Vollständige Version anzeigen : Frauenkampftag
christoph123 07.03.2006, 20:23 Schon erschreckend, in welcher Realität sich so manche Menschen bewegen und auf welcher Hasswelle anscheinend einige reiten:
....
[B]Was fallen soll, muss gestürzt werden! Was aufhören soll, muss gestoppt werden!
"Am 8. März gehen wir gemeinsam auf die Straße, mit unserer Wut, Entschlossenheit und Solidarität - für unseren Kampf um Frauenachtung, Frauenrechte und Gerechtigkeit für alle, gegen Ausbeutung, Unterdrückung und Kriegstreiber.
...
Quelle:
http://oeh.ac.at/oeh/fem/107774813639/114121813992
Wenn man sich das als Mann durchliest und die auch nur einen Hauch ernst nehmen würde, dann müsste man sich als Mann wie der letzte Dreck fühlen...*gg*
[B]Kinderbetreuung während der Demo: ab 16:30 im http://oeh.ac.at/oeh/fem/107774813639/114121813992/cm_layout/iconLinkExtKindercafe Lolligo (http://www.lolligo.net/), Fischerstiege 4-8/2/3, 1010 Wien
Da bleibt nur zu hoffen dass diese offenbar hasserfüllten Mütter keine männlichen Kinder haben...
zaaaach!!!
wir wollen...
wir wollen...
wir wollen...
...
(auf welcher welle reiten die denn???)
nirgends steht
wir bieten dafür...
wir bieten dafür...
wir bieten dafür...
...
obwohl einige punkte mit sicherheit richtig sind, braucht man schon ziemlich viel wut um so einen text nieder zu tippen. hui hui hui
Wir stellen als Feministinnen die Arbeitsverhältnisse und Arbeitsteilung grundsätzlich in Frage. Wir wollen nicht für die Ausbeutung und Unterdrückung funktionieren. Wir fordern "Brot und Rosen" - eine alte und noch immer wichtige Forderung und Vision der Arbeiterinnenbewegung. Statt "Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Frauen", wollen wir einen Arbeitstag von 12 Stunden für ALLE: 4 Stunden Erwerbsarbeit, 4 Stunden Reproduktionsarbeit und 4 Stunden politische Arbeit - und Zeit für FreundInnen, Kultur und Vergnügungen.
Die Aufhebung der sexistischen Arbeitsteilung, von ökonomischer Ungleichheit und Ausbeutung verlangt die Zerschlagung des Kapitalismus und des Patriarchats.
und ökonomische ungleichheit betrifft nicht nur frauen.
also man kann alles übertreiben...
finde das alles irgendwie ein bisschen sinnlos und völlig überzogen! Es is wirklich unblaublich wie sich einige in manche themen hineinsteigern können.
und um das ganze jetzt noch ein bisschen kontroverser zu machen fällt mir übrigens ein Zitat von Bukowski ein:
"Feminismus existiert nur, um hässliche Frauen in die Gesellschaft zu integrieren." ;)
Anscheinend braucht es immer extreme um einen Ausgleich zu finden... Jedoch erst nehmen kann ich eine solche Demo trotz teilweise richtiger, wichtiger Inhalte nicht...:???:
kein wunder, dass bei den spinnern keiner mehr wählen geht und jeder normale mensch auf diese öh sch****.
christoph123 08.03.2006, 14:41 kein wunder, dass bei den spinnern keiner mehr wählen geht und jeder normale mensch auf diese öh sch****.
Aber schön zu wissen was die ÖH mit meinen 15,36 Euro/Semester unter anderem alles so macht *gg*
Da fühle ich mich so richtig gut vertreten :lol:
ich glaub ich gründ mal eine eigene partei: "protestpartei der sonst nichtwähler".
hauptthema: entpolitisierung der öh und öh-beitrag abschaffen.
christoph123 08.03.2006, 15:00 ich glaub ich gründ mal eine eigene partei: "protestpartei der sonst nichtwähler".
hauptthema: entpolitisierung der öh und öh-beitrag abschaffen.
Aber man muss fairerweise auch sagen, dass die ÖH uns schon viel viel Grundgutes gebracht hat.
z.B. Das vehemente durchsetzen der man/Frau/Mensch innen, rinnen die/der Sprache!
Und nicht zu vergessen, bekomme ich immer einen Kugelschreiber vor jeder Wahl! Das ist mein Geld absolut wert...*g*
:ironie:
calimero 08.03.2006, 15:54 vielleicht muss man einwenig übertreiben und eine kleine veränderung zu bewirken. ich stimme durchaus nicht mit allen punkten dieser demo überein, aber ein quäntchen wahrheit ist schon dran, das lässt sich wohl nicht verleugnen.....
