal was man macht, sich nie zu 100% auf eine Sache konzentrieren kann. Die meist noch ein wenig ADS/ADHS (eine krankhafte konzentrationsschwäche) personen tun sich irrsinnig schwer, vor allem schwer zu verstehende inhalte aufzusaugen.
Ich hab deinen Anfangstext nur überflogen gehabt und lese das mit dem ADS erst jetzt. Bist du davon betroffen?
Ich denke, dass bei ADS und ähnlichen Geschichten "normale" Tipps nichts bringen und man an die Sache ganz anders ran gehen muss.
hoi, des is ja a interessanter Test, habs jetz auch mal gemacht, falls es wen interessiert, mein Ergebnis:
Hören: 45%
Sehen: 55%
Gespräche: 36%
Bewegung: 33%
also durch bewegung wär mir neu, i spiel zwar oft mit sachen nebenbei, aber ob das scho unter bewegung fällt... ;)
da muss man doch was dran ändern können, das manche schwerer von begriff sind als andere. Ich habe z.B. gehört, dass eine Tasse ungezuckerten Tees die Sauerstoffzufuhr zum Hirn erhöht und es somit klarer denken kann. Oder dass Zink die Konzentration verbessert. Oder dass Nikotin den Denkprozess fördert. Fällt zwar in die Sparte der "Hausmittelchen", wär aber ganz interessant, ob ihr neben dem Lernen noch was anderes macht
Sowas halte ich ehrlich gesagt für kompletten Blödsinn :D vielleicht hat es allerdings eine psychologische Wirkung! Mich wunderts nur, wieviele Leute glauben, dass es da irgendwelche "Geheimtipps" gibt (dreimal am Tag Kopfstand machen??)...
Stimme da Atlantiz zu, dass - wie gesagt - manche einfach das Glück haben, was schneller zu kapieren, und andere halt länger brauchen. Finde das allerdings auch nicht so schlimm, wenn man eh weiß, dass man zum Lernen länger braucht, kann man sich ja drauf einstellen und sich halt weniger vornehmen bzw. früher anfangen. Muss ja nicht jeder nach Atlantiz' Schnellsiedekursmethode lernen :lol:
Ich hab deinen Anfangstext nur überflogen gehabt und lese das mit dem ADS erst jetzt. Bist du davon betroffen?
Ich denke, dass bei ADS und ähnlichen Geschichten "normale" Tipps nichts bringen und man an die Sache ganz anders ran gehen muss.
AD(H)S ist ja bei erwachsenen kaum mehr therapierbar, außer durch starke psychopharmaka. wer RITALIN (für Kinder) kennt, weiß, dass das kein zuckerschlecken ist. und die gewissheit das diese auch gezielt dort wirken wo sie sollten liegt bei erwachsene bei 40% - bei kinder immerhin noch 90%
Atlantiz 31.01.2006, 19:54 Muss ja nicht jeder nach Atlantiz' Schnellsiedekursmethode lernen :lol:
Ja, ja - gib's mir nur! :oops: ;)
Sowas halte ich ehrlich gesagt für kompletten Blödsinn :D vielleicht hat es allerdings eine psychologische Wirkung! Mich wunderts nur, wieviele Leute glauben, dass es da irgendwelche "Geheimtipps" gibt (dreimal am Tag Kopfstand machen??)...
Zink
Sauerstoffzufuhr
Nikotin
wissenschaftlich belegt. soweit man der medizinischen Forschung glauben darf.
Sauerstoffzufuhr leuchtet mir ein, aber was der ungezuckerte Tee damit zu tun hat? Tja - vielleicht wärs ja einen Versuch wert!
@Atlantiz: ist ja nicht böse gemeint :D
Atlantiz 31.01.2006, 20:01 AD(H)S ist ja bei erwachsenen kaum mehr therapierbar, außer durch starke psychopharmaka. wer RITALIN (für Kinder) kennt, weiß, dass das kein zuckerschlecken ist. und die gewissheit das diese auch gezielt dort wirken wo sie sollten liegt bei erwachsene bei 40% - bei kinder immerhin noch 90%
Mhhh ... dann glaube ich wirklich, dass Tipps von Leuten die nicht an einer Konzentrationsschwäche leiden dir nicht wirklich etwas bringen. :sad:
An sich machst du es doch eh toll mit Zusammenfassungen, etc. (ich wollte ich hätte die Geduld dafür!) und wenn du weißt, dass du auf Grund der Konzentrationsstörung länger brauchst, dann kannst du dir die Zeit ja einteilen, so wie es Suzanne bereits gesagt hat. :D
Vor allem darfst du dich nicht mit Leuten messen die dieses "Handicap" nicht haben!
