Prüfung nicht geaschafft? Was jetzt???????????
Also ich hoffe für alle Teilnehmer des Kurses BWL 1 dass Sie die Prüfung bei Prof. Steckel heute geschafft haben, denn wenn nicht viel Spass nächstes Semester wenn man alles nochmal machen darf.
Aber warum das alles????????
Ich verstehe die Logik hinter diesem System nicht. Wenn man alle anderen Prüfungen positiv hat und auch nur eine negativ muss man den ganzen Kurs wiederholen. Was wenn ich alles positiv habe nur die letzte Klausur aus welchem Grund auch immer verhaue(z.B. Krankheit, oder andere Prüfungen auf die man parallel lernen muss um nur einige zu nennen.) Dann muss ich alles nochmal machen und nehme einem anderen, der den Kurs vielleicht nötiger hätte, den Platz weg. Man hat ja heute gesehen wieviel Leute diese Prüfung machen wollten.
Wollen wir uns noch weiterhin so schikanieren lassen?
Ich sage nein. Jetzt ist es an uns Studenten gemeinsam irgendwas zu unternehmen, denn es hat wenig Sinn, wenn jeder einzeln zu Prof. Becker läuft und sich beschwert. Aber wenn man sich zusammentut kann man glaube ich etwas erreichen. Und wenn es nur ein Wiederholungstermin für die negative Prüfung im Herbst ist.
Ausserdem finde ich der ganze Kurs ist ziemlich "eigen" (Notenschlüssel: 15 Punkte=Note 1, 14 Punkte=Note 2???????????????, Minuspunkte: Bei 20 beantworteten Fragen, 8 falsch sind immer noch 12 richtig: Punkte 4?????????????????????)
Also das sind doch alles intelligente Leute aber bei der Uni Reform und den Kursregeln ist schon ziemlich viel daneben gegangen.(Und solche Leute wollen uns das wirtschaftliche Denken beibringen?????????)
Also wir sollten wirklich versuchen etwas zu ändern, auch wenn wir es heute geschafft haben sollten.
Vorschläge kann man ja gerne hier posten.
Also noch einen schönen Abend und viel Glück in Spiegelkabinett der Uni, denn ich verliere langsam aber sicher den Ausgang aus den Augen.
Minuspunkte - Ist das überhaupt gesetzlich erlaubt??
Also bisher bin ich immer davon ausgegangen, dass die "quasi-50%-Hürde" auch gesetzlich verankert ist. So hat man mir beispielsweise noch in der Schule erklärt man müsse PER GESETZ die Hälte der erreichbaren Punkte für ein Genügend erreichen. Das müsste dann aber auch umgekehrt gelten....
Nun haben wir aber idiotischerweise dieses tolle Minuspunktesystem, bei dem man sogar mit 13 richtigen Antworten von 20 immer noch einen Bombenfetzen schreiben kann und mit 7 falschen somit sogar unter die 40%-Hürde fällt!
Dass man verhindern will, dass Studenten bloß raten, leuchtet ja ein aber ich kann nicht für Nichtwissen bestrafen!!!! Es kann doch nicht Sinn einer Klausur sein, die Leute bei Zweifel einfach nichts ankreuzen zu lassen!!! WO IST DENN DA DER LERNPÄDAGOGISCHE SINN???!?!?! Bei offensichtlich schwierigen Fragen überlegt man ja vielleicht gar nicht mehr sondern geht sofort weiter ( denn man hat ja bloß brutale 10 Minuten - auch eine Überlegung wert ob das erlaubt ist!)
Eine viel effektivere Methode die Studenten vom Schwindeln oder bloßen Raten abzuhalten wäre, einfach eine "normale" Klausur zu geben. Mit offenen Fragen und anderem! Dass dies auch bei dieser großen Anzahl von Studenten möglich ist, hat Prof. Becker ja schon bewiesen.
Warum also diese sinnlose, lernpädagogisch mißratene Pflanzerei mit den Minuspunkten! Wo gibt's denn so was, dass man mit 65% richtigen Antworten (entspricht 13 richtigen) noch mit Minuspunkten einen Bomben-unter-40%-Fetzen bekommt?!?! Habe das mal meinen Freunden aus dem Ausland erzählt und die haben sich an den Kopf gegriffen und ernsthaft die Ausbildung an so einer Universität in Frage gestellt.
Wie kann man behaupten, dass in einer 10-Minuten-Stress-Klausur auch nur ein Funke von Sinn steckt?!? Da geht's nicht um's verstehen und überlegen..... nicht darum den Stoff im Kopf logisch zu einer Lösung zu verarbeiten. Da geht es nur drum möglichst schnell zu lesen und anzukreuzen und das alles mit Angst vor Minuspunkten.
Wäre schön, wenn auch ein Professor Steckl mal auf's sowi-forum schauen würde und dies lesen könnte.....