Cherry the Kid 08.03.2006, 15:59 also ich plädiere jetzt einfach mal für einen Weltmännertag:!:
wir können uns doch diese ständige unterdrückung durch die frauen nicht länger gefallen lassen! wann gibt es denn endlich emanzipierte männer??
des weiteren plädiere ich für EXTRA-tagesstätten für männer: dort können sie während der arbeit Ihre liebsten (Fernseh, Fernbedienung uä) abgeben und müssen sich nicht ständig sorgen darum machen...
mfg
ein frauenversteher :ironie:
weiberbashing. yeah, geilo! :roll:
vielleicht muss man einwenig übertreiben und eine kleine veränderung zu bewirken.
bei "veränderungen" gehts doch schon lang nur mehr ums rosinen-picken. wieso demonstrierens nicht für gleichberechtigung beim pensionsantrittsalter, beim präsenzdienst, bei ...
heute absolvieren zb. bereits mehr frauen als männer ein hochschulstudium.
hier treffen sich halt ein paar grossteils unattraktive männerfeindliche emanzen die halt keiner will und die deshalb frustriert sind.
hier treffen sich halt ein paar grossteils unattraktive männerfeindliche emanzen die halt keiner will und die deshalb frustriert sind.
mir kommt gleich das kotzen, wenn ich das lese...
mir kommt gleich das kotzen, wenn ich das lese...
mir auch wenn ich die fotos von den damen (?) auf der demo sehe :lol:
du musst ja ein ganz toller typ sein. genau, frauen haben keine anderen probleme, als dass so einer wie du sie nicht will. und desegen sind sie frustriert und aggresiv und gehen auf die straße...
mir auch wenn ich die fotos von den damen (?) auf der demo sehe :lol:
ich mein, wahrscheinlich sein ja ned alles sooo total schlecht, aber wenn ma ehrlich is, is da großteil von den damen scho des, was die allgemeinheit als unattraktiv bezeichnet...
was ma jetz no dazu einfällt...
also es mag ja sein, dass einige wenige themen wirklich diskutiert werden sollten, aber ich glaube die art und weise wie es hier gemacht wird, ist einfach die falsche.
es ist einfach so übertrieben und aggressiv, dass es von den wenigsten ernst genommen wird?! und damit meine ich jetzt nicht nur männer!
calimero 08.03.2006, 16:28 bei "veränderungen" gehts doch schon lang nur mehr ums rosinen-picken. wieso demonstrierens nicht für gleichberechtigung beim pensionsantrittsalter, beim präsenzdienst, bei ...
heute absolvieren zb. bereits mehr frauen als männer ein hochschulstudium.
hier treffen sich halt ein paar grossteils unattraktive männerfeindliche emanzen die halt keiner will und die deshalb frustriert sind.
dass sich manche immer am präsenzdienst aufhängen.... :roll:
tja ihr seid ja sooo sooo arm! aber dafür verdienen ja männer weit mehr als die frauen (in derselben position), aber ich weiß, das machts noch lange nicht gut! auch ist es für dich wahrscheinlich schwer zu verstehen dass gleichberechtigung nichts mit männerfeindlichkeit zu tun hat.
das pensionsantrittsalter ist übrigens schon gleich ;)
aber dafür verdienen ja männer weit mehr als die frauen (in derselben position), aber ich weiß, das machts noch lange nicht gut!
bitte EIN EINZIGES konkretes beispiel (firma, dienstverhältnis) dafür. danke.
jeder frau, die sich aufgrund ihres geschlechtes für die gleiche arbeit schlechter bezahlt fühlt steht es frei vor ein arbeitsgericht zu gehen (hat dabei meine vollste unterstützung und es besteht noch nicht einmal anwaltszwang!). die beweislast, dass keine diskriminierung erfolgt obliegt ohnehin dem arbeitgeber - die unterstützug durch die gewerkschaften und frauenbewegung dürfte ohnehin sicher sein.
das pensionsantrittsalter ist übrigens schon gleich
aha, dann zeig mir bitte die heute gültige rechtliche grundlage dafür.
calimero 08.03.2006, 16:44 bitte EIN EINZIGES konkretes beispiel (firma, dienstverhältnis) dafür. danke.
lkw walter, kufstein: männer mitte 20 bekommen höhere prämien, als frauen - ist so. aber man kann sich natürlich immer rausreden, dass diese (zufällig männer) irgendwo mehr leisten (subjektive bewertung).
ist halt schwer dagegen vorzugehen.
weiters gibt es ja genügend statistiken die das ebenso belegen.
aha, dann zeig mir bitte die heute gültige rechtliche grundlage dafür.
in der penionsregelung neu wurde das pensionsantrittsalter der frauen auf 65 angehoben - jetzt läuft die übergangsfrist noch. wetten dass ich mit dem gleichen alter in pension gehe als du?
lkw walter, kufstein: männer mitte 20 bekommen höhere prämien, als frauen - ist so. aber man kann sich natürlich immer rausreden, dass diese (zufällig männer) irgendwo mehr leisten (subjektive bewertung).
ist halt schwer dagegen vorzugehen.