Atlantiz 31.01.2006, 20:02 @Atlantiz: ist ja nicht böse gemeint :D
Das weiß ich doch Spatzl! :D
Atlantiz 31.01.2006, 20:04 Was ich noch wichtig finde: viel Wasser trinken!
Macht das Blut flüssiger, man bleibt wacher und länger konzentriert und lernt dadurch auch besser. :D
@Atlantiz: ui da bin ich aber froh :oops: :lol:
Wasser trinken ist ein guter Tipp. Ich finds auch wichtig, dass man alle Ablenkungen entfernt, wenn man Konzentrationsprobleme hat - also nicht neben Fernseher, Computer usw. lernen wenns geht. Laut lernen hilft auch bei manchen Leuten.
Wenns allerdings um eine echte Lernschwäche bzw. um Aufmerksamkeitsdefizite usw. geht, dann würd ich mich auf jeden Fall mit einem Psychologen oder noch besser Mediziner beraten. Ich glaub, dass man da nur auf einen Profi hören sollte und nicht auf irgendwelche Tipps von Laien, die davon nix verstehen.
Atlantiz 31.01.2006, 20:14 Ich brauche zum Lernen sowieso absolute Stille! Jedenfalls zuhause. Auf der Biblio kann ich witzigerweise aber lernen. Aber ansonsten reg ich mich schon auf wenn ich eine Stecknadel fallen höre. :)
Bei mir hängt komischerweise davon ab - für Jus konnte ich auch nur lernen, wenns still war. Für IWW gings auch neben dem Fernseher :D
Ich glaube in der Bibliothek liegts daran, dass alle irgendwie lernen, da tut man sich selber nicht so leid wenn man lernen muss.
Allerdings bin ich sicher, dass zwei Stunden konzentriert lernen ohne Nebengeräusche mehr bringt als sechs Stunden mit Ablenkung.
Atlantiz 31.01.2006, 20:23 Bei mir hängt komischerweise davon ab - für Jus konnte ich auch nur lernen, wenns still war. Für IWW gings auch neben dem Fernseher :D
Auch witzig - aber bei Jus ist ja auch viel Auswendiglernen dabei.
Allerdings bin ich sicher, dass zwei Stunden konzentriert lernen ohne Nebengeräusche mehr bringt als sechs Stunden mit Ablenkung.
Wem sagst du das, wem sagst du das ...
Auch witzig - aber bei Jus ist ja auch viel Auswendiglernen dabei.
na deswegen weniger, im Auswendiglernen bin ich eine totale Niete :oops: (z. B. hab ich für Gedichte in der Schule immer ewig gebraucht). Aber ich muss mir da immer alles bildlich vorstellen - also Augen zu und überlegen, was passiert und wie die Lösung ausschaut. Da lenkt mich dann irgendein Nebengeräusch echt ab...
Noch ein Tip von mir: Viel schlafen! Auch untertags. Klingt zwar jetzt blöd, aber mir hilft es oft. Ich lerne ein Kapitel und schlafe dann ein Viertelstündchen oder so (natürlich nicht stundenlang). Dann lerne ich wieder ein Kapitel und penne wieder ein bisschen.
Okay - wenn ich mir das jetzt noch mal durchlese, klingt das nicht nur blöd, sondern saublöd. Aber ich bin so (schlafend) durchs Studium gekommen ...
Wie's so schön heißt: Den Seinen gibt's der Herr im Schlaf! :D
Grüße
Thomas
Atlantiz 31.01.2006, 20:32 na deswegen weniger, im Auswendiglernen bin ich eine totale Niete :oops: (z. B. hab ich für Gedichte in der Schule immer ewig gebraucht). Aber ich muss mir da immer alles bildlich vorstellen - also Augen zu und überlegen, was passiert und wie die Lösung ausschaut. Da lenkt mich dann irgendein Nebengeräusch echt ab...
