Hab heute eben einen netten Artikel bezüglich Studiengebühren in Germanien gelesen (in Der Spiegel). In diesem wurde die Einführung der Studiengebühren in Österreich so richtig nett durch den Dreck gezogen (nicht ohne Grund).
Ich erlaube mir ein Zitat der Autoren:
„Die Masse der Studenten identifiziert sich kaum mehr mit den Unis. Statt als Brutstätten des Geistes entpuppen sich die Hochschulen vor allem als Vergeudungsstätten von Lebenszeit und Steuergeld.“
Dieser Artikel ist wirklich lesenswert!!! Also "Der Spiegel" aktuelle Ausgabe.
lge
thx, werd ich mir mit sicherheit kaufen, habe früher den Spiegel regelmäßige gelesen und weiß eigentlich gar ned, warum jetzt nicht mehr
btw. gehöre ich glaub zur Allgemeinheit, die zwar nicht gegen Studiengebühren sind, aber deren Verwendung anprangern
so, spiegel gekauft und artikel gelesen (ab montag gibts leider schon den neuen Spiegel, falls es wenn interessiert hätte)
über die österreichischen Studiengebühren wurde nur kurz geschrieben und unter dem Motto "wie man es nicht hätte machen sollen" hier hat der Spiegel auch keine eigene Meinung, sonderen zitiert Leute an den österreichischen UNIs
vom restlichen Artikel bin ich persönlich sehr enttäuscht, jegliche vergleiche mit den PrivatUnis und Amerikanischen Unis waren imho derart übertrieben oder schlecht nachzuvollziehen, dass ich keine Freude hatte es zu lesen und zudem werden vom Spiegel die Deutschen Unis zum Teil mmit absoluter Sinnlosigkeit und Niveaulosigkeit abgeurteilt
der artikel trägt meines erachtens sehr zum nachdenken an, wie eine studiengebühr idealerweise aussehen bzw. eingesetzt und so weiter soll. klar: es gibt kein ideale lösung, aber eine relativ bessere.
interessant finde ich auch die vorgehensweise der amerikanische uni was die auswahl der studenten anbelangt und dass sie als stiftungen den großteil der finanzimittel beschaffen.
der einstufungstest (weiß jetzt nicht mehr wie er genau heißt) ich auch etwas kritisch. von einem solchen test (einstufungsmehtode) hängt nämlich das meiste ab und wie will man schon einen menschen wirklich testen.
lge
der artikel trägt meines erachtens sehr zum nachdenken an, wie eine studiengebühr idealerweise aussehen bzw. eingesetzt und so weiter soll. klar: es gibt kein ideale lösung, aber eine relativ bessere.
stimmt auch wieder, so hab ichs noch ned gesehen :)
hab in jetzt auch noch ergatter:
ich finde vor allem die vorgehensweise der amis gar nicht so schlecht.
ein paar ausschnitte:
"...die Durschnittsqualität der Studenten zu verbessern - und das ist das eigentliche Kapital einer US-Elite-Hochschule. Letztlich ist es die Begabung der Studenten, die eine staunenswerte Leistungsspirale in Gang setzt."
"Der Wettbewerb um Studenten ist das wichtigste Element, um die Qualität einer Hochschule zu verbessern."
"Die Uni schätzt Genie mehr als Geld, wer dort als willkommen, aber pleite ist, dem schneidert die Hochschule ein Finanzierungsmodell aus Stipendien, Zuschüssen und subventionierten Darlehen zurecht (das heiße ich schon mal Kundenservice ;)). Nur 19 Prozent der Studierenden an US-Privat-Unis zahlen noch den vollen Preis - und subventionieren die übrigen mit."
"Harvard genießt großen finanziellen Spielraum, denn mit einem Stiftungsvermögen von mehr als 17 Milliarden Dollar ist die Universität eine der reichsten der Welt."
WIR haben noch viel zu tun :)
Grüsse
Martin
17 Milliarden Dollar? Tja, da waere das Problem des mangelnden Klopapiers auf der Sowi wohl geloest ...
Ich staune! :shock: Warum bin ich bloss kein genialer Amerikaner? ... Hm ... wahrscheinlich waere ich dann sehr einsam ...
Thomas