ich kenne das unternehmen nicht. wenn dem so ist, ist es eine gesetzeswidrige ungleichbehandlung die man mit einer demo sicherlich nicht lösen kann. für so etwas gibt es arbeitsgerichte. auch wird sich der besagte unternehmer nicht auf "zufällige" leistungen rausreden können weil das dem gleichheitsprinzip widerspräche (beweislast wiederum beim unternehmer). wieso strengen die ak, die gewerkschaft usw. keinen prozess an?
weiters gibt es ja genügend statistiken die das ebenso belegen.
solche statistiken gehen aber nur allzuoft vom lebenseinkommen aus. und genau da liegt der denkfehler: eine frau hat logischerweise weniger arbeitsjahre als ein mann (karenz, 5 jahre früher in pension) und deshalb auch ein geringeres lebenseinkommen.
worüber man diskutieren kann ist die tatsache, dass frauen "traditionell" in bereichen arbeiten die schlechter bezahlt sind - würd ein mann bei wolford am fliessband sticken würd der auch nicht mehr verdienen. dann kommt da noch der faktor teilzeitarbeit hinzu ...
in der penionsregelung neu wurde das pensionsantrittsalter der frauen auf 65 angehoben - jetzt läuft die übergangsfrist noch. wetten dass ich mit dem gleichen alter in pension gehe als du?
ganz abgesehen davon, dass das ganze sowieso wieder alles geändert werden wird (müssen) interessiert mich die jetzt-lage und nicht ein gesetz das erst in über 10 jahren in kraft tritt/gültigkeit erlangt (oder auch nicht). heute und die letzten 50 jahre gingen frauen 5 jahre vor männern in pension - was weltweit ein ziemliches unikum darstellt.
was könnte man denn deiner meinung nach mit einer demo lösen?
was könnte man denn deiner meinung nach mit einer demo lösen?
was hat man denn bis jetzt schon mit demos gelöst?
wen interessieren demos wenn wöchentlich von/mit den selben (zumeist schrägen) proponenten welche stattfinden?
und vor allem: was hat das mit hochschulpolitik zu tun? potentielle ungerechtigkeiten in der arbeitswelt sind angelegenheiten der gewerkschaften und der arbeiterkammer aber nicht der hochschülerschaft.
auch stellt sich mir schon die frage wieviele frauen sich wirklich bei einer "emanzen/lesben-demo" (die titulierung verwendet gras und co. selbst und stammt nicht von mir) vertreten fühlen? ich wage zu behaupten, dass ein grossteil der frauen (zumindest diejenigen, die ich kennen) über solche demos genauso den kopf schütteln wie ich und viele meiner männlichen kollegen das tun. zumal auch jede frau die ihre aufgabe als mutter und hausfrau sieht als dumm hingestellt wird.
calimero 08.03.2006, 17:10 ganz abgesehen davon, dass das ganze sowieso wieder alles geändert werden wird (müssen) interessiert mich die jetzt-lage und nicht ein gesetz das erst in über 10 jahren in kraft tritt/gültigkeit erlangt (oder auch nicht). heute und die letzten 50 jahre gingen frauen 5 jahre vor männern in pension - was weltweit ein ziemliches unikum darstellt.
natürlich kann (und wird) sich die gesetzeslage bezüglich pension noch ändern bis wir an der reihe sind.
aber man wird doch das antrittsalter nicht wieder nach unten korrigieren und dann nur für frauen :roll: oder glaubst du das wirklich?
solche statistiken gehen aber nur allzuoft vom lebenseinkommen aus. und genau da liegt der denkfehler: eine frau hat logischerweise weniger arbeitsjahre als ein mann (karenz, 5 jahre früher in pension) und deshalb auch ein geringeres lebenseinkommen.
worüber man diskutieren kann ist die tatsache, dass frauen "traditionell" in bereichen arbeiten die schlechter bezahlt sind - würd ein mann bei wolford am fliessband sticken würd der auch nicht mehr verdienen. dann kommt da noch der faktor teilzeitarbeit hinzu ...
ich traue statistikern sehr wohl zu dass sie teilzeitarbeit und auch anzahl der arbeitsjahre beachten :)
christoph123 08.03.2006, 17:19 vielleicht muss man einwenig übertreiben und eine kleine veränderung zu bewirken. ich stimme durchaus nicht mit allen punkten dieser demo überein, aber ein quäntchen wahrheit ist schon dran, das lässt sich wohl nicht verleugnen.....
Doch das lässt sich bestreiten *g*
Frauen dürfen viele Jahre früher in Pension; Sind bei der Jobvergabe extrem bevorzugt (80% der Neueinstellungen bei den Richterposten sind Frauen); Frauen müssen nicht zum Bundesheer;
Aber das alles wird noch übertroffen von der gesellschaflichen und sozialen Vormachtstellung der Frau gegenüber dem Mann. (Die Rechtssprechung etc. wird extrem den feministischen Befürfnissen angepasst z.B. "antistalking" etc.)