Ah okay - ich verstehe. :D
Wasser trinken ist ein guter Tipp.
schon besser :D
Wenns allerdings um eine echte Lernschwäche bzw. um Aufmerksamkeitsdefizite usw. geht, dann würd ich mich auf jeden Fall mit einem Psychologen oder noch besser Mediziner beraten.
bis jetzt gings auch so, ADHS der Kindheit ist abgeklungen.
außerdem: ich will nicht.
aber es kommen immer mehr interessante ansätze zusammen, mit denen man wissen schneller 'internalisieren' kann :thanks:
Atlantiz 31.01.2006, 20:34 Noch ein Tip von mir: Viel schlafen! Auch untertags. Klingt zwar jetzt blöd, aber mir hilft es oft. Ich lerne ein Kapitel und schlafe dann ein Viertelstündchen oder so (natürlich nicht stundenlang). Dann lerne ich wieder ein Kapitel und penne wieder ein bisschen.
Okay - wenn ich mir das jetzt noch mal durchlese, klingt das nicht nur blöd, sondern saublöd. Aber ich bin so (schlafend) durchs Studium gekommen ...
Wie's so schön heißt: Den Seinen gibt's der Herr im Schlaf! :D
Grüße
Thomas
:lol: Saublöd würd ich jetzt nicht sagen, eher .... komisch?? :lol:
Bei mir würde das nichts werden. Wenn ich untertags schlafe bin ich sowas von grantig wenn ich aufwache, das gibt's gar nicht (ich bin ansonsten ein Lamm) wehe wer dann meine Wege kreuzt!
Vielleicht würde das mit der Lernerei sogar klappen, aber eine Beziehung hätte ich dann nicht mehr! :lol:
Ah okay - ich verstehe. :D
Zur Veranschaulichung ein Beispiel (das klingt jetzt so blöd wie Thomas' Schlaf/Lernrhythmus *g*): Also den Konkurs stellt man sich so vor, dass die Gläubiger alle "zusammenlaufen" (von lat. concurrere) und mit ihren Verträgen auf den armen Schuldner eindreschen :lol: Am besten man überlegt sich dazu noch, dass sie alle Lorbeerkränze auf den Köpfen haben und seltsame alte römische Sandalen. Klingt total idiotisch, aber man merkt sich dann alles andere drumherum auch unglaublich schnell.
bis jetzt gings auch so, ADHS der Kindheit ist abgeklungen.
außerdem: ich will nicht.
aber es kommen immer mehr interessante ansätze zusammen, mit denen man wissen schneller 'internalisieren' kann :thanks:
na ich mein damit aber nicht, dass du dich mit Psychopharmaka oder so vollstopfen solltest (die richten wohl mehr an als sie nützen *g*), aber wenn du wirklich eine Konzentrationsschwäche hast, dann könnte es allein schon helfen, sich mal mit einem Profi "auszureden" und zu fragen, was man denn außer Medikation noch machen könnte, bzw. wüsste der oder die vielleicht auch Leute, die auch dieses Problem haben, falls du sonst niemanden kennst.
Ich glaub nämlich, dass es für jemanden, der so ein Problem nicht hat, schwer nachzuvollziehen ist, wie sich das auswirkt.
Meiner Meinung nach ist es immer am besten einen Profi zu fragen. Man geht ja auch zum Friseur oder zum Mechaniker oder zum Zahnarzt, wenn man was braucht, also warum nicht zu einem Psychiater. Nur sollte es halt einer sein, der sich damit auch auskennt und keine Pfeife :D
Atlantiz 31.01.2006, 20:48 na ich mein damit aber nicht, dass du dich mit Psychopharmaka oder so vollstopfen solltest (die richten wohl mehr an als sie nützen *g*), aber wenn du wirklich eine Konzentrationsschwäche hast, dann könnte es allein schon helfen, sich mal mit einem Profi "auszureden" und zu fragen, was man denn außer Medikation noch machen könnte, bzw. wüsste der oder die vielleicht auch Leute, die auch dieses Problem haben, falls du sonst niemanden kennst.
Ich glaub nämlich, dass es für jemanden, der so ein Problem nicht hat, schwer nachzuvollziehen ist, wie sich das auswirkt.