Keine Ahnung wo da das quäntchen Wahrheit stecken soll. Denen geht es doch schon lange nicht mehr um Gleichberechtigung, sondern um die absolute Unterdrückung und Kriminalisierung ALLER Männer!
(Wer mit so einer Hassemanze mal spricht, wird das unschwer erkennen können.)
calimero 08.03.2006, 17:20 was hat man denn bis jetzt schon mit demos gelöst?
wen interessieren demos wenn wöchentlich von/mit den selben (zumeist schrägen) proponenten welche stattfinden?
und vor allem: was hat das mit hochschulpolitik zu tun? potentielle ungerechtigkeiten in der arbeitswelt sind angelegenheiten der gewerkschaften und der arbeiterkammer aber nicht der hochschülerschaft.
auch stellt sich mir schon die frage wieviele frauen sich wirklich bei einer "emanzen/lesben-demo" (die titulierung verwendet gras und co. selbst und stammt nicht von mir) vertreten fühlen? ich wage zu behaupten, dass ein grossteil der frauen (zumindest diejenigen, die ich kennen) über solche demos genauso den kopf schütteln wie ich und viele meiner männlichen kollegen das tun. zumal auch jede frau die ihre aufgabe als mutter und hausfrau sieht als dumm hingestellt wird.
wie könnte man denn deiner meinung nach auf die unterschiede aufmerksam machen?
übrigens: gleichberechtigung ensteht nicht dadurch dass man ungleiches gleich behandelt :!:
natürlich kann (und wird) sich die gesetzeslage bezüglich pension noch ändern bis wir an der reihe sind.
aber man wird doch das antrittsalter nicht wieder nach unten korrigieren und dann nur für frauen :roll: oder glaubst du das wirklich?
kommt ganz drauf an welche partei grad am ruder ist und wer welchen unsinn im wahlkampf verspricht. ich hoffe auf eine eu-weite pensionsharmonisierung.
ich traue statistikern sehr wohl zu dass sie teilzeitarbeit und auch anzahl der arbeitsjahre sehr wohl beachten
wenn zb. eine frau 10 jahre weniger arbeitet als ein mann (karenz/pensionsantritt) erreicht sie logischerweise auch einen geringeren monatlichen spitzensatz (weil weniger gehaltserhöhungen). wie willst du das zb. statistisch erfassen? gehaltserhöhungen rausrechnen? kindergeldbezüge einrechnen? was ist einkommen, was sozialleistung? spitzensteuersatz vs. negativsteuer bei der berücksichtigung des nettolohns? steuerfreibeträge? an so einer (ehrlichen) statistik wär man wahrscheinlich jahre dran.
hier wird einfach das lebenseinkommen zusammengezählt und dann verglichen - das ergebnis ist also fast schon zwingend subjektiv, so wie mans gerade braucht.
calimero 08.03.2006, 17:23 Keine Ahnung wo da das quäntchen Wahrheit stecken soll. Denen geht es doch schon lange nicht mehr um Gleichberechtigung, sondern um die absolute Unterdrückung und Kriminalisierung ALLER Männer!
(Wer mit so einer Hassemanze mal spricht, wird das unschwer erkennen können.)
fühlst dich wohl in deiner machtstellung angegriffen, was?
unterdrückung und kriminalisierung ALLER Männer ?!?! - hab grad mitleid mit dir
wie könnte man denn deiner meinung nach auf die unterschiede aufmerksam machen?
wie bereits geschrieben sehe ich im grossen keine wirklichen ungerechtigkeiten - zumindest die rechtlichen grundlagen passen. für einzelfälle gibts ein arbeits- und sozialgericht.
auch männer haben so ihre ungerechtigkeiten (zb. präsenzdienst, diverse familienrechtliche ungerechtigkeiten usw.) - trotzdem werden diese themen nie so breit getreten, geschweige denn es gäb eine demo. männerministerium brauchts auch keins ;)
übrigens: gleichberechtigung ensteht nicht dadurch dass man ungleiches gleich behandelt :!:
da bin ich absolut deiner meinung. gewisse sachen liegen in der natur des menschen.
calimero 08.03.2006, 17:27 wenn zb. eine frau 10 jahre weniger arbeitet als ein mann (karenz/pensionsantritt) erreicht sie logischerweise auch einen geringeren monatlichen spitzensatz (weil weniger gehaltserhöhungen). wie willst du das zb. statistisch erfassen? gehaltserhöhungen rausrechnen? kindergeldbezüge einrechnen? was ist einkommen, was sozialleistung? spitzensteuersatz vs. negativsteuer bei der berücksichtigung des nettolohns? steuerfreibeträge? an so einer (ehrlichen) statistik wär man wahrscheinlich jahre dran.
hier wird einfach das lebenseinkommen zusammengezählt und dann verglichen - das ergebnis ist also fast schon zwingend subjektiv, so wie mans gerade braucht.
wie wär's wenn man einfach die position in der berufswelt mit dem brutto jahreseinkommen vergleicht? dürfte wohl nicht allzu schwer sein.
natürlich hat man bei statistiken immer einen gewissen spielraum ("traue keiner statistik die du nicht selbst gefälscht hast")
calimero 08.03.2006, 17:32 wie bereits geschrieben sehe ich im grossen keine wirklichen ungerechtigkeiten - zumindest die rechtlichen grundlagen passen. für einzelfälle gibts ein arbeits- und sozialgericht.
auch männer haben so ihre ungerechtigkeiten (zb. präsenzdienst, diverse familienrechtliche ungerechtigkeiten usw.) - trotzdem werden diese themen nie so breit getreten, geschweige denn es gäb eine demo. männerministerium brauchts auch keins ;)
da bin ich absolut deiner meinung. gewisse sachen liegen in der natur des menschen.
ich denke dass jede frau schon mindestens einmal von einer benachteiligung aufgrund ihres geschlechts betroffen war. (bewusst od. unbewusst)
ich bin auch absolut der meinung, dass die rechtliche grundlage zB im familienrecht männer benachteiligt. und finde auch dass dies viel mehr publik gemacht werden sollte. fände eine demo zu dem thema eher gut. wie willst denn sonst was ändern wenn du nicht laut aufschreist?
wie wär's wenn man einfach die position in der berufswelt mit dem brutto jahreseinkommen vergleicht?
eben weil du da keine unterschiede finden wirst. weder in öffentlich-rechtlichen dienstverhältnissen noch in privatrechtlichen. jedes unternehmen, das eine gehaltstabelle für männer und frauen herausgibt könnt vor lauter klagen zumachen.
auch, wenns manchen nicht passt - bis auf ein paar ausnahmefälle (die wie andere verstösse gegen das gleichheitsgebot ein fall fürs arbeitsgericht sind) - verdienen männer und frauen absolut gleich viel. und das ist auch begrüssenswert.
csaexxxx 08.03.2006, 17:37 wie wär's wenn man einfach die position in der berufswelt mit dem brutto jahreseinkommen vergleicht? dürfte wohl nicht allzu schwer sein.
natürlich hat man bei statistiken immer einen gewissen spielraum ("traue keiner statistik die du nicht selbst gefälscht hast")
Wer sich unbedingt "unterdrückt" fühlen will, der wird immer Auslegungen der Statistiken finden, die das ihm ermöglicht.
Durch diese ganzen "Gleichbehandlungsinstanzen" und "positiven Diskriminierungen" des Mannes ist in der heutigen Zeit mMn sicher gestellt, dass Frauen den Männern bevorzugt sind.
Aber das alleine genügt wohl einigen noch lange nicht...
@calimero:
Wo konkret fühlst du dich denn jetzt so extrem gegenüber dem Mann benachteiligt??? Würde mich mal interessieren.
Ich z.B. habe für den Staat und für die Gesellschaft ein ganzes Jahr lang gratis gearbeitet unter extremen Arbeitsbedingungen!
Kannst du das auch von dir behaupten?
calimero 08.03.2006, 17:39 eben weil du da keine unterschiede finden wirst. weder in öffentlich-rechtlichen dienstverhältnissen noch in privatrechtlichen. jedes unternehmen, das eine gehaltstabelle für männer und frauen herausgibt könnt vor lauter klagen zumachen.
auch, wenns manchen nicht passt - bis auf ein paar ausnahmefälle (die wie andere verstösse gegen das gleichheitsgebot ein fall fürs arbeitsgericht sind) - verdienen männer und frauen absolut gleich viel. und das ist auch begrüssenswert.
die unterschiede liegen nicht genau bei einem unternehmen sondern im durchschnitt zB einkommensvergleich bei marketingassistenten in ö zwischen w und m.
also, wenn ich schon demonstrieren würde, dann nicht so klischeehaft und jede woche gegen was anderes (abnützungserscheinung):
http://666kb.com/i/1198iwsua9ji9.jpg
"frauenkampftag" "frauenlesbendemo" usw. ist doch schlicht und einfach entbehrlich. hier wird genau jenes bild erzeugt, das ein grossteil der menschen abstossend findet, mit dem sich wohl sehr viele frauen sowieso nicht identifizieren können. und der kommunistenstern inkl. der lenin-bildchen darf auch nie fehlen ...
und inwieweit das ganze mit hochschulpolitik zu tun hat konnte auch noch nicht aufgeklärt werden.
christoph123 08.03.2006, 17:42 @calimero:
ich denke dass jede frau schon mindestens einmal von einer benachteiligung aufgrund ihres geschlechts betroffen war
Wo siehst du dich denn jetzt konkret benachteiligt, du arme?
die unterschiede liegen nicht genau bei einem unternehmen sondern im durchschnitt zB einkommensvergleich bei marketingassistenten in ö zwischen w und m.
wenn in den unternehmen keine unterschiede sind kann auch im gesamt kein unterschied sein. die summe ist die menge der einzelteile ;)
csaexxxx 08.03.2006, 17:49 Mich stört ja diese gesellschaftliche und rechtliche Vormachtstellung der Frauen überhaupt nicht. (Bsp. Präsenzdienst, gesellschaftliches Auftreten, Scheidungsrecht, öffentliche Jobvergabe, teure "Gleichbehandlungsstellen", positive Diskriminierung, 5 Jahre früher in Pension, gängige Rechtssprechung, verstümmelung der Sprach, etc...und da wir in Zukunft uns noch einiges erwarten, dessen bin ich mir sicher)
Was mich aber extrem stört sind diese unterschwelligen Hassgefühle der Emanzen gegen alle Männer.