Meiner Meinung nach ist es immer am besten einen Profi zu fragen. Man geht ja auch zum Friseur oder zum Mechaniker oder zum Zahnarzt, wenn man was braucht, also warum nicht zu einem Psychiater. Nur sollte es halt einer sein, der sich damit auch auskennt und keine Pfeife :D
Weise Worte - wobei ich statt Psychiater Psychologe einsetzen würde, der ist für die Therapien da. (Die wenigsten Psychiater machen Gesprächstherapie, etc.)
vielleicht gibts ja auch hier den einen oder anderen forumbenutzer, der eine etwas chaotische lebensweise führt. wobei mittlerweile bei mir eh ein akzeptables maß an ordnung eingekehrt ist.
da finde ich manche 'nach außen hin ordentliche' personen schlimmer, z.B. wenn man erst einen Blick in ihre Zettelorganisation - oder noch besser: ihre Wohnung geworfen hat
ich bleibe beim herkömmlichen, psychologe o.Ä. kommt nicht in frage.
@Thomas: find ich eigentlich gar nicht mal so übel; ich kenn das, wenn man sich hinlegt und wieder aufsteht brauchts zwar ein weilchen bis das blut zirkuliert aber danach ist man fitter als je zuvor
@Suzanne: Nette Idee, einen Comicstrip für Begriffe :) sehr kreativ
Weise Worte - wobei ich statt Psychiater Psychologe einsetzen würde, der ist für die Therapien da. (Die wenigsten Psychiater machen Gesprächstherapie, etc.)
hast recht, aber bei Psychologen bin ich immer etwas skeptisch. es gibt halt auch solche und solche! will auch gar nicht mehr dazu sagen, außer dass man denjenigen eben gut auswählen sollte, damit er nicht so wie die Medikamente mehr schadet als nützt :D
zum Schluss noch ein paar allgemeine Tipps:
1. nicht tragisch nehmen
2. es hat sowieso jeder irgendwelche Probleme, nur sind die den Leuten halt nicht aufs Hirn geschrieben. also sollte man sich selbst nicht leid tun, sondern lieber überlegen, was man für sich tun kann!
ich bleibe beim herkömmlichen, psychologe o.Ä. kommt nicht in frage.
warum nicht? hast du schlechte erfahrungen gemacht?
du darfst mir nicht böse sein, wenn ich das nicht im forum breit diskutieren will.
halten wir uns an die praktischen, für sich selbst umsetzbaren ansätze
- oder auch lernprozesse. jeder lernt auf eine andere art, unter den beiträgen sind ein paar interessante dabei. vielleicht gibts noch mehr, wär ein hit
:D es gibt so viel studenten, aber machens die meisten gleich?
ich hatte mich mal mit studienkolleginnen organisiert, die sich gegenseitig zusammenfassungen geschickt haben. das kann ich nur jedem ans herz legen. leider war ich zu dem zeitpunkt ein wenig überfordert und hatte selbst keine zeit auch welche zu machen - aber das nur am rande)
1+ für diese Form der Arbeitsteilung
Hallo,
ad Zusammenfassungen: Ich selbst bin nicht der Typ dafür. Ich verlasse mich da nicht so gern auf die anderen. Vor allem, weil ich lieber für mich selbst herauspicke, was ich mir nun merke und was nicht. Bei Zusammenfassungen fehlt immer ein Teil. Wenn diese von anderen geschrieben worden ist, so finde ich dann vielleicht Teile, die ich ohnehin schon weiß und andere Dinge, wo ich nicht sattelfest bin, fehlen dann. Außerdem ist man dann immer so unter Zugzwang. Ich mag es, in meinem eigenen Rhythmus und meine eigenen Dinge zu lernen.
Wo ich aber dabei bin: Diskussionen vor der Prüfung, vielleicht ein, zwei Tage davor. Noch mal den Stoff durchgehen, gemeinsam Unklarheiten beseitigen. Aber eben erst, wenn ich schon gelernt habe. Nicht, um den Stoff zu erlernen.
Aber jeder ist da halt anders. Ich kann nur für mich sprechen. Bei mir hat es funktioniert. Habe heute meine letzte Prüfung auf der Uni gehabt und müsste durch sein. Meine Methode war für mich also ganz richtig. Für jemand anderen ist sie vielleicht komplett ungeeignet.
Ich kann mich nur wiederholen: Jeder muss selbst herausfinden, wie er sich am Leichtesten tut.