Und dass sie einfach NIE zufrieden sein werden, egal wie sehr sie die Männer noch unterdrücken werden...
@calimero:
Wo siehst du dich denn jetzt konkret wirklich benachteiligt?
(Ist schon klar, dass dir diese Antwort schwer fallen wird)
was ich doch auch noch ergänzen möchte: frau hats dann aber trotzdem ganz gern als frau spezieller behandelt zu werden ...
- der mann hält der frau die türe auf, nimmt den mantel ab usw.
- wenn das schiff sinkt will frau zuerst von board gehen
- am valentinstag darf mann ja nicht die blumen vergessen
- der mann lädt die frau zum getränk ein
usw.
und ja, das hat tradition. passt so. nur mal ein hinweis darauf, dass emanzipation mal mehr und mal weniger erwünscht ist.
csaexxxx 08.03.2006, 17:59 Ich liebe ja die Frauen. (Zumindest mehr als Männer ;-) *g*)
Wenn sie bevorzugt werden, mein Gott was solls...um den gesellschaftlichen Frieden zu erhalten soll das so sein.
Aber dann sollen sies doch bitte mal akzeptieren und nicht weiter stellvertretend für alle frauen ihren Privatkrieg gegen alle Männer führen. (die Emanzen meine ich jetzt)
PS:
Und dass es der Mann in der heutigen Zeit bei den Frauen schwer hat in sachen "Liebe" und "Flirterei" ist wohl auf die gehobenere Erwartung der Frauenwelt zurückzuführen. (Schließlich bringen sich die Männer in den Hollywood-Schnulzen zumindest einmal um und demütigen bzw. entwürdigen sich nur um es Wert zu sein, dass sie mit der Frau Kaffee trinken gehen dürfen *g*)
Wenn das nicht so witzig wäre, könnte man es aber schon bedauern *g*
calimero 08.03.2006, 18:23 ich bin trotz aller anderer meinungen hier dennoch überzeugt davon, dass es frauen in der berufswelt schwerer haben als männer bezüglich verdienst und einfach die erreichbarkeit bestimmter jobs. auch was die vereinbarkeit von beruf und kindern betrifft, habens frauen als auch männer schwer. hier bleibt aber der großteil der kindererziehung an den frauen hängen (gibt aber sehr wohl auch ausnahmen). eine große lücke sehe ich einfach darin, dass es sehr wenig qualifizierte teilzeitjobs gibt.
ich bestreite auch nicht dass männer frauen gegenüber benachteiligt sind, wie zB beim präsenzdienst, jetziges pensionsantrittsalter, geschenke zum valentinstag usw.
aber die benachteiligungen der frauen gegenüber männer überwiegen meiner meinung nach. und auch wenn ich das hier jetzt ausführlicher erläutern würde, sehe ich die chancen gering mit einem post den hier diskutierenden einwenig die augen zu öffnen.
also dann, schönen abend noch :)
ich bin trotz aller anderer meinungen hier dennoch überzeugt davon, dass es frauen in der berufswelt schwerer haben als männer bezüglich verdienst und einfach die erreichbarkeit bestimmter jobs.
also auf der uni habens manche studentinnen mit mini und push-up bei manchem prof. sicherlich leichter ;) :lol:
Zu calimero's Ansicht, dass es Frauen im Berufsleben schwerer haben: Also ich fühle mich ehrlich gesagt schon etwas "diskriminert" wenn ich bei einem Vorstellungsgespräch gefragt werde, ob ich verheiratet bin/einen Freund habe und ob ich denn schon bald vorhätte Kinder zu bekommen (sei dahingestellt, ob ich den Job dann bekomme oder wenn nicht, aus welchen Gründen). Ich glaube auch nicht, dass man das einen Mann umgekehrt fragen würde. Leider ist das aber heutzutage immer noch üblich. Mich würde mal interessieren, ob diejenigen, die hier "Männerunterdrückung" wittern das auch diskriminierend finden oder als normal empfinden?
christoph123 09.03.2006, 01:54 Ich habe auch schon oft erlebt, dass mir höchst persönliche Fragen gestellt wurden. Nur aus der Tatsache alleine heraus dass man eben eine Frau ist kann man wohl nicht verlangen, mit offenen Armen empfangen zu werden, (auch wenn man es als Frau in anderen Bereichen oftmals so gewohnt ist) ... Das werden wir Männer nämlich leider auch nicht und hat was mit der Härte des Berufslebens zu tun und nicht mit Diskriminierung...
@suzanne:
Freu dich doch, dass du die Möglichkeit hast Kinder zu bekommen! Die Last für den Unternehmer des Arbeitsausfalles während der Karenz wird dem Unternehmer ohnedies fast zur Gänze abgenommen und sollte daher realistischer Weise wohl kaum einen triftigen Grund darstellen, eine Frau nicht einzustellen...
Und wenn man die von der Natur gegebene Möglichkeit Nachwuchs zu zeugen wirklich als so einen Fluch empfindet, dann kann man ja diese empfundene Ungerechtigkeit unwiderruflich rückgängig machen. (Damit will ich sagen, dass man eben nicht nur alle Vorteile haben kann und sich gerade in diesem Bereich nicht nur die Rosinen rauspicken kann, ist eben wegen gewisser Nuturgesetze nicht möglich)
(Ein Kind muss es eben Wert sein, dass man gewisse Einbußen (nicht nur berufliche) macht...das gilt natürlich für beide, nur wird der Frau die Last des Gebärens bzw. des Stillens schwer abzunehmen sein, was die meisten ja sicherlich auch nicht wollen...)
Im übrigen bin ich sehr dafür, dass Familien finanziell noch viel stärker gefördert werden als jetzt. (Frage mal die Emanzen, was die von Familienförderung halten)
csaexxxx 09.03.2006, 10:47 Wahre Diskriminierung findet nicht im Berufsleben, sondern in Schichten und Kreisen statt, in denen sich jeder hier angemeldetet nicht bewegen wird.
z.B. hier:
http://www.orf.at/060308-97256/index.html
Selbst wenn es ungerechtfertigte Unterschiede im Einkommensbereich gäben würde (was mittlwerweile fast alle ernst zu nehmenden Experten bezweifeln) würden diese marginalen Unterschiede wohl kaum die Zusatzkosten einer Durchschnittsfrau, die 11 Jahre länger von der Pension und von enormen Gesundheitskosten lebt aufwiegen...(6 Jahre längere Lebensdauer + 5 Jahre früher in Pension und um 100% mehr für Gesundheitsausgaben)
Natürlich sind viele Frauen gewohnt, dass sie in der Gesellschaft in fast allen Bereich Privilegien genießen. Da fällt es natürlich auf, dass sie im Berufsleben zwar bevorzugt werden (positive Diskriminierung) jedoch nicht in dem Maße, wie sie es zB bei der Partnerwahl etc. werden.
@christoph: du interpretierst da in mein Posting irgendwas hinein, was ich weder geschrieben noch angedeutet habe... ("freu dich doch", "Fluch" etc.)
ad Last für den Unternehmer: also wenn ich Anwalt bin und eine Konzipientin einstelle, dann möchte ich natürlich schon, dass mir die auch erhalten bleibt, nachdem ich sie ausgebildet habe und natürlich macht da die Karenzzeit insofern schon eine "Last" aus, die mir nicht ersetzt wird. Schließlich kann ich so jemanden nicht einfach ersetzen wie eine x-beliebige Sekretärin.
eins darf man schon auch nicht vergessen: wer ist denn heute in top-jobs und wer wirds in zukunft sein? heute sinds grossteils männer über 50. zu beginn deren laufbahn war etwa die frauen-akademikerquote noch wesentlich geringer, aus der generation meiner mutter sind heute ein grossteil der frauen als hausfrauen daheim. da ists doch logische konsequenz, dass heute mehr männer top-jobs haben.
die voraussetzungen für die generation die heute ins arbeitsleben einsteigen sind da aber völlig andere: heute sind mehr frauen als männer akademiker, viele wollen eben nicht mehr hausfrau werden. eine rückwirkende gleichstellung der generation meiner eltern ist heute nicht mehr möglich, die zukunft wird garantiert anders ausschauen, weil die voraussetzungen für eine karriere heute für mann und frau gleich sind.
@jayjay: damit hast du sicherlich recht, aber es wär halt schön, wenn auch die heute über 50jährigen kapieren, dass es heute nicht mehr so läuft wie noch vor zwanzig jahren ;-) viele haben sich bereits ganz gut umgestellt, aber einige gibts schon noch, die da noch etwas in der vergangenheit leben... ich könnte mir schon vorstellen, dass es noch einige jahre dauert, bis dieses rollenbild ausgemerzt ist.
calimero 09.03.2006, 15:44 Ich habe auch schon oft erlebt, dass mir höchst persönliche Fragen gestellt wurden. Nur aus der Tatsache alleine heraus dass man eben eine Frau ist kann man wohl nicht verlangen, mit offenen Armen empfangen zu werden, (auch wenn man es als Frau in anderen Bereichen oftmals so gewohnt ist) ... Das werden wir Männer nämlich leider auch nicht und hat was mit der Härte des Berufslebens zu tun und nicht mit Diskriminierung...
wen würdest du wohl eher anstellen:
eine 35 jährige frau mit zwei kindern oder
ein 35 mann mit zwei kindern?
vielleicht verstehst du wo der unterschied zwischen mann und frau im berufsleben liegt?