Grüße
Thomas
du darfst mir nicht böse sein, wenn ich das nicht im forum breit diskutieren will.
halten wir uns an die praktischen, für sich selbst umsetzbaren ansätze
- oder auch lernprozesse. jeder lernt auf eine andere art, unter den beiträgen sind ein paar interessante dabei. vielleicht gibts noch mehr, wär ein hit
nö bin ich sicher nicht - tut mir leid für dich, falls meine vermutung zutrifft, aber ich bin ein praktisch denkender mensch und glaube daher, dass man keine möglichkeit auslassen sollte, die einem vielleicht (früher als andere) helfen könnte.
also noch ein paar "herkömmliche" lerntipps:
1. mein lateinprof hat immer gesagt, man muss sich vorreden "ich lerne jetzt/heute dies und das". also nicht "ich werde lernen" oder "ich sollte lernen" oder "ich möchte lernen" oder "ich müsste lernen", sondern "ich lerne".
macht wirklich einen ziemlich unterschied, an den man zuerst gar nicht glaubt.
2. mehrfarbig unterstreichen, also zum beispiel alle begriffe mit einer farbe und alle erklärungen dazu in einer anderen
3. zuerst immer das inhaltsverzeichnis lernen (für den überblick)
4. schokolade erhöht angeblich auch die konzentration
5. viel trinken, zimmer gut lüften, ablenkungen wegräumen (hatten wir bereits)
6. nicht den fehler machen, dass man immer das wiederholt, was man eh schon kann - lieber mit dem anfangen, von dem man weiß, dass man es noch nicht kann.
7. manche kleben sich auch zettel innen an die toilettentüre
8. oder schwören auf zeiteinteilung - also heute dieses, morgen jenes bzw. teilen sich sogar den tag in lernzeit und freizeit ein. bei mir funktioniert das zwar überhaupt nicht (lerne lieber immer, was gerade so anfällt), aber vielleicht nützts ja bei dir.
9. wie auch schon gesagt, nicht tragisch nehmen und sich nicht das leben vermiesen lassen. bei prüfungen gehört ja auch immer eine ordentliche portion glück dazu.
eins fällt mir noch ein:
10. bestimmte dinge, die man sich einfach überhaupt nicht zu merken scheint, auf einen bzw. ein paar zettel schreiben und überall hin mitnehmen. also keine "zusammenfassung", sondern mehr so einzelne dinge oder wichtige details, die man nicht im kopf behält.
csae3200 31.01.2006, 21:28 9. wie auch schon gesagt, nicht tragisch nehmen und sich nicht das leben vermiesen lassen. bei prüfungen gehört ja auch immer eine ordentliche portion glück dazu.
ich hoffe, nicht zu persönlich zu werden, aber ich bin einfach neugierig:
durch wieviele prüfungen bist du denn gefallen?
ich glaube nämlich, dass sich sowas leichter sagt, wenn man immer erfolgreich ist.
obwohl die aussage natürlich schon sinn macht, aber ich glaube, wenn man ein paar misserfolge zu verzeichnen hat, wird es schon schwieriger, sich daran zu halten.
also noch ein paar "herkömmliche" lerntipps:
1. mein lateinprof hat immer gesagt, man muss ich vorreden "ich lerne jetzt/heute dies und das". also nicht "ich werde lernen" oder "ich sollte lernen" oder "ich möchte lernen" oder "ich müsste lernen", sondern "ich lerne".
macht wirklich einen ziemlich unterschied, an den man zuerst gar nicht glaubt.
Das stimmt. Ich mache beispielsweise, wenn es wirklich stressig wird, immer Lernpläne, wo ich mir genau festlege, welches Kapitel ich wann lernen werde. Und an die halte ich mich auch. Wichtig dabei: Auch Pausen einrechnen.
2. mehrfarbig unterstreichen, also zum beispiel alle begriffe mit einer farbe und alle erklärungen dazu in einer anderen
3. zuerst immer das inhaltsverzeichnis lernen (für den überblick)
Siehste - da scheiden sich wieder die Geister. Ich beispielsweise streiche in Büchern überhaupt nichts an. Ich lese bloß. Und die Inhaltsverzeichnisse blicke ich mir am Anfang nur kurz an, um einen Überblick zu erhalten, aber lernen tue ich sie nicht. Jedem das Seine!