Freu dich doch, dass du die Möglichkeit hast Kinder zu bekommen! Die Last für den Unternehmer des Arbeitsausfalles während der Karenz wird dem Unternehmer ohnedies fast zur Gänze abgenommen und sollte daher realistischer Weise wohl kaum einen triftigen Grund darstellen, eine Frau nicht einzustellen...
der unternehmer muss eine frau nach der karenz wieder anstellen, aber nicht in derselben position und das ist das problem -> zu wenig qualifizierte teilzeitjobs bzw. job sharing
(Ein Kind muss es eben Wert sein, dass man gewisse Einbußen (nicht nur berufliche) macht...das gilt natürlich für beide, nur wird der Frau die Last des Gebärens bzw. des Stillens schwer abzunehmen sein, was die meisten ja sicherlich auch nicht wollen...)
es ist halt meist einfach so dass der großteil an den frauen hängen bleibt, oder kannst du mir ein beispiel nennen, wo der mann die ersten jahre zuhause bei den kindern bleibt und die frau arbeiten geht?
wärst du dazu bereit? ein karriereunterbruch von ein paar jahren ist halt mal nicht so ohne. aber ja ich weiß: wenn frauen kinder wollen, dann sollen sie auch "gewisse Einbußen" hinnehmen. und die gleichen "Einbußen" von männern zu verlangen ist dagegen ein tabu. wie kann man ja nur auf so eine idee kommen! diese rabenmutter die sich nicht um ihre kindern kümmern will.... komisch dass es keine rabenväter gibt...
also auf der uni habens manche studentinnen mit mini und push-up bei manchem prof. sicherlich leichter ;) :lol:
Genau die Denkweise ist für uns Frauen fatal. Sie bewirkt genau das Gegenteil von dem was du annimmst! Gerade Frauen, die attraktiv sind werden belächelt und nicht ernst genommen. "Sie kommt im Leben ja weiter, ohne Köpfchen haben zu müssen. Hat sie dann wahrscheinlich auch nicht...." Genau so siehts aus mit Frauen, die Hilfe annehmen, wo sich die Herren zu stolz sind. Hinterher heisst es dann die Leistungen seien nicht selbst erbracht worden und der Prof hätte ihnen alles nur in den Arsch geschoben.... Das nenn ich Diskriminierung.
christoph123 06.11.2006, 16:51 es ist halt meist einfach so dass der großteil an den frauen hängen bleibt, oder kannst du mir ein beispiel nennen, wo der mann die ersten jahre zuhause bei den kindern bleibt und die frau arbeiten geht?
wärst du dazu bereit? ein karriereunterbruch von ein paar jahren ist halt mal nicht so ohne. aber ja ich weiß: wenn frauen kinder wollen, dann sollen sie auch "gewisse Einbußen" hinnehmen. und die gleichen "Einbußen" von männern zu verlangen ist dagegen ein tabu. wie kann man ja nur auf so eine idee kommen! diese rabenmutter die sich nicht um ihre kindern kümmern will.... komisch dass es keine rabenväter gibt...
Hab mich durch Zufall (falsche Suchabfrage) nach langer Zeit wieder hierher verirrt.
Aber was mich schon noch interessieren würde:
Ist es deiner Meinung nach tatsächlich so, dass eine Mutter sagen wir nach 2-3 Monaten nach der Geburt lieber vollzeit Arbeiten geht, als auf das Baby aufzupassen? Ich kann mir das schwer vorstellen, weil ich bei meinen ca. 15 Cosinen die alle Kinder haben das sehr genau mitkriege und für diese ist die Möglichkeit beim Baby zu bleiben erstrebenswerter als weiter vollzeit arbeiten zu gehen. (Die meisten gehen halbtags und wenn es finanziell möglich wäre würden sie die ersten 1-2 Jahre sich voll um den Nachwuchs kümmern)
Ich will übrigens auch mal eine Familie. Und ich will eine Frau, die zumindest die ersten Monate für das Baby da ist, nicht zuletzt da ich beim Stillen anatomische Probleme hätte und ich überzeugt davon bin, dass nach einer 9 monatigen Schwangerschaft (idR) und dem Geburtsvorgang, durch das Stillen, durch biologische und soziale Voraussetzung die Bindung der Frau zum Baby eine andere ist, als des (beschützenden) Vaters zum Baby. Ich bin überzeugt dass die meisten Frauen (die ein Baby wollen) kein großes Problem damit haben.
Studentinnen haben sowieso durchschnittlich nicht einmal mehr 0,5 Kinder, also ist die Diskussion fast schon theoretisch *g*.
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