4. schokolade erhöht angeblich auch die konzentration
Schokolade ist IMMER gut! :D
5. viel trinken, zimmer gut lüften, ablenkungen wegräumen (hatten wir bereits)
Da bin ich wieder voll und ganz bei dir. Ich lerne immer bei zumindest gekippten Fenster - auch, wenn das im Winter heißt, dass ich mich zuweilen in meine Decke kuschle, weil es saukalt ist. Aber die Extraportion Sauerstoff hilft schon.
Ablenkungen? Nicht immer leicht zu entfernen. Muss aber auch nicht sein. Man kann sie auch gekonnt als "Belohnungen" einsetzen, wenn man sein Tagespensum (siehe Lernplan) geschafft hat.
6. nicht den fehler machen, dass man immer das wiederholt, was man eh schon kann - lieber mit dem anfangen, von dem man weiß, dass man es noch nicht kann.
Ich lerne immer alles, da ich sonst das, was ich vorher gewusst habe, vergesse. :D Aber stimmt schon - natürlich auf die Dinge konzentrieren, die man nicht so gut drauf hat. Gerade am Schluss dann, wenn es an das Eingemachte geht.
7. manche kleben sich auch zettel innen an die toilettentüre
Nicht nur Zettel - auch Poster können helfen. Mache ich zwar nicht, aber ich kann mir gut vorstellen, dass es wirkt. Ein bisschen farblich ausgestalten, bunt machen, kreativ sein, sodass die Aufmerksamkeit darauf gelenkt wird. Alternative Plätze: Beim Bett (in Blickrichtung), bei der Tür, am Kühlschrank.
8. oder schwören auf zeiteinteilung - also heute dieses, morgen jenes bzw. teilen sich sogar den tag in lernzeit und freizeit ein. bei mir funktioniert das zwar überhaupt nicht (lerne lieber immer, was gerade so anfällt), aber vielleicht nützts ja bei dir.
Siehe oben.
9. wie auch schon gesagt, nicht tragisch nehmen und sich nicht das leben vermiesen lassen. bei prüfungen gehört ja auch immer eine ordentliche portion glück dazu.
Da bin ich hundertprozentig deiner Meinung! Das Wichtigste: Auch mal abschalten, einfach Spaß haben. Wenn du gut vorbereitet bist, dann gibt es keinen Grund, nervös zu sein, denn dann liegt es nicht mehr in deiner Hand. Nervös musst du nur dann sein, wenn du nichts gelernt hast.
Gutes Gelingen!
Grüße
Thomas
ich hoffe, nicht zu persönlich zu werden, aber ich bin einfach neugierig:
durch wieviele prüfungen bist du denn gefallen?
ich glaube nämlich, dass sich sowas leichter sagt, wenn man immer erfolgreich ist.
obwohl die aussage natürlich schon sinn macht, aber ich glaube, wenn man ein paar misserfolge zu verzeichnen hat, wird es schon schwieriger, sich daran zu halten.
also die frage nach den verpatzten prüfungen werde ich hier nicht beantworten. du hast aber sicher recht damit, dass jemand leicht reden hat, wenn er erfolgreich ist.
wenn man sich allerdings echt beim lernen schwer tut, dann nützt es einem am allerwenigsten, wenn man sich davon fertig machen lässt. gilt natürlich genauso für andere misserfolge oder wenn man sonst irgendwo pech hat. wer leicht lernt, hat halt vielleicht dafür irgendwann irgendwo anders ein problem oder eben pech. unterm strich steigen sowieso alle gleich aus.
Atlantiz 31.01.2006, 21:36 Siehste - da scheiden sich wieder die Geister. Ich beispielsweise streiche in Büchern überhaupt nichts an. Ich lese bloß. Und die Inhaltsverzeichnisse blicke ich mir am Anfang nur kurz an, um einen Überblick zu erhalten, aber lernen tue ich sie nicht. Jedem das Seine!
Ich streiche auch nichts an, dass hasse ich sogar richtiggehend. Meine Bücher schauen immer aus wie neu. Und Inhaltsverzeichnise habe ich noch nie beachtet - aber vielleicht wäre das mal eine Überlegung wert? :D
@Thomas danke für die Zustimmung :D
ich muss UNBEDINGT anstreichen, obwohl mir die bücher hinterher nicht mehr gefallen *g*
ah ja noch ein wichtiger tipp: wiederholen, wiederholen, wiederholen.
Ich streiche auch nichts an, dass hasse ich sogar richtiggehend. Meine Bücher schauen immer aus wie neu. Und Inhaltsverzeichnise habe ich noch nie beachtet - aber vielleicht wäre das mal eine Überlegung wert? :D
Umberto Eco hat gemeint, dass ein Buch unbedingt angestrichen werden MUSS. Das wäre ein Zeichen von Respekt, ein Zeichen dafür, dass man mit dem Buch arbeitet.
So sehr ich den guten Mann auch schätze, hier widerspreche ich ihm entschieden! So ein Buch gehört in Ehren gehalten, gehegt und gepflegt, hin und wieder gestreichelt und liebkost. :D
Grüße
Thomas
Atlantiz 31.01.2006, 21:42 @Thomas danke für die Zustimmung :D
ich muss UNBEDINGT anstreichen, obwohl mir die bücher hinterher nicht mehr gefallen *g*
ah ja noch ein wichtiger tipp: wiederholen, wiederholen, wiederholen.
Ich seh schon - du bist hier der Profi Suzanne! :D
Ich mach das alles nicht, ich bin kein guter "Lern-Lehrer". :sad:
Atlantiz 31.01.2006, 21:43 Umberto Eco hat gemeint, dass ein Buch unbedingt angestrichen werden MUSS. Das wäre ein Zeichen von Respekt, ein Zeichen dafür, dass man mit dem Buch arbeitet.
So sehr ich den guten Mann auch schätze, hier widerspreche ich ihm entschieden! So ein Buch gehört in Ehren gehalten, gehegt und gepflegt, hin und wieder gestreichelt und liebkost. :D
Grüße
Thomas
Ja genau - oh Gott wie ich Eselsohren oder Knicke hasse! :oops:
Ich mach das alles nicht, ich bin kein guter "Lern-Lehrer". :sad:
Ich denke, dass es ganz allgemein keine guten "Lern-Lehrer" gibt. Wie ich schon sagte: Jeder lernt anders und da kann man sich nichts vorschreiben lassen oder so. Nur vielleicht ein paar Möglichkeiten aufzeigen so wie wir hier. Was man daraus macht, was man davon verwendet, adaptiert, weglässt, muss jeder selbst entscheiden.
Grüße
Thomas
Ich seh schon - du bist hier der Profi Suzanne! :D
Ich mach das alles nicht, ich bin kein guter "Lern-Lehrer". :sad:
naja das sind nur Dinge, die entweder mir selbst helfen, oder die ich irgendwo mal gehört habe. aber es muss eh jeder selbst ausprobieren, was ihm nützt, lerntipps gäbs ja an und für sich tonnenweise.
so jetzt ist aber Schluss, ich geh lieber noch was lesen - aber nur zum Vergnügen :D
Fröhliches Weiterdiskutieren!
Atlantiz 31.01.2006, 21:48 Ihr habt schon recht - schlussendlich hat jeder seine eigene Methode, aber ich bewundere es wenn man sich Zusammenfassungen macht und ein richtiges "Lern-Kunstwerk" veranstaltet.
so jetzt ist aber Schluss, ich geh lieber noch was lesen - aber nur zum Vergnügen :D
Gute Idee! Nachdem ich die letzten Wochen meinen heiß geliebten Bradbury dermaßen vernachlässigen musste, klinke ich mich jetzt auch aus.
Grüße
Thomas
naja aber auf viele methoden kommt man von alleine nicht drauf
ich sag nur betriebsblindheit
danke für die wertvollen tipps!
für den dens interessiert hab ich noch ein paar:
- vorher in der Umgebung Ordnung schaffen (Bude aufräumen etc.)
- Alkohol und sonstige Betäubungsmittel meiden (fällt unter Planung)
- während Lerntagen zwischendurch mal die Fenster aufreißen
- Konflikte bis auf nach die Prüfung hinausschieben
- handy ausschalten
- Tee trinken (fördert Sauerstoffzufuhr zum Hirn)
- laut lesen (man lernt 2x: 1x durch das Sprechen und das 2. Mal durchs zuhörn)
- sich zusammenrotten und das Ganze ernsthaft durchpauken, floskeln vermeiden wie "wie wars am wochenende" oder "wie gehts deinem freund